Intel Core i9-12900KS im Test: Leistungsaufnahme und Effizienz
Auf dieser Seite schauen wir uns die gesammelten Daten über die Leistungsaufnahme des Core i9-12900KS an. Wir prüfen zudem, wie viele Fps pro Watt die CPU berechnen kann und vergleichen sie mit anderen Prozessoren.
In diesem Artikel
- Seite 1 Intel Core i9-12900KS im Test: Übersicht
- Seite 2 Intel Core i9-12900KS im Test: Benchmarks
- Seite 3 Intel Core i9-12900KS im Test: Spezial-Benchmarks
- Seite 4 Intel Core i9-12900KS im Test: Leistungsaufnahme und Effizienz
- Seite 5 Intel Core i9-12900KS im Test: Fazit und Wertung
- Seite 6 Bildergalerie
Auf dieser Seite beschäftigen wir uns mit der durchschnittlichen Leistungsaufnahme von AMD- und Intel-Prozessoren. Zu diesem Zweck haben wir das PCGH-Testlabor mit einem Power Measure Device (PMD) sowie einer SPI/UART/I2C-Brücke mit USB-Anschluss (EVC2X) erweitert. Beides stammt vom Entwickler Elmorlabs. Damit ist es uns möglich, auf Hardwareebene die Leistungsaufnahme der Test-CPU direkt auszulesen. In die Werte fließt die Effizienz der Spannungswandler auf dem Mainboard mit ein. Somit spiegelt der Wert genau das wider, was die CPU tatsächlich aus der Leitung zieht.
AMD und Intel gehen verschieden mit dem Thema Stromverbrauch um. Am wichtigsten ist die Verlustleistung, die in der Regel über die Abkürzung "TDP" definiert wird. Sie steht für die thermische Designleistung in Watt und bezieht sich auf den Energieverbrauch unter der maximalen theoretischen Belastung. Der Stromverbrauch ist kleiner als TDP bei niedrigeren Lasten. Dieser Wert hat gar nichts mit der Leistungsaufnahme zu tun, sondern soll Systemdesignern/Integratoren (OEM) dabei helfen, die korrekte Wahl bei der Kühlung zu treffen. Es herrscht daher Verwirrung um den eigentlichen Stromverbrauch von Prozessoren, da TDP diesen Wert nicht angibt und Turbo-Modi, wie sie ein jeder moderner Prozessor besitzt, weit davon abweichen können.
Bei Intel ist die Sache auf mehrere Arten feingranular. Die CPU-Architekten aus Santa Clara geben eine TDP an. Dies beschreibt jedoch anders als beim Konkurrenten AMD die dauerhafte Leistungsaufnahme, die unter Last anliegen darf. Der Chipriese nennt die TDP daher auch Processor Base Power, oder PL1 (Power Limit 1). Für den Turbo-Modus gelten dann andere Regeln. Die Maximum Turbo Power, oder auch PL2 konfiguriert Intel bei jeder CPU anders. Für den Zeitraum, den Intel "Tau" nennt, darf eine CPU das Power Limit 2 anlegen. Nach dieser Zeitspanne wird das Limit fest bei PL1 gesetzt. Die aktuellen Alder-Lake-Prozessoren bieten gegenüber den Vorgängern eine vereinfachte Boost-Mechanik. Die einzelnen Kerne verfügen über eine "bis zu" Angabe, die in der Regel für eine Belastung bis maximal zwei Kerne vorgesehen ist (Single-Core-Boost). Gerade für die K-Prozessoren gibt Intel großzügige PL2-Polster frei, die für solche Boosts genutzt werden, um die Leistung zu steigern. Leider halten sich die Mainboard-Hersteller oft nicht an diese Vorgaben und geben einfach ein unbegrenztes Limit frei, was die Prozessoren dazu verleitet, weit mehr als die angegebene TDP (=PL1) zu verbrauchen. Im Fall der K-Prozessoren von Alder Lake hat Intel PL1 einfach zu PL2 gemacht.
Bei Spielen erfolgt die Messung während des 20-sekündigen Benchmarks, bei Anwendungen über den kompletten Zeitraum. So greifen wir sowohl temporäre Boosts als auch den Dauerlastzustand eines Prozessors ab. Egal, welchen Wert Sie sehen, wir geben immer den Mittelwert an. Entsprechend wird dieser in der Wertung berücksichtigt. Prozessoren, die für die "letzten fünf Prozent" überdurchschnittlich viel verbrauchen, werden durch unser überarbeitetes Wertungssystem in der Eigenschaftsnote dafür abgestraft. Einen Bonus erhalten dagegen Prozessoren, die ein hohes Fps-pro-Watt-Verhältnis aufweisen. Der Leerlauf-Verbrauch spielt auch mit in diese Wertung ein, wohingegen bei Anwendungen gilt: Viel hilft viel.
Intel Core i9-12900KS im Test: Leistungsaufnahme und Fps/Watt in Spielen/Anwendungen
Dass Prozessoren immer schneller werden und sich dabei die Leistungsaufnahme über die Jahre erhöht, ist nicht ungewöhnlich und auch überall anders in der Technikwelt zu beobachten. Dass wir nach der miserablen Effizienz des Intel Core i9-11900K aber noch einmal eine CPU erleben würden, die in jedem Punkt noch schlechtere Werte liefert, hätten wir jedoch nicht für möglich gehalten. Sicher, wir haben in Form des i9-12900KS natürlich kein Effizienz-Wunder erwartet, allerdings schon eine Art speziell selektierten Prozessor, der genau in Sachen Effizienz hätte punkten können. Letztere ist nämlich der einzige Knackpunkt an dieser CPU und gibt dem Konkurrenten AMD ausreichend Raum für Seitenstiche. Speziell der Ryzen 7 5800X3D könnte hier den i9-12900KS richtig ärgern.Für PC-Spieler liefert ein i9-12900KS somit zwar die aktuell höchstverfügbare Leistung, diese wird aber ausschließlich über eine sehr hohe Leistungsaufnahme erkauft. Gegenüber dem normalen i9-12900K zieht die Special Edition rund 44 Prozent mehr aus der Dose, bei Anwendungen sind es "nur" elf Prozent. Der "schnellste Gaming-Prozessor" offenbart schließlich in der Fps pro Watt Ansicht den niedrigsten Wert, den wir jemals im PCGH-Testlabor gemessen haben. Auf der kommenden Seite beschäftigen wir uns mit der abschließenden Wertung und dem Fazit.

Ignor Ruft.
Ignor Ruft.
Aber deine Arroganz leider weniger.
War nicht meine Behauptung...
Also wie kamst du darauf?
Deine Glaskugel hat wohl versagt
War wohl nix mit deiner Behauptung AMD kommt nie und nimmer an Intel ran
Aber deine Arroganz leider weniger.
Bis jetzt haben wir noch kein Durchschnitt gesehen, das oben zähle ich als klein an.
Wenn es mehr als 20+ Games sind wo Cache was bringt, können wir langsam von ein Durchschnitt sprechen, vorher nicht.
Aber wer Bulldozer erwähnt hat eh die realität nicht. Bulldozer war halt eine Krücke egal wieviel Takt der machte.
War wohl nix mit deiner Behauptung AMD kommt nie und nimmer an Intel ran