Intel Core i3-12100F im Test: Effizienz und Fazit
Quelle: PCGH
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Intel Core i3-12100F im Test: Effizienz und Fazit

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Auf Seite 2 des Tests zum Core i3-12100F beschäftigen wir uns mit der Effizienz und dem abschließenden Fazit inklusive Wertung.

In Zeiten von 250-Watt-Prozessoren wird die Effizienz immer wichtiger. Wir legen daher jetzt noch mehr Wert auf die Leistungsaufnahme. Zu diesem Zweck haben wir das PCGH-Testlabor mit einem Power Measure Device (PMD) sowie einer SPI/UART/I2C-Brücke mit USB-Anschluss (EVC2X) erweitert. Beides stammt vom Entwickler Elmorlabs. Damit ist es uns möglich, auf Hardwareebene die Leistungsaufnahme der Test-CPU direkt abzugreifen. In die Daten fließt die Leistungsaufnahme der Spannungswandler mit ein. Üblicherweise liegt deren Verbrauch höher, je mehr sich der Prozessor genehmigt.

Bei Spielen erfolgt die Messung während des 20-sekündigen Benchmarks, bei Anwendungen über den kompletten Zeitraum. So greifen wir sowohl temporäre Boosts als auch den Dauerlastzustand eines Prozessors ab. Egal, welchen Wert Sie sehen, wir geben immer den Mittelwert an. Entsprechend wird dieser in der Wertung berücksichtigt. Prozessoren, die für die "letzten fünf Prozent" überdurchschnittlich viel verbrauchen, werden durch unser überarbeitetes Wertungssystem in der Eigenschaftsnote dafür abgestraft. Einen Bonus erhalten dagegen Prozessoren, die ein hohes Fps-pro-Watt-Verhältnis aufweisen. Der Leerlauf-Verbrauch spielt auch mit in diese Wertung ein, wohingegen bei Anwendungen gilt: Viel hilft viel.

Intel Core i3-12100F im Test: Leistungsaufnahme und Fps/Watt in Spielen/Anwendungen

Watt in Idle, in Spielen und in Anwendungen

In Sachen Spiele-Effizienz zeigt sich ein Core i3-12100F von seiner besten Seite und ergattert sich einen Platz in den Top 5 der Fps-pro-Watt-Rangliste. Den maximalen Verbrauch beziffert Intel zwar auf 89 Watt, diesen Wert haben wir während der Tests aber nirgends beobachtet. Im Schnitt liegt der Verbrauch in Spielen bei angenehmen 60 Watt und bei Anwendungen bei rund 75 Watt. Das können i5-10400F und Ryzen 5600X zwar besser, aber für Intel ist das nach Rocket Lake ein großer Schritt nach vorn. Mehr Informationen zur Effizienz von Prozessoren finden Sie im PCGH-Effizienz-Index.

Alle von uns getesteten CPUs auf einen Blick finden Sie auch im PCGH-Ratgeber CPU.

Intel Core i3-12100F im Test: Fazit und Wertung

Am Ende vergeben wir eine Wertung von 2,83. Das mag nicht sehr hoch ausfallen, liegt aber vor allem an der schwachen Anwendungsleistung. Das wird dem Core i3-12100F aber nicht gerecht. Natürlich müssen für eine finale Bewertung auch Anwendungen getestet werden, die CPU fühlt sich aber in Spielen am wohlsten. Mit einem Wert von 66,3 Prozent im Spiele-Index ist der kleinste Core-Ableger von Alder Lake auf dem Niveau eines AMD Ryzen 7 3700X oder Core i5-11400F. Das ist ordentlich, wenn nicht sogar beeindruckend. Aktuell ist die CPU für rund 110 Euro erhältlich und liefert damit das beste Preis-Leistungs-Verhältnis aller aktuell kaufbaren CPUs. Wenn Sie ein Sparfuchs sind und auf so etwas gewartet haben, können Sie jetzt zuschlagen.

Tabelle mit Endnote

PCGH-Wertung

2,83
Prozessor Intel Core i3-12100F
PCGH-Preisvergleich www.pcgh.de/preis/2659497
Preis/Preis-Leistungs-Verhältnis Ca. € 110,-/ sehr gut
Für Mainboards mit … Sockel 1700
Codename Alder Lake S
Anzahl Kerne/Threads 4c/8t
Basistakt (Turbo für alle und einen Kern) 3,3 GHz, (4,1-4,3 GHz)
L1-Cache (Daten/Befehle, je Kern) 48 KiByte / 32 KiByte
L2-Cache (je Kern)/LLC (gesamt) 1.280 KiByte / 12,00 MiByte
Heatspreader, Fertigung Metall (verlötet), Intel 7 (10 nm)
Ausstattung (20 % der Endnote) 1,66
Grafikeinheit Nicht vorhanden
Befehlssätze und Erweiterungen (Auswahl) VT-x, VT-d, TSX-NI, SSE4.2, AVX2, AES-NI
Integrierte PCI-Express-Lanes 16x PCI-Express 5.0
Eigenschaften (20 % der Endnote) 2,79
Offener Multiplikator* Nicht vorhanden
Speicherkanäle (u. max. Geschw.*/**) 4× DDR5-4800 G2/DDR4-3200 G1
ECC-Support Nicht unterstützt
TDP laut Hersteller** 58 Watt
TDP (Boost) 89 Watt
Leistungsaufnahme: CPU Leerlauf 21 Watt
Leistungsaufnahme (Ascent/F1 2021/Troy)** 58,9/59,13/66,96 Watt
Leistungsaufnahme Spiele (Durchschnitt)** 60 Watt
Leistungsaufnahme Anwendungen (Durchschnitt)** 75 Watt
Leistung (60 % der Endnote) 3,24
Spiele-Index 66,3 %
Anwendungs-Index 30,2 %
Endnote Wertung: 2,83

* Setzt Unterstützung durch das Mainboard voraus, **Angabe dient nur der Information, gewertet wird die Effizienz über alle Spiele und Anwendungen.

Die Gesamtnote setzt sich aus jeweils 20 Prozent der Ausstattungs- und Eigenschaftsnote zusammen und zu 60 Prozent aus der Leistungsnote. Die Leistungsnote setzt sich wiederum zu 60 Prozent aus der Spielleistung und zu 40 Prozent aus der Anwendungsleistung zusammen. Alle Werte sind normiert.

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    • Kommentare (21)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von lucky1levin BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von RyzA
        Kommt davon nicht auch ein Vierkerner? Dann wird der ungefähr genauso viel kosten.
        Ja der Ryzen 3 5100 aber basiert noch auf Zen 2. Inwiefern er von P/L mithalten kann, muss sich zeigen.
      • Von lucky1levin BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von RyzA
        Kommt davon nicht auch ein Vierkerner? Dann wird der ungefähr genauso viel kosten.
        Ja der Ryzen 3 5100 aber basiert noch auf Zen 2. Inwiefern er von P/L mithalten kann, muss sich zeigen.
      • Von RyzA Flüssigstickstoff-Guru (m/w)
        Zitat von Shinna
        Auch mit den im April kommenden neuen Low Budget Ryzen CPUs hat AMD da nicht gegen zu setzen.
        Kommt davon nicht auch ein Vierkerner? Dann wird der ungefähr genauso viel kosten.
      • Von Klausikowski Freizeitschrauber(in)
        Auch als einer eher dem roten Lager zugeneigten Menschen muss ich klar sagen, dass Intel da was wirklich
        ordentliches im Angebot hat. Als preiswerter Spieleprozessor ist das keine schlechte Alternative, erinnert an
        den 3300Xer-Ryzen. Für eine Officekiste fehlt lediglich die iGPU, dann nimmt man eben den ohne F.
        Die CPU kann man eindeutig empfehlen.
        ***
        Für mich müsste es aber mindestens der
        i3-12100[Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen] in der beliebten Prescott Legendary Edition [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen][Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen],[Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]GHz, 1,9KW
        sein, drunter kommt nichts in Frage
      • Von Medcha Software-Overclocker(in)
        Für den Preis n geiler Prozessor. Dass der offensichtlich für viele Herrschaften hier nicht das Richtige ist, versteht sich von selbst. Aber für ne günstige Officekiste sind 110€ gut. Wer daddeln will, nimmt etwas anderes.

        Ich habe in meinem Officerechner immer noch einen i5 4570 mit 16 GB Ram und der läuft wunderbar. Ich habe auch noch einen R5 2600x mit Board rumliegen, lohnt sich für mich gar nicht, den Rechner umzubauen. Die mögliche Mehrleistung im Internet- und Libreofficealltag merke ich eher weniger, wenn ich das mit meinem jetzigen DaddelPC (5600X) vergleiche. Deswegen, ca. 100€ für die CPU ist n guter Preis.
      • Von latiose88 BIOS-Overclocker(in)
        also ich finde das ganze sehr interessant.Ich hoffe die ganzen alten Games kommen mit der neuen Onbaord GPU besser zurecht.Habe noch einen i7 3770k.Wollte ursprünglich games wie Borderland 2 damit zocken.Das Game lies sich leider nicht starten.Es hat nur ne Fehlermeldung angezeigt gehabt.Daraufhin habe ich da ne gtx 750 ti rein gesteckt gehabt. Hoffe das die neueren CPUs von Intel da besser sein werden und sich auch solche Games die ich so zocke (in wahrheit drauf mein bester Kumpel) sich dann auch ohne Fehlermeldung starten lassen.Ich weis das die neueren CPUS ne weitaus bessere Onbaord GPU drinnen haben.Nur bringt es mir wenig wenn diese nicht starten lassen.
        Ich zocke keine neuen Games.Wenn ein wenig VIdeoumwandeln nicht wäre,würde mir Gewiss auch noch immer ein 4 Kerner reichen.Bin echt gespannt wie lange der 3770k System noch leben wird.Das ist schon mein zweites Netzteil weil das erste hat schon seinen Geist aufgegeben.
        Dachte nun och schreck,der ganze Pc im Eimer und bräuchte nen neues innenleben.
        Nun ja wenn ich den nun ersetzten müsste wüsste ich nicht ob ich mich für den 12100 oder 12400 entscheiden sollte.
        WIe gesagt meine Anforderungen sind seid anfang dieses Jahres gesunken.
        Ich brauchte zuvor immer durch 2 x die selbe Anwendung mehr CPU Leistung.
        Bei vollast war Intel im Nachteil gewesen.
        Da es mit nur 1 Anwendung nun zur teillast geworden ist,sieht die sache wohl anderst aus.

        Mein Pc zum zocken ist ein i7 6950x. Ist ohne Oc so wie es Intel vorgesehen hatte.Damit zocke ich und nebenbei 1 Anwedung zum Umwandeln. Bin mir nicht sicher ob ich die 10 Kerne voll auslaste,gehe aber davon aus.
        Weil die Anwedung braucht locker 6 kerne und wenn ich spiele meistens 4 Kerne die Games.
        Aber ich will Windows 10 verwenden und kein Windows 11.
        Damit verliere ich mit den E Cores die Vorteile.Damit hätte ich also mit nem 12600k keine echten Vorteile mehr.
        Wobei so ein Akuteller 8 Kerner zersägt den 6950x in der Luft und das obwohl der ja 2 Kerne mehr hat.
        Wobei wie sieht es da aus wenn man 10 Kerner verwenden dann bei Amd mit 8 Kerne dann so aus.
        Das wäre also mal interessant ein 1 gegen 1 direkt Battle mit sonst selben bedingungen.
        Bin gespannt ob man sowas auch zu lesen bekommt.
        Wobei das gewiss wohl keine rolle spielen wird ob etwas 1 Stunde anstatt 30 Minuten .Denn so wenig habe ich noch umzuwandeln.Also alles was ich so in 1 Woche an VIdeos schneidet wird direkt Umgewandelt.

        Das es mal erleben darf,das konnte ich vor einigen Jahren noch nicht mal in meinen Künsten Träumen mir Vorstellen.Endlich weniger CPU Anforderungen. Mit nur 1 Umwandeln laste ich den 6950x Jedenfalls nicht vollständig aus.Das ist ein fall von teillast. Der liegt nun in Zukunft bei mir an.Ich will auch nie mehr zurück zum Vollast.Weil da wird mir schlecht bei 100 % CPU Auslastung.
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