CPU-Stromverbrauch 2026: Effizienz-Index für Prozessoren [Update mit Ryzen 9 9950X3D2]

Die Energieeffizienz von Prozessoren spielt neben der Leistung eine große Rolle. Hier finden Sie die gesammelten und ausgewerteten Ergebnisse unserer Prozessor-Benchmarks mit AMD- und Intel-CPUs. PCGH prüft, welcher Prozessor am effizientesten arbeitet.

627
Special David Krausbauer Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
CPU-Stromverbrauch 2026: Effizienz-Index für Prozessoren
Quelle: Erzeugt mit DALL•E; Intel; AMD; PCGH

Mithilfe unserer umfangreichen Benchmarktests ermitteln wir die Performance aktueller Mehrkern-CPUs von AMD und Intel. Doch wie viel Strom verbraucht eigentlich ein Gaming-PC und welchen Anteil trägt daran die CPU? Wie wirken sich verschiedene Spiele und Anwendungen auf den Stromverbrauch eines Prozessors aus? Wie viel Leistung bekomme ich pro Watt? Und welche CPU bietet die höchste Effizienz? Dank des Benchlabs sind wir in der Lage, die Leistungsaufnahme der CPU allein unter Last zu messen. Dabei ist auch die Effizienz der Spannungswandler auf den verschiedenen Mainboards enthalten, die wir zum Testen verwenden. Bei jedem Benchmark sammeln wir Daten und arbeiten später mit den Durchschnittswerten weiter. Dabei zeigen sich große Unterschiede, die wir Ihnen jetzt für den Vergleich übersichtlich aufbereitet haben.

Update vom 07. Mai 2026: Was ist neu?

Die neuesten Tests rund um den CPU-Index 2026 laufen und in diesem Special haben wir Ihnen unsere derzeit neuesten Zahlen zur Leistungsaufnahme und Effizienz zusammengefasst. Viel Spaß beim Stöbern!

CPU-Verbrauch 2026

Wir haben den kompletten Artikel überarbeitet und neu strukturiert. Sie finden auf Seite 1 jetzt alle Neuigkeiten und Informationen darüber, was Sie über das Thema Stromverbrauch von Prozessoren wissen müssen. Auf den folgenden Seiten beschäftigen wir uns mit der Leistungsaufnahme aller von uns getesteten CPUs sowie dem Effizienz-Index, der alle Werte miteinander vergleicht und danach bemisst, welcher Prozessor die höchste Effizienz in unseren Benchmarks aufweist.

AMD und Intel gehen verschieden mit dem Thema Stromverbrauch um. Am wichtigsten ist die Verlustleistung, die in der Regel über die Abkürzung "TDP" definiert wird. Sie steht für die thermische Designleistung in Watt und bezieht sich auf den Energieverbrauch unter der maximalen theoretischen Belastung. Der Stromverbrauch ist geringer als TDP bei niedrigeren Lasten. Dieser Wert hat eigentlich nichts mit der Leistungsaufnahme zu tun, sondern soll Systemdesignern/Integratoren (OEM), und damit auch Ihnen dabei helfen, die korrekte Wahl bei der Kühlung zu treffen. Es herrscht daher Verwirrung um den eigentlichen Stromverbrauch von Prozessoren, da "TDP" diesen Wert nicht angibt und Turbo-Modi, wie sie jeder moderne Prozessor besitzt, weit davon abweichen können. Mit Beispielen zu AMD- und Intel-Prozessoren möchten wir Ihnen näher erläutern, was es mit diesem Thema auf sich hat; die beiden Hersteller gehen damit nämlich völlig unterschiedlich um.

TDP, Eigenschaften und Ermittlung bei AMD-Prozessoren

Wenn Sie nach aktuellen AMD-Prozessoren suchen, finden Sie zu jeder CPU auch eine TDP-Angabe. Wir nehmen zur Veranschaulichung den beliebten AMD Ryzen 7 5800X3D. Auf der Produktseite gibt AMD die "Standardleistungsaufnahme" bzw. "Leistungsaufnahme" mit 105 Watt an. Wer jedoch genauer gräbt oder sogar selbst eine AMD-CPU sein Eigen nennt, stellt beim Ryzen 7 5800X3D unter Last eine Leistungsaufnahme von bis zu 142 Watt fest. Wie kann das sein? Sollten es nicht eigentlich 105 Watt sein?

PPT, TDC und EDC

Package Power Tracking, Thermal Design Current und Electrical Design Current sind der Maßstab bei AMD-Prozessoren, welche die finale Leistungsaufnahme festlegen respektive als Grenzen fungieren. Der PPT-Grenzwert ist die zulässige Leistungsaufnahme des Sockels über die Spannungswandler, die den CPU-Sockel versorgen. TDC ist die maximale Stromstärke in Ampere, die von der Spannungsregler-Konfiguration einer Hauptplatine in thermisch eingeschränkten Szenarien geliefert werden kann. EDC beschreibt die maximale Stromstärke in Ampere, die das Mainboard kurzzeitig anlegen darf. AMD unterteilt ihre CPUs in feste TDP-Klassen und definiert somit Vorgaben für PPT, TDC und EDC. Beispiele:

TDP-Klasse PPT TDC EDC
105 Watt 142 Watt 95 Ampere 140 Ampere
95 Watt 128 Watt 85 Ampere 125 Ampere
65 Watt 88 Watt 60 Ampere 90 Ampere
45 Watt 61 Watt 45 Ampere 65 Ampere

Ein Ryzen 7 5800X3D verfügt über eine TDP von 105 Watt und darf laut PPT somit bis zu 142 Watt unter Last verbrauchen, sofern die CPU nicht an ein anderes Limit, definiert durch TDC und EDC, stößt. Wann und ob Sie mit Ihrer Ryzen-CPU an ein Limit stoßen, können Sie ganz einfach mit dem AMD Ryzen Master Tool herausfinden, denn dort werden die Limits nämlich angezeigt. Ferner können Sie dort auch den Eco-Mode aktivieren, den jede AMD-CPU mit sich bringt. Dadurch wird die CPU mit einer niedrigeren TDP‑Klasse betrieben: Aus 105‑Watt‑ werden dann beispielsweise 65-Watt- und aus denen 45-Watt-CPUs, bezogen auf ihre TDP. Sie können damit Leistung und Verbrauch Ihrem System anpassen.

TDP, Eigenschaften und Ermittlung bei Intel-Prozessoren

Bei Intel ist die Sache zwar nicht so kompliziert wie bei AMD, aber auf mehrere Arten feingranular. Die CPU-Architekten aus Santa Clara geben auch eine TDP an. Dies beschreibt jedoch, anders als beim Konkurrenten, die dauerhafte Leistungsaufnahme, die unter Last anliegen darf. Der Chipriese nennt die TDP daher auch Processor Base Power, oder PL1 (Power Limit 1). Für den Turbo-Modus gelten dann andere Regeln. Die Maximum Turbo Power, oder auch PL2 konfiguriert Intel bei jeder CPU anders. Für den Zeitraum, den Intel "Tau" nennt, darf eine CPU das Power Limit 2 anlegen. Nach dieser Zeitspanne wird das Limit fest bei PL1 gesetzt.

CPU (Beispiele) PL1 PL2 Tau
Core i9-12900K 125 Watt 241 Watt 56 Sekunden
Core i9-12900 65 Watt 202 Watt 28 Sekunden
Core i5-12400 65 Watt 117 Watt 28 Sekunden
Core i9-11900K 125 Watt 251 Watt 56 Sekunden
Core i9-10900K 125 Watt 250 Watt 56 Sekunden

Alder Lake als Beispiel für Intel: Die Prozessoren bieten gegenüber den Vorgängern eine vereinfachte Boost-Mechanik. Die einzelnen Kerne verfügen über eine "bis zu" Angabe, die in der Regel für eine Belastung bis maximal zwei Kerne vorgesehen ist (Single-Core-Boost). Gerade für die K-Prozessoren gibt Intel großzügige PL2-Polster frei, die für solche Boosts genutzt werden, um die Leistung zu steigern. Leider halten sich die Mainboard-Hersteller oft nicht an diese Vorgaben und geben einfach ein unbegrenztes Limit frei, was die Prozessoren dazu verleitet, weit mehr als die angegebene TDP (=PL1) zu verbrauchen.

Für viel Verwirrung haben schließlich die Limits von Raptor Lake gesorgt. PCGH testet Hardware nach Hersteller-Spezifikation; auch CPUs laufen "ab Werk". Zum ersten Mal geriet dies ins Wanken, als Intel für Alder Lake "PL1 = PL2" festgelegt hat. Das Langzeit-Power-Limit (ein Regel-Parameter mit Empfehlungen laut Datenblatt) wurde zuvor mit der TDP respektive Processor Base Power (PBP, eine Spezifikation laut Datenbank) assoziiert, das höhere PL2 mit der spezifizierten Maximum Turbo Power (MTP). K-Prozessoren dürfen so lange auf den höheren Wert boosten, wie PL1 im gleitenden, gewichteten Mittelwert über eine Zeitspanne (TAU) von 56 Sekunden nicht überschritten wird. Mit "PL1 = PL2" wird dieser Zeitraum dagegen auf unendlich gestreckt.

Die Prozessoren können dauerhaft mit der MTP arbeiten, und die spezifizierte TDP hatte in Sockel-1700-Tests gar keine Bedeutung mehr - bis jetzt. Mit den neuen Intel Default Settings gibt es nämlich wieder Spezifikationen, und zwar gleich mehrere, mit diversifizierten Power-Limits. Intels erste Stellungnahme unterteilt diese "Empfehlungen" in Performance sowie Extreme und bei der zweiten Stellungnahme zusätzlich in das zuvor dementierte Baseline-Preset. Dessen Benutzung wird unter der Überschrift "Empfehlungen" allerdings ausdrücklich "nicht empfohlen". Sie finden in unserem Artikel zu den Testmethoden bei Intel-Core-Prozessoren der 13. und 14. Generation noch mehr Informationen darüber. Gleichwohl haben wir beim neuesten Testparcours dafür gesorgt, dass PL2 maßgeblich ist. Das ist ab Arrow Lake der Standard. Für Raptor Lake laden wir dagegen den Performance-Standard.

627
  1. Seite 1 CPU-Verbrauch 2026: Das ist neu
  2. Seite 2 Leistungsaufnahme AMD/Intel
  3. Seite 3 Effizienz-Index
    • Kommentare (627)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von inhuman_nature Software-Overclocker(in)
        Zitat von derneuemann
        Einfach, 600W für eine GPU zum daddeln, ist für mich ein Steinzeitansatz.
        Ich finde es auch viel zu viel. Für mich ist der Leistungsoutput und Effizienz von solcher GPUs nachrangig.

        Zitat von derneuemann
        Ganz egal, ob Person XY, privat eine grüne Bilanz hat, oder ob einem die paar Euro beim Strom egal sein können.
        Hier kann bzw. sollte mensch schon gucken. Allerdings müssten zum einen auch die Vergleiche stimmig sein und zum anderen eben die Gesamtbilanz. Oftmals wird letzteres bzw. die Norm (also die moderne Lebensweise) aber kaum hinterfragt. Ziel sollte es jedenfalls nicht sein, nur einen hiesigen Durchschnitts-Fußabdruck zu erreichen oder Ausreden zu schaffen, um eigene Verschwendung zu relativieren. Wobei es natürlich auch Ausnahmen gibt wie bspw. der mit dem Auto pendelnde Krankenpfleger, der in einer Gasheizung ausgestatteten Mietwohnung wohnt und jene daraus folgende Emissionen nicht eigenhändig einsparen kann. Der Grad der Mitverantwortung und das Ziel der Einosarungshöhe müsste halt mit dem Einkommen steigen. Wenn mensch selbst oder die Verwandtschaft Kinder hat bzw. kriegen wollte, sollte eigentlich genügend Motivation vorhanden sein, sich ökoloischer und damit auch sozialer zu verhalten. Stichwort beim aktuellen Ausmaß der Verfeuerung fossiler Energieträger mit zu rechnender mittelfristiger Klimaerhitzung um 2-3 Grad sowie das 6. größte Massenaussterben der Spezies ...
      • Von inhuman_nature Software-Overclocker(in)
        Zitat von derneuemann
        Einfach, 600W für eine GPU zum daddeln, ist für mich ein Steinzeitansatz.
        Ich finde es auch viel zu viel. Für mich ist der Leistungsoutput und Effizienz von solcher GPUs nachrangig.

        Zitat von derneuemann
        Ganz egal, ob Person XY, privat eine grüne Bilanz hat, oder ob einem die paar Euro beim Strom egal sein können.
        Hier kann bzw. sollte mensch schon gucken. Allerdings müssten zum einen auch die Vergleiche stimmig sein und zum anderen eben die Gesamtbilanz. Oftmals wird letzteres bzw. die Norm (also die moderne Lebensweise) aber kaum hinterfragt. Ziel sollte es jedenfalls nicht sein, nur einen hiesigen Durchschnitts-Fußabdruck zu erreichen oder Ausreden zu schaffen, um eigene Verschwendung zu relativieren. Wobei es natürlich auch Ausnahmen gibt wie bspw. der mit dem Auto pendelnde Krankenpfleger, der in einer Gasheizung ausgestatteten Mietwohnung wohnt und jene daraus folgende Emissionen nicht eigenhändig einsparen kann. Der Grad der Mitverantwortung und das Ziel der Einosarungshöhe müsste halt mit dem Einkommen steigen. Wenn mensch selbst oder die Verwandtschaft Kinder hat bzw. kriegen wollte, sollte eigentlich genügend Motivation vorhanden sein, sich ökoloischer und damit auch sozialer zu verhalten. Stichwort beim aktuellen Ausmaß der Verfeuerung fossiler Energieträger mit zu rechnender mittelfristiger Klimaerhitzung um 2-3 Grad sowie das 6. größte Massenaussterben der Spezies ...
      • Von derneuemann Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von ThirdLife
        Doch, es hat alles damit zu tun. Oder gehts dir nur ums Geld und die paar Euro die du mehr zahlst an Strom pro Jahr ?

        Nein,
        es geht ums Prinzip, um Technik, um Akustik, um Thermik, oder auch um Strom für Zocken.
        Zitat von ThirdLife
        Also ist "Energieverschwendung" ok, wenn es deine Hobbies und Interessen betrifft ?

        Gesamtbilanz gelesen.
        Also nicht wild hineininterpretieren.
        Zitat von ThirdLife
        Worum gehts dir dann genau ? Was ist der Sinn deines "zeitgemässen sparens" ?
        Einfach, 600W für eine GPU zum daddeln, ist für mich ein Steinzeitansatz.
        Ganz egal, ob Person XY, privat eine grüne Bilanz hat, oder ob einem die paar Euro beim Strom egal sein können.
      • Von ThirdLife Freizeitschrauber(in)
        Zitat von derneuemann
        Auf jeden Fall ist das besser, aber darum geht es doch gar nicht.
        Nein, erstmal ist das alles nur deine Sichtweise.
        Darum geht es doch nicht.
        Zitat von derneuemann
        Deswegen fahre ich auch weiter 3x im Jahr mit meinem Verbrenner 300 auf der Bahn. Aber das hat hiermit doch eigentlich nichts zu tun.
        Doch, es hat alles damit zu tun. Oder gehts dir nur ums Geld und die paar Euro die du mehr zahlst an Strom pro Jahr ?

        Zitat von derneuemann
        Genauso, wie wenn mir einer sagt, das ist mit meinem Verbrenner aber völlig unnötig und eher ein Dinosaurier. Klar hat der Recht. Aber für mich in meiner Gesamtbilanz ist das absolut vertretbar und Bock habe ich drauf.
        Also ist "Energieverschwendung" ok, wenn es deine Hobbies und Interessen betrifft ?

        Zitat von derneuemann
        Wieso für die Umwelt... Wer sprach von der Umwelt.
        Worum gehts dir dann genau ? Was ist der Sinn deines "zeitgemässen sparens" ?
      • Von derneuemann Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von ThirdLife
        Das hat mit Whataboutism gar nichts zu tun. Es ist einfach legitim an der einen Stelle zu sparen und an einer anderen dafür nicht. Ich bin auch nicht dafür blind Ressourcen raus zu hauen, aber eine dicke GPU die man vielfältig nutzen kann und dafür aber keine fünfmal im Jahr in den Urlaub fliegen ist sicher für die Umwelt mal die allerbeste Lösung.

        Auf jeden Fall ist das besser, aber darum geht es doch gar nicht.
        Zitat von ThirdLife
        Aber wenns dir lieber ist verzichte ich auf meine 5090, kaufe mir wieder einen F-Type V8 und fliege wieder jährlich fünfmal in den Urlaub. Hab dann ja nix besseres daheim zu tun. Und dann will ich kein Geweine sehen von wegen Verschwendung. Man kann nicht alles haben.

        Wo habe ich so etwas geschrieben...
        Zitat von ThirdLife
        Das sind einfach Fakten.
        Nein, erstmal ist das alles nur deine Sichtweise.
        Zitat von ThirdLife
        Siehs so: du hast ein Budget, den durchschnittlichen CO2 Fußabdruck eines Menschen zur Verfügung.
        Darum geht es doch nicht.
        Zitat von ThirdLife
        Wie ich den jetzt "ausgebe" spielt doch keine Rolle ?
        Deswegen fahre ich auch weiter 3x im Jahr mit meinem Verbrenner 300 auf der Bahn. Aber das hat hiermit doch eigentlich nichts zu tun.

        Genauso, wie wenn mir einer sagt, das ist mit meinem Verbrenner aber völlig unnötig und eher ein Dinosaurier. Klar hat der Recht. Aber für mich in meiner Gesamtbilanz ist das absolut vertretbar und Bock habe ich drauf.
        Zitat von ThirdLife
        Ob ich nun dicke PCs betreibe oder lieber einen sparsamen Rechner habe und dafür einmal die Woche an den See zum Käffchen trinken fahre macht für die Umwelt gar keinen Unterschied aus.
        Wieso für die Umwelt... Wer sprach von der Umwelt.
        Zitat von ThirdLife
        Mir scheint du verstehst das Wort whataboutism nicht und nutzt es inflationär als Anti-These gegen alles das du nicht so siehst.
        Uh, will jetzt nicht unfreundlich werden...Aber es juckt schon.
        Ich weiß ganz genau was es bedeutet und habe es richtig eingesetzt.

        Ich denke, das es zu beginn ein leichtes Missverständnis gab und deswegen der Ton zu wünschen übrig lässt.
      • Von ThirdLife Freizeitschrauber(in)
        Zitat von derneuemann
        Da wären wir wieder bei whataboutism. Das kann ja dann jeder so drehen, wie es für einen passt.
        Das hat mit Whataboutism gar nichts zu tun. Es ist einfach legitim an der einen Stelle zu sparen und an einer anderen dafür nicht. Ich bin auch nicht dafür blind Ressourcen raus zu hauen, aber eine dicke GPU die man vielfältig nutzen kann und dafür aber keine fünfmal im Jahr in den Urlaub fliegen ist sicher für die Umwelt mal die allerbeste Lösung.

        Aber wenns dir lieber ist verzichte ich auf meine 5090, kaufe mir wieder einen F-Type V8 und fliege wieder jährlich fünfmal in den Urlaub. Hab dann ja nix besseres daheim zu tun. Und dann will ich kein Geweine sehen von wegen Verschwendung. Man kann nicht alles haben.

        Zitat von derneuemann
        whataboutism

        whataboutism

        Aber ichg weiß wie du das meinst und kann den Grundgedanken verstehen.
        Das sind einfach Fakten. Siehs so: du hast ein Budget, den durchschnittlichen CO2 Fußabdruck eines Menschen zur Verfügung. Wie ich den jetzt "ausgebe" spielt doch keine Rolle ? Ob ich nun dicke PCs betreibe oder lieber einen sparsamen Rechner habe und dafür einmal die Woche an den See zum Käffchen trinken fahre macht für die Umwelt gar keinen Unterschied aus.

        Mir scheint du verstehst das Wort whataboutism nicht und nutzt es inflationär als Anti-These gegen alles das du nicht so siehst.
      Direkt zum Diskussionsende
  • Print / Abo
    Apps
    PCGH Magazin 08/2026 PC Games 07/2026 play5 08/2026 N-Zone 07/2026 Linux Magazin 07/2026 LinuxUser 07/2026 Raspberry Pi Geek 07/2026
    PC Games Hardware PC Games Linux Magazin Raspberry Pi Geek Computec Kiosk