Intel Core Ultra 9 285K: Arrow Lake mit ungewöhnlichem Quad-Channel-Controller für RAM
Die Markteinführung von Intels neuer CPU-Generation Arrow Lake erfolgt schon bald und immer mehr Details werden vorab bekannt, darunter ein "versteckter" Quad-Channel-Controller für RAM.
Bis zur Markteinführung von Intels neuer CPU-Generation Arrow Lake am 24. Oktober ist es nicht mehr weit und seit der offiziellen Vorstellung Anfang des Monats sind bereits einige weitere Details durchgesickert, etwa zu TDP-Limits, ein Anwendungsbenchmark und Bilder des neuen Chiplet-Aufbaus. Auch Hardware- und Overclocking-Experte Roman "der8auer" Hartung hat sich die neue Plattform noch vor dem Fall des Review-Embargos näher angesehen und in einem aktuellen YouTube-Video manche Neuerungen besprochen.
Dabei wurde offenbart, dass bei Arrow Lake auf CPU-Seite RAM-Controller mit "verstecktem" Quad-Channel-Support vorhanden sind. Während bei der Raptor-Lake-Vorgängergeneration hier eine Dual-Channel-Anbindung mit zweimal 64 Bit gegeben war, sind es bei den neuen Prozessoren viermal 32 Bit. Zwar ändere sich hinsichtlich der Menge laut "der8auer" nichts an der insgesamt zur Verfügung stehenden Bandbreite, doch wird jetzt hier ein DDR5-Feature nutzbar gemacht, bei dem ein RAM-Modul "in zwei Hälften" beziehungsweise Speicherbereichen genutzt werden kann.
DDR5-RAM bei Arrow Lake: Gear 2 vs. Gear 4
So könne beispielsweise der eine Bereich eines einzelnen RAM-Moduls ausgelesen werden, während der andere Bereich einen Refresh-Cycle durchläuft, statt bisher alles pro RAM-Modul gleichzeitig ablaufen zu lassen. Darüber hinaus geht "der8auer" in dem Video unter anderem auch auf die neuen CUDIMMs ein und angesichts hoher RAM-Taktraten auf den sogenannten "Gear 4"-Modus, der normalerweise nur für OC-Versuche genutzt wird. Dieser kann im Gegensatz zum üblichen "Gear 2" zu merklichen Leistungseinbußen führen, da der RAM-Controller hier effektiv viermal langsamer läuft als die RAM-Module.
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Ergo wäre Arrow Lake die erste Intel Desktop CPU, die wirklich den 4x32 Bit Zugriff ausführt wie es die DDR5 Spezifikationen vorsehen.
Nur weil DDR5 es in den Spezifikationen ermöglichen, heißt es nicht dass die CPU in der Praxis das auch umsetzt.
Ich lasse mir das gerade aber noch mal ganz offiziell von Intel bestätigen
Edit: Alles was bei 3dcenter steht habe ich im Video auch 1:1 so erklärt - z.B. der Teil mit der Bandbreite. Wenn man nicht fähig ist ein Video zu schauen sondern sich am Videotitel aufhängt, dem kann ich auch nicht helfen.
Ich weiß zwar ehrlich gesagt nicht, wo die Granularität bei Raptor Lake liegt. Und vorerst darf man Arrow-Lake-Systeme ja nicht einmal anschalten, sodass ich keine Ahnung habe, wie man zum jetzigen Zeitpunkt die Arbeitsweise dessen Controllers öffentlich analysieren könnte. Aber eigentlich sollen doch beide Teile eines Moduls und zusätzlich auch noch die des anderen 1:1 das gleiche machen: Wer seine Daten nicht auf ein Subset des Speicher konzentriert, sondern über alle Module verteilt, um die volle Transferrate zu nutzen, muss letztlich 128-Bit-breite Zugriffe durchführen. Vollkommen egal, ob es echtes DDR5 mit Quad-Channel ist oder Dual-Channel auf z.B. einem Nforce 400.
In der Grundschule hab' ich noch gelernt, dass der Titel eine (korrekte, aber nicht zu viel verratende) Inhaltsangabe des Inhaltes sein soll...
Passender wäre also vielleicht gewesen zu schreiben "Warum DDR5 Speichercontroller Quadchannel benutzen" oder so ähnlich...
DDR3 war von mir ein Schreibfehler, das sollte PCIe 3.0 heißen. Kennst du wenn Du beim Tippen an das richtige denkst, aber das falsche tippst?^^
Intel setzt also lediglich was um, was bereits eingeführt wurde.
Intel setzt also lediglich was um, was bereits eingeführt wurde.