Silverstone mit Wasserkühlung ohne Pumpe und gigantischem Gehäuse
Der Hersteller Silverstone hat auf der Computex 2014 ein neues Gehäuse mit dem Namen SilverStone Temjin TJ12 Monstrosity vorgestellt. Dieses verfügt über gigantische Ausmaße und ein interessantes Design. Auch eine Kompaktwasserkühlung ohne Pumpe mit dem Namen Tundra TD04 wurde vorgestellt.
Silverstone hat auf der Computex 2014 das neue Gehäuse Temjin TJ12 Monstrosity vorgestellt. Dieses quadratische Gehäuse ist sehr groß und dürfte sogar noch größer sein als das Lian Li PC-D600, über welches wir bereits ausführlich berichteten. Das Temjin TJ12 Monstrosity ist aber nicht in zwei Sektionen unterteilt, wie dies bei der Konkurrenz der Fall ist, sondern besteht aus einer großen quadratischen Kammer. Das Gehäuse nimmt Motherboards in den Formfaktoren ATX, E-ATX, XL-ATX, und HPTX auf. An der Unterseite des Gehäuses finden vier große Lüfter Platz, welche Frischluft in das Gehäuse blasen. Das Motherboard wird um 90 Grad gedreht montiert, sodass die erwärmte Luft wie in einem Kamin nach draußen geleitet wird. Das Netzteil und die Festplatten sind separat untergebracht, um das Motherboard nicht zu beeinflussen.
Der Hersteller stellte zudem noch eine Kompaktwasserkühlung vor, welche ohne Pumpe auskommen soll. Diese hört auf den Namen Tundra TD04 und soll maximal 200 Watt TDP kühlen können. Die Kühlung beinhaltet einen Hochleistungskühler, welcher direkt an den Radiator angeschlossen ist. Wie das System genau funktioniert, wurde jedoch nicht näher erläutert. Zu beiden Produkten wurde kein Release und keine Preisgestaltung bekanntgegeben.
Quelle: Techpowerup

Trotzdem interessant. Mal schauen wie es im Endeffekt wirklich funktioniert.
Insbesondere die Einschränkungen werden interessant.
Inwieweit es eine Flüssigkeit gibt die für diesen Einsatz besondere Eigenschaften hat mag ich jetzt nicht beurteilen. Wo sind unsere chemiestudenten?
Wenn es kein Phasenwechsel gibt, dann fällts eben unter Thermosiphon und arbeitet immer mit dem gleichen Aggregatzustand. Das ist technisch einfach zu bewältigen, aber so wahnsinnig stark ändert sich die Dichte von Flüssigkeiten halt nicht. Zumal gewisse Reserven benötigt werden:
Lufttemperaturen von 15 bis 45 °C musst du im internationalen Markt einplanen, bei Transport/Auslieferung können es auch mal Minusgrade werden, bei unzureichender Belüftung im Radiator deutlich wärmer. Und dann will mal jemand eine 70 W CPU möglichst kalt haben, ein anderer rückt mit 250 W Heizleistung an. Das alles abzudecken, ohne dass die Kühlung platzt, und trotzdem noch im "normalen" Einsatz gute Performance abzuliefern, ist nicht ohne.
Die fehlende Steigung ist in der Tat ein Problem, allerdings ist das leichter zu lösen als die Probleme die ein phasenwechsel mit sich bringt.
Was aber noch schwerer wird: Eine Heatpipe/Phasenwechsel-Külhlung mit Schläuchen. Die sind nämlich sehr empfindlich, was den Druck im System angeht.