Comet Lake-S: Erste Preise kommender Intel-CPUs gelistet

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Comet-Lake-S: Erste Preise kommender Intel-CPUs gelistet
Quelle: videocardz.com

Ein kanadischer Online-Händler hat die Preise für die kommenden Comet Lake-S-Prozessoren Intel Core i9-10900, Core i7-10700K und Core i7-10700 veröffentlicht.

Die auf Directdial.com erschienenen Preise der neuen Intel-Prozessoren für den ebenfalls neuen Sockel LGA1200 sind demnach preislich ähnlich wie ihre Coffee Lake-Vorgänger. Die Modelle Core i9-10900, Core i7-10700K und Core i7-10700 werden mit 679 CAD, 585 CAD beziehungsweise 506 CAD (kanadischer Dollar) gelistet, was umgerechnet etwa 445 Euro, 384 Euro respektive 332 Euro entspricht. Die Prozessoren werden als "eingehend" ins Lager geführt, wobei als Datum für die erwartete Verfügbarkeit der 17. Juni genannt wird, wobei zuletzt Mai im Raum stand.

Wie Notebookcheck.com anmerkt, sind die neuen Comet Lake-S-Prozessoren im Vergleich zur Coffee Lake-Generation preislich gesehen recht konkurrenzfähig. Zum Beispiel ist bei dem kanadischen Händler der Intel Core i9-9900 für 678 CAD (445 Euro), der Core i7-9700K für 578 CAD (379 Euro) und der Core i7-9700 für 502 CAD (329 Euro) gelistet. Im Vergleich zu den älteren Chips sehen die Preise der neuen Comet Lake-S-Modelle dementsprechend fast schon wie ein Schnäppchen aus.

Doch da ist ja dann noch die Konkurrenz in Form von AMD und seinen aktuellen Ryzen 3000-Prozessoren, die Ende dieses Jahres ihre Nachfolger mit Zen 3-Architektur als Unterbau erhalten: Bei demselben Händler wird der AMD Ryzen 9 3900X zum Preis von 747 CAD (490 Euro) angeboten. Der Matisse-Chip hat 12 Kerne und 24 Threads im Vergleich zu den 10 Kernen und 20 Threads des Intel Core i9-10900. Da es laut Notebookcheck.com mit ein wenig Angebotsvergleich aktuell möglich ist, einen Ryzen 9 3900X in ähnlichen Preisregionen zu erstehen (hierzulande laut PCGH-Preisvergleich aktuell für 439 Euro), macht ihn das zu einer wesentlich verlockenderen Option für Käufer im Vergleich zur Comet Lake-S-CPU, zumal nur überschaubare Leistungssteigerungen zu erwarten sind.

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    • Kommentare (51)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Patrikpcgamer
        Gier werden Cpus verglichen die nicht mal die gleiche Kernanzahl haben und als ebenbürtig gesehen werden. Naja wer was zu verschenken hat der hat.
      • Von Patrikpcgamer
        Gier werden Cpus verglichen die nicht mal die gleiche Kernanzahl haben und als ebenbürtig gesehen werden. Naja wer was zu verschenken hat der hat.
      • Von RAZORLIGHT Software-Overclocker(in)
      • Von BigBoymann BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von RAZORLIGHT
        Aber, da die CCX von Zen 3 nun 8 Kerne fassen sollte das einen ordentlichen Boost für die Latenzen geben, was wiederum Games in die Hände spielt.

        Das kann man aber so pauschal derzeit nicht beantworten, ich glaube weitesgehend gesichert ist, dass 8 Kerne in einem CCX geliefert werden, aber es ist nicht klar, wie diese Kerne untereinander angebunden sein werden. Die Vergrößerung des L3 Caches könnte darauf hindeuten, dass sich die Latenzen nicht bessern, sondern im Gegenteil eher verschlechtern, da man anders als jetzt nicht mehr alle Kerne untereinander verknüpft. Mit 4 Kernen waren dies eben 6 Lanes, mit 8 Kernen müssten es 24 Lanes sein, die eben viel mehr Waferplatz fressen würden um dementsprechend teuer sind.

        Wenn mich nicht alles täuscht, will Intel den Ringbus (bzw. hat schon) auch weitesgehend aufgeben und auf ein Mesh setzen.

        Wie AMD das Dilemma lösen wird ist derzeit absolut nicht vorherzusagen, 24 Lanes würden sicherlich die Größe des CCX massiv ansteigen lassen aber eben auch die IPC wirklich großartig wachsen lassen. Man würde dann aber vermutlich eine DieGröße erreichen, die man nicht haben möchte, da sie einfach sehr sehr teuer werden würde. Denn bei 16,32 oder 64 Kernen, braucht man 2 oder 4 oder gar 8 dieser dann sehr großen CCX Module und würde die Fläche der aktuellen Chips richtig groß werden lassen und damit massive Produktionskostennachteile erwirtschaften, sprich man würde alle Vorteile der "Mesh" Architektur verlieren und freiwillig aufgeben.
        Geil wäre aber natürlich ein 8 Kern Prozessor mit nur einem CCX und ohne IF Anbindung, damit würde man in Games richtig an Performance zulegen.

        Persönlich glaube ich aber an ein Mesh System, wird Leistung kosten, die dann durch den doppelten L3 wieder aufgefangen wird.
      • Von RAZORLIGHT Software-Overclocker(in)
        Zitat von Whispercat
        Hier :

        AMD says its Ryzen 3000 isn’t just cheaper—it’s better | Ars Technica

        oder hier :

        AMD vs. Intel: So gut schneiden die neuen Ryzen-3000-Prozessoren im Vergleich zur Konkurrenz ab

        wo man noch eine dieser tollen Vergleichsfolien sieht die AMD & Intel immer vor Release präsentieren und literally JEDES mal übertreiben von daher kann ich mich an dieser Stelle nur erneut wiederholen , einfach mal abwarten was da kommt und bewerten wenn wir handfeste Benches haben anstatt sich auf Aussagen von Menschen zu verlassen die in erster Linie ihr Produkt verkaufen wollen.
        Was ist an den Folien falsch?
        Ich seh immernoch nicht wo sie als Gaming King dastehen, stock vs stock (immerhin schummelt AMD bei den Systemen nicht) ist mal AMD mal Intel vorne.
        Auf Marketingfolien geb ich allerdings schon sehr viele Jahre nichts mehr.
        Aber Intel ist was Folien schönen angeht in ganz anderen Welten unterwegs.

        Bezüglich Zen 3 da hats bisher keine Folien gegeben.
        Aber, da die CCX von Zen 3 nun 8 Kerne fassen sollte das einen ordentlichen Boost für die Latenzen geben, was wiederum Games in die Hände spielt.

        Was die Frequenz angeht, Intel ist derzeit im Gaming vorne, weil sie ihren Ringbus (noch) haben mit sehr niedrigen Intercorelatenzen und die höhere Frequenz, bei beidem bin ich mir nicht sicher wie lange sie damit ihre CPUs noch "ausstatten" können.
      • Von BigBoymann BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von PCGH_Torsten
        Kerne sollten den Verbrauch maximal linear steigern. Also +25 Prozent für +25 Prozent mehr Kerne. Da ein Teil des Verbrauchs auf Uncore zurückgeht und dabei nicht steigt und gleichzeitig Fertigungsverbesserungen eine leichte Verbrauchssenkung insgesamt bringen sollen, würde ich bei gleichem Takt aber sogar nur 15-20 Prozent erwarten. Den restlichen Aufschlag vom 10900K gegenüber dem 9900K dürfte Intel in Takt investieren. Spannend bleibt, wieviel das bringt. Schließlich lief CFL@Spec schon leicht oberhalb des Effizienz-Sweetspots, sodass jede weitere Steigerung durch Mainbaord-Werks-OC meist katastrophale Auswirkungen auf den Verbrauch und nur minimale auf die Rechenleistung hatte.
        Sollte in der Theorie so sein und wurde in der Praxis ja in der Vergangenheit schon oft belegt.

        Denke auch, dass der Energieverbrauch maximal in den "Takt" gesteckt wird. Klar werden die Kerne extra brauchen, dafür wird aber bei entsprechender Last sogar eine Effizienzsteigerung möglich sein, der 9900K lag bei 4,7Ghz am Sweetspot der Effizienz, darüber hinaus stieg der Verbauch exponentiell an, 5Ghz waren schon mit über 25% Mehrverbauch beaufschlagt, 5,1Ghz waren dann schon 50% Mehrverbrauch. Daher kann ich mir kaum vorstellen, dass der Sweetspot bei Comet deutlich höher liegt und ich bin mal gespannt, was die fast 50% mehr Power ausmachen, die @Spec Tests von PCGH werden dazu eine Menge beitragen. Alle die "out-of-the-box" testen werden wahrscheinlich gar keinen Unterschied feststellen, da bei nahezu jedem Board die Specs vom 9900K überschritten wurden, out of the box!
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