Comet Lake S: Embargo- und Release-Termin durchgesickert?
Sind Embargo- und Release-Termin zu Comet Lake S von Intel durchgesickert? Danach sieht es aus, wenn man der Meldung Glauben schenkt.
Schon seit Wochen pfeifen die Spatzen einen nahenden Release von Comet Lake S von den Dächern. Nun gibt es erstmals einen konkreten Termin - 27. Mai, 13:00 Uhr GMT. Das soll der Termin für den Handel sein, an dem dann tatsächlich auch Ware gekauft werden kann. Und an dem die Prozessorentests veröffentlicht werden dürfen. Das Presse-Embargo indes soll am 30. April um 13:00 Uhr GMT fallen - also rund vier Wochen vorher. Quasi der Paper-Launch, an dem das Portfolio vorgestellt wird. So zumindest die Behauptung.
Vorgestellt werden angeblich einige Prozessoren aus dem Launch-Paket sowie 400er-Chipsätze, vornehmlich der Z490. Ins Detail geht die Meldung um die Launch-Ware nicht. Die meisten technischen Eckdaten kennt man bereits aus Gerüchten und Leaks und hier dürften keine großen Überraschungen mehr zu erwarten sein. Selbst bei den Tests kann man sich mittlerweile auf grob 10 Prozent Mehrleistung zum Vorgänger einstellen. Das ist typisch für diese Weiterentwicklungen.
Einzig beim Preis könnte es vielleicht noch eine positive Überraschung geben. Auch die machten bereits die Runde, waren aber Händlereinträge, die auch auf Verdacht getätigt worden sein könnten. Vielleicht erbarmt sich Intel ja und verkauft zehn Kerne wenigstens für 500 Euro. Nicht, dass das im Vergleich zu AMD sonderlich konkurrenzfähig wäre, aber dann zumindest nicht unvernünftig weit weg.
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Im Moment gibt es auch Gerüchte, dass Comet Lake das Schicksal von Broadwell ereilen könnte. Es machte die Runde, dass Rocket Lake S schneller kommt als erwartet - vielleicht noch dieses Jahr. Das wäre dann schon ziemlich sportlich und man mag es kaum glauben, aber wir wissen, dass das schon vorkam. Immerhin gabs bei Broadwell dann nur ein Minimalprogramm an Auswahl. Aber schon zuvor gab es auch Generationen mit heißem Verfallsdatum - Lynnfield etwa.
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Ein paar Folien, die über das Wochenende auftauchten, bestätigten zudem noch einmal die Kernzahlen von Comet Lake S. Die weitestgehend auf Gerüchten basierende Modellliste im Anhang wird damit immer mehr bestätigt. Auch wenn nicht offiziell verifiziert, sind die zusammengetragenen Daten wohl recht final und dürften sich nur noch im Detail unterscheiden. Die auf den Folien genannten Frequenzen machen zudem das klar, was schon bei den jüngst vorgestellten Mobilprozessoren galt: Intel geht mit dem Takt und richtet darauf auch sein Marketing aus. Da man die Kernzahlen von AMD im Mainstream derzeit nicht mal eben mitgehen kann und PCI Express 4.0 auch fehlt, konzentriert man sich auf die Stärke und das ist eben der Takt.
| Modell | Konfiguration | Basistakt | Boost (1) | Boost (n) | Max Turbo 3.0 | Thermal Velocity Boost | TDP | Preis | Unterschied |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| i9-10900K | 10C/20T | 3,7 GHz | 5,1 GHz | 4,8 GHz | 5,2 GHz | 5,3/4,9 GHz | 125W | - | |
| i9-10900KF | 10C/20T | 3,7 GHz | 5,1 GHz | 4,8 GHz | 5,2 GHz | 5,3/4,9 GHz | 125W | - | |
| i9-10900 | 10C/20T | 2,8 GHz | 5,0 GHz | 4,5 GHz | 5,1 GHz | 5,2/4,6 GHz | 65W | - | |
| i9-10900F | 10C/20T | 2,8 GHz | 5,0 GHz | 4,5 GHz | 5,1 GHz | 5,2/4,6 GHz | 65W | - | |
| i7-10700K | 8C/16T | 3,8 GHz | 5,0 GHz | 4,7 GHz | 5,1 GHz | - | 125W | - | |
| i7-10700KF | 8C/16T | 3,8 GHz | 5,0 GHz | 4,7 GHz | 5,1 GHz | - | 125W | - | |
| i7-10700 | 8C/16T | 2,9 GHz | 4,7 GHz | 4,6 GHz | 4,8 GHz | - | 65W | - | |
| i7-10700F | 8C/16T | 2,9 GHz | 4,7 GHz | 4,6 GHz | 4,8 GHz | - | 65W | - | |
| i5-10600K | 6C/12T | 4,1 GHz | 4,8 GHz | 4,5 GHz | - | - | 125W | - | |
| i5-10600KF | 6C/12T | 4,1 GHz | 4,8 GHz | 4,5 GHz | - | - | 125W | - | |
| i5-10600 | 6C/12T | 3,3 GHz | 4,8 GHz | 4,4 GHz | - | - | 65W | 279 € | +15 € |
| i5-10500 | 6C/12T | 3,1 GHz | 4,5 GHz | 4,2 GHz | - | - | 65W | 253 € | +13 € |
| i5-10400 | 6C/12T | 2,9 GHz | 4,3 GHz | 4,0 GHz | - | - | 65W | 227 € | - 14 € |
| i5-10400F | 6C/12T | 2,9 GHz | 4,3 GHz | 4,0 GHz | - | - | 65W | 194 € | + 13 € |
| i3-10320 | 4C/8T | 3,8 GHz | 4,6 GHz | 4,4 GHz | - | - | 65W | ||
| i3-10300 | 4C/8T | 3,7 GHz | 4,4 GHz | 4,2 GHz | - | - | 65W | 190 € | + 6 € |
| i3-10100 | 4C/8T | 3,6 GHz | 4,3 GHz | 4,1 GHz | - | - | 65W | 153 € | + 9 € |
| P G6600 | 2C/4T? | 4,2 GHz? | - | - | - | - | - | 116 € | + 2 € |
| P G6500 | 2C/4T? | 4,1 GHz? | - | - | - | - | - | 103 € | + 3 € |
| P G6400 | 2C/4T? | 4,0 GHz? | - | - | - | - | - | 80 € | + 9 € |
| Konfiguration | Euro | |
|---|---|---|
| i9-10900K | 10C/20T | 600,16 |
| i9-9900K | 8C/16T | 528,90 |
| i9-10900KF | 10C/20T | 567,73 |
| i9-9900KF | 8C/16T | 499,90 |
| i9-10900T | 10C/20T | 540,51 |
| i9-9900T | 8C/16T | 479,00 |
| i9-10900 | 10C/20T | 540,51 |
| i9-9900 | 8C/16T | 465,84 |
| i9-10900F | 10C/20T | 508,08 |
| i9-9900F | - | - |
| i7-10700K | 8C/16T | 466,58 |
| i7-9700K | 8C/8T | 365,20 |
| i7-10700KF | 8C/16T | 432,82 |
| i7-9700KF | 8C/8T | 387,00 |
| i7-10700T | 8C/16T | 401,60 |
| i7-9700T | 8C/8T | 354,00 |
| i7-10700 | 8C/16T | 401,60 |
| i7-9700 | 8C/8T | 339,99 |
| i7-10700F | 8C/16T | 369,66 |
| i7-9700F | 8C/8T | 333,71 |
| i5-10600K | 6C/12T | 316,05 |
| i5-9600K | 6C/6T | 235,00 |
| i5-10600KF | 6C/12T | 283,62 |
| i5-9600KF | 6C/6T | 197,81 |
| i5-10600T | 6C/12T | 266,68 |
| i5-9600T | 6C/6T | 232,90 |
| i5-10600 | 6C/12T | 266,68 |
| i5-9600 | 6C/6T | 239,90 |
| i5-10500T | 6C/12T | 240,79 |
| i5-9500T | 6C/6T | 287,03 |
| i5-10500 | 6C/12T | 240,79 |
| i5-9500 | 6C/6T | 239,90 |
| i5-10500F | - | - |
| i5-9500F | 6C/6T | 177,90 |
| i5-10400T | 6C/12T | 229,05 |
| i5-9400T | 6C/6T | 197,90 |
| i5-10400 | 6C/12T | 229,05 |
| i5-9400 | 6C/6T | 214,90 |
| i5-10400F | 6C/12T | 196,99 |
| i5-9400F | 6C/6T | 146,77 |
25 bis 35 Prozent mehr "Preis-Performance" machen die Runde - im Vergleich zur (Vor-)Vorgeneration. Schönrechnen kann man sich am Ende alles. Bleibt man in der Intel-Blase, mag das hinkommen. Verglichen wurden hier doe 6/12-Kerner 8700K und 10600K; die 8/16-Kerner 9900K und 10700K sowie die beiden Flaggschiffe 9900K und 10900K. Da findet man auch die indirekten Preissenkungen, weil man für voraussichtlich das gleiche Geld mehr Leistung bekommt. Ob das aber außerhalb der Intel-Blase funktioniert, muss man sehen. AMD bietet "wenige" Kerne unschlagbar günstig an und kann im Mainstream generell mehr Kerne entgegenhalten. Das Konzept "indirekter Preissenkungen" kennt man von Nvidia. Da fehlt aber auch der Druck von AMD. Für Comet Lake S sind wohl, das zeigten bereits Benchmark-Leaks, um 10 Prozent nackte Mehrleistung realistisch. Ausreißer gibt es immer - so wird wohl gut mit den Takt skalierende Code auf Intel etwas besser abschneiden; eher parallelisierter Code profitiert bei AMD. Fakten kommen dann won Ende Mai.


Vor allem wenn dann noch ne neue GPU dazu kommt. Da braucht man dann echt bis 2025 nix mehr ändern.
Hauptsache is doch der Spaß den man damit hat, egal ob auf Intel, oder AMD. Rennen tut das beides gut.
Hau rein !
P.S.
Bin aber schon dafür, dass wir hier auch ein wenig über den Tellerand Games hinausblicken, letzlich sind die meisten (denke mal deutlich jenseits der 95%) in mind. Full HD Auflösung unterwegs und die Unterschiede der CPUs ab Intel 9600 oder Ryzen 3700 sind dann doch sehr sehr gering und eigentlich eher messbar als spürbar. Wir sollten hier nicht alle Zöpfe abschneiden und auch an die Randgruppen denken, die vieleicht von der reinen Namensgebung des Forums hier nicht richtig sind, denen aber dennoch ein wenig geholfen werden kann/soll. Dazu gehören dann eben auch Leistungen von CPUs abseits des Gamings.
Persönlich muss ich leider sagen, dass ich schon einmal einen Ryzen 3xxx bestellt hatte, mitsamt Mainboard inkl 10GB Unterstützung. Da die Lieferbarkeit aber leider so lang war, hab ich schlussendlich wieder storniert und warte nun eigentlich Hufe scharrend auf einen geilen Deal für einen 3700X aufwärts. Der 1600X ist doch schon langsam am Ende und je nachdem was man macht, merkt man einfach, dass man gerne mehr Leistung haben will!Gerade in Games will der alte nicht so recht performen, der RAM läuft nicht mit den richtigen Specs ohne abzuschmieren und da erhoffe ich mir doch ein ordentliches Plus vom 3700X.
Aber ganz klar, ich warte absolkut genauso auf Ampere / RDNA2 und hoffe einfach, dass AMD ihre Behauptungen war macht und Nvidia das entsprechend kontern (gerne auch vorlegen) kann und man mal wieder etwas bessere Preise bekommt. Die aktuellen Generationen finde ich fast ausnahmslos sehr teuer. Aber letzlich werden sich beide hoffentlich anspornen und die "MidRange" Karten ala 6700XT / 3070 werden günstiger und natürlich vieel schneller.
Und wenn man mal von der absoluten Leistungsspitze absieht, was Gamingleistung angeht, sieht's bei Preis-/Leistungssystemen aktuell(seit längerem) einfach sehr klar pro AMD aus, was CPU angeht.
Freue mich da(Preis-/Leistung) natürlich auch auf die nächsten Entwicklungen, was z.B. die 4000er Desktop Ryzen angeht.
Die 10000er Intels werden eher so ... "for what?", vor allem wenn man am Preisbereich nix drastisch ändert.
Die absoluten Highendteile sind eh absolut genug, egal ob bei AMD, oder Intel. Mehr braucht man einfach nicht, zum Zocken.
Und ob da bei Gaming Titel X der eine mal 2% vorn ist und bei Gaming Titel Y dann der andere 4%, who cares ?
Genuch is genuch.
Richtig geil finde ich in letzter Zeit(letzte Monate), welche Möglichkeiten man für kleines Geld hat, sich tolle Gamingsysteme für Full HD zusammen zu dängeln.
Da es auch im Bereich der GPUs langsam wieder bezahlbare Teile gibt.
Auch im Gebrauchtmarkt. Da kriegt man z.B. gebrauchte 2060 super 8GB für 250€ (man muss sich nur mal gezielt auf die Lauer legen und passend zuschlagen), welche ja noch gar nicht sooo endlos lange im Markt sind.
Weiter runter geht's natürlich immer noch günstiger.
Ein Ryzen 2700 is hingegen schon wieder richtig teuer geworden, mit 170€ neu
Aber trotzdem ... insgesamt, auch mit den Ram Preisen, kann man tolle Systeme bauen, die richtig gut gehen(Full HD).
Man darf halt bloß nicht in die "Ultra UHD Falle" tappen.
Dazwischen dann halt die "hoch WQHD Fraktion" ( hier !
Das alles betrachtet, sind die "Problemchen", welcher Prozessor nun besser ist, der Highend AMD, oder der Highend Intel, ziemlich unwichtig. Ob man genug Gaming Leistung hat, oder mehr als genug ....
Ich schau mir die Preisentwicklung des Ganzen aus komfortabler Situation rein aus Unterhaltungszwecken(ohne Kaufinteresse) mal an, wenn demnächst der neue Kram(Intel+AMD) kommt.
Und freuen tu ich mich für die Preis-/Leistungszocker in den letzten Monaten.
Mein Kumpel zockt sich den Ar... ab, mit dem neuen System, was ich ihm dahingestellt hab, inkl. meines alten 8600k(weiterhin absolut ausreichend). Der baut da ganze Kunstwerke zusammen, in Conan Exiles und Ark.
Bin manchmal schon fast neidisch, auf so viel Zeit. Aber ich gönn's ihm von Herzen. Der hat's auch nich immer leicht gehabt.
Meiner Einer muss über Ostern wieder schackern gehen und Kohle verdienen.
Lange Rede, kurzer Sinn: Intel wird da weiter tolle Sachen bauen, zumindest in weiterer Zukunft und AMD auch und beide kriegen unsere Kohle für schöne Zockklamotten, mal der eine, mal der andere.
Und Leistung genug haben wir eh schon(CPU-seitig).
Spannender für mich werden die nächsten GPUs Ende des Jahres.
Intel kann es sich leisten, mehrere Wege zu gehen und am Ende die unprofitablen zu verwerfen. Das hat ihnen beim P4 geholfen, der wurde ja noch mindestens eine Generation weiterentwickelt (Tejas). Wäre der Core2Duo ein Flop geworden, hätte man mit dem P4 zumindest weitermachen können. AMD hat das ganze mal fast das Genick gebrochen, als der Bulldozer ein Flop wurde. Hätte man den Phenom II weiterentwickelt, wäre zumindest ein Ausweichplan verfügbar gewesen (AMD hat eben nicht soviele Ressourcen.
Dass das eine gute Idee war, zeigt sich ja schon seit einiger Zeit. Hätte man sich voll auf Cannonlake konzentriert, dann wäre Intel wohl heute noch mit 4 Kernen am Start.
Alleine die fehlende Publicity (wie man im Englischen so schön sagt) wäre ein gigantisches Problem. Wenn die 10er rauskommen, dann wird ersteinmal nur darüber geredet, am besten (für Intel), dass die CPUs (im Gaming) schneller als die AMD CPUs. Dann ist es eine wundervolle Gelegenheit, um komische Folien zu präsentieren, die es so darstellen, als hätte Intel die Oberhand.
Rein praktisch gibt es auch noch einen Haufen Vorteile: die 10 Kerne bringen wesentlich mehr Leistung (momentan bitter nötig) und man kann die Sicherheitslücken stopfen (kosten sonst Leistung und schmälern das Ansehen). Der i9 9900K hat übrigens auch eine Revision bekommen, bei der einige Sicherheitslücken behoben wurden.
Der 10nm Prozess bekommt wohl alle Ressourcen, die nur irgendwie möglich sind. Man kann das Problem offenbar nicht mit Geld lösen, sonst hätte Intel das längst getan. Nach allem, was man so hört, hat Intel den 10nm Prozess wohl großteils abgeschrieben, ist auch vernünftig. Der 7nm Prozess wird auch mit hochdruck vorangetrieben, auch da ist fehlendes Geld wohl kein Problem.
Die Notebookchips sind übrigens die gleichen, wie die normalen Desktopchips.
Mit geringeren Preisen alleine kommt man nicht weit, das mußte AMD beim Bulldozer lernen. Bei den Marktanteilen muß Intel versuchen, zu retten, was zu retten ist, mit allen Mitteln. Den Kopf in den Sand zu stecken gehört nicht dazu.
Wenn man bedenkt, dass Intel sich mit einer Architektur über Wasser hält, die vor knapp 5 Jahren eingeführt wurde, dann kann man das schon sagen.
Der i7 6700K und i7 7700K sind auch heute noch die besten 4 Kern CPUs, i7 8700K und 9900K(S) sind sogar noch die besten 6 und 8 Kern CPUs.
Es hat bis Zen 2 gedauert, bis etwas erschienen eist, dass der alten Skylakearchitektur Probleme bereitet und erst mit Zen 3 wird sie (vermutlich) ihren Meister finden.
Zum Vergleich: 3dfx war damals wegen einem halben Jahr Verspätung weg vom Fenster.
Dazu hätten sie etwas von den Sicherheitslücken wissen müssen.
Um soviel Strom reinzupumpen war für Intel offenbar ein neuer Sockel nötig.
Die EU und einige andere, machen relativ strenge Vorgaben, was den Energieverbrauch betrifft. Das BigLitte Konzept ist da durchaus eine gute Antwort, wenn es denn richtig implementiert ist. Ein paar Watt weniger Stromverbrauch ist für die meisten nicht weiter wichtig, bei den Energievorgaben für viele PC Hersteller jedoch lebenswichtig.
Bleibt zu hoffen, dass sie das wirklich gut implementieren oder dass man es zumindest abschalten kann.
Wenn man die 10nm Pleite als nicht vorhersehbar einstuft, dann haben sie zwei Fehler gemacht:
1: Sich am Smartphone- und Tabletmarkt viel zu spät verzockt (als Intel eingestiegen ist, wollte keiner mehr die Atoms).
2: Sie haben nicht sofort, nachdem es mit dem 10nm Prozess Probleme gab, angefangen neue Architekturen für 14nm zu implementieren oder zu entwickeln.
Beides war so nicht vorhersehbar und man hätte hellseherische Fähigkeiten benötigt, um diesen Problemen auszuweichen.
Ich wäre deutlich früher in den Smartphone und Tabletmarkt eingestiegen, weil ich geahnt habe , dass das etwas großes wird. Ich hätte auch vor gut 15 Jahren die ARM basierten X-Scale CPUs nicht eingestellt, aus dem selben Grund.
Sonst hätte ich wenig verändert. Die allermeisten Entscheidungen sind seht gut begründet gewesen, was auch logisch ist, immerhin arbeiten dort eine Menge Leute, die zu den besten der Welt zählen. Hinterher weiß man natürlich immer mehr.
Ansonsten frage ich mich leider nach wievor, was außer Marketing für einen 10er Intel spricht.
Ich glaube auch, dass ich aus den marketingtechnischen Gründen einen Refresh verstehen könnte, aber ein neuer Sockel ist für mich dann wirklich ein "Kopfschütteln" wert. Die 250W Powerlimit bekommt man auch gut mit dem aktuellen Sockel abgedeckt, diverse Übertaktungen des 9900ks zeigen es ja recht eindrucksvoll. Es würde dann halt nicht "jedes" Board die Unterstützung bekommen, was aber auch nicht das erste Mal wäre.
Die Sicherheitslücken kannte Intel zu großen Teilen weit vor der Allgemeinheit und es wurde nichts gemacht, bis eben ein "Leak" kam und offiziell gemacht wurde. Das kreide ich Intel an!
Zum Themal bigLittle hast du mir dann ein Lächeln ins Gesicht gezaubert, nice try oder wie sagt man? Im Ernst, die EU wird vieleicht irgendwas reglementieren (aktuell aber noch sehr ferne Zukunftsmusik) und das aktuelle Design von Intel zeigt doch eigentlich sehr schön, dass man bigLittle für die Effizienz nicht braucht. Man kann Kerne abschalten usw. um den Bedarf der Leistung anzupassen. bigLittle wird im Desktop in meinen Augen scheitern, einzig im Notebookbereich wird es was bringen, die aktuell angedachte Konfig mit 8 zu 8 finde ich für den Zeitraum 2022 auch sehr gelungen und zeitgemäß. Im Desktop sehe ich dem ganzen aber keine Zukunft, entweder braucht man "little" oder "big" und demnach wird man sich den PC kaufen. Aber du hast auch Recht wenn du sagst, dass da durchaus Leute sitzen die Ahnung haben und das ist ja nur meine Sicht der Dinge.
Zur Arch, auch hier muss ich schmunzeln. Ja, der 7700 mag noch der beste Vierkerner sein. AMD geht aber nunmal als einziger Konkurent einen ganz anderen Weg und bietet eben kaum Vierkerner an. Wenn mich nicht alles täuscht ist seit Zen2 kein einziger Vierkerner mehr dabei (die 3xxx mit vier Kernen sind noch Zen+). Das Ziel der gesamten AMD Arch sind nunmal Kerne und nicht Leistung pro Kern, wobei man selbst hierbei einen sehr guten Job macht, denn wenn man Intels 8 Kerner mit einem AMD 8 Kerner vergleicht, ist der AMD effizienter und in der Spitze in etwa gleichschnell (nur Games sehen es fast durch die Bank weg anders). Und wenn du Intels Arch 5 Jahre alt betitels, dann musst du aber auch AMDs schon drei Jahre geben, Zen ist 2017 gekommen und hat seitdem eben wie Intel nur "Verbesserungen" erfahren. Fraglich wäre wo man hier anfängt von neuer Arch zu reden?
Zum letzten Punkt, ich hab mich extra vorsichtig ausgrdrückt und nicht Fehler geschrieben, aber sie haben eben auch nicht sonderlich viel richtig gemacht. Zum einen ist da eine ganze Dekade in der Intel (in meinen Augen) nur das nötigste umgesetzt hat um vor AMD zu bleiben, die es eben einfach gemacht haben und in der Phase mind. die gleichen Fehler gemacht hat, die Intel aktuell macht. Ich will hier auch nicht Oberlehrer spielen, klar ist aus heutiger alles einfach zu sehen, aber man hat eben schon (ich bin da nicht alleine) lange von gesprochen, dass Intel sehr stark auf die Bremse drückt, z.B. sieht man dies an der RAM Unterstützung