Comet Lake S: SKU-Liste gewährt Ausblick auf 22 Prozessoren
Gerüchten nach ist Comet Lake nicht mehr weit. Da verwundert es nicht, wenn sich die Details allmählich verdichten. Nun ist eine SKU-Liste aufgetaucht, die 22 Prozessoren zum Thema hat. Vier davon sind Zehnkerner.
Es gibt zwar noch keinen Veröffentlichungstermin für Intels Comet Lake-S, gemeinhin geht man jedoch davon aus, dass die Desktop-Prozessoren im April erscheinen. Der ist bekanntlich nicht mehr weit und wie das bevorstehende Veröffentlichungen nun mal an sich haben, überschlägt sich der Buschfunk nun mit Informationen. So gibt es eine neue SKU-Liste mit insgesamt 22 Prozessoren, von denen es sich bei vieren um Zehnkerner handelt.
Auf Seiten der Zehnkerner stehen der Core i9-10900K, der Core i9-10900KF, der Core i9-10900 und der i9-10900F. Wie viele wissen, steht das K-Kürzel für einen offenen Multiplikakor, womit man die Chips übertakten kann. Bei CPUs mit einem F fehlt die eigentlich vorhandene Grafikeinheit. Fehlen ist dabei ein dehnbarer Begriff. Physisch wird sie vermutlich weiterhin vorhanden, aber deaktiviert sein, weil sie sich nicht innerhalb der Spezifikationen betreiben ließ. Indem man sie deaktiviert, kann man die eigentlich intakte CPU immer noch an den Mann bringen.
Bis runter zu den Pentiums
Eine Stufe darunter siedeln die Achtkerner an, die aktuell noch die Spitze von Intel Portfolio markieren. In der Liste stehen ein Core i7-10700K, ein i7-10700KF, ein i7-10700 und ein i7-10700F. Die Spitze der Core i5-Serie bilden der Core i5-10600K, der Core i5-10600KF und der Core i5-10600 - dahinter folgen der Core i5-10500, i5-10400 und i5-10400F. Ein Core i3-10320, i3-10300 und i3-10100 runden das Core-i-Portfolio nach unten hin ab. Letzterem wird nachgesagt, dass er nur 6 MiByte L3-Cache bietet, die anderen Modell der i3-Serie aber 8. Ganz unten auf der Liste finden sich noch diverse Pentiums: der G6600, G6500, G6400, G5920 und G5900.
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Von Comet Lake-S gab es zuletzt schon einige Lebenszeichen. In Asien ist sogar schon so manches Engineering Sample im Umlauf. Zuletzt sorgte ein Core i9-10900 für Aufsehen, davor war es ein Core i7-10700F. Auch Folien mit technischen Daten zu den grafiklosen Modellen machten schon die Runde.
Quelle: Twitter

Einzelne Ausreißer nach unten bei irgendwelchen dobusiosen Quellen sind wohl eher schlecht geeignet um ein allgemeines Preisgefüge zu beurteilen.
Durch jahrelangen Stillstand wurde/wird jetzt aufgeholt beim Corecount auf eine Anzahl die aufgrund der verfügbaren Fertigungsnodes sinnvoll ist. Hier fand eine Korrektur statt. Wieso willst du mir jetzt aber in den Mund legen dass das linear so weiter geht? Wenn man versteht was mit korrektur/Aufholen gemeint ist sollte doch klar sein dass das nicht so ist. Vermutlich werden bei 5nm dann Zwölkerner den Status von heute Achtkernern haben und bei 3nm könnte es auf 16-Kerner hnauslaufen. Aber wie bei den Nodes gibts auch das Problem des sinkenden Grenzertrags, es wird immer schwieriger nch kleiner zu produzieren und damit mehr Cores zu bringen, gleichzeitig bringt das immer weniger Leistung. So weit sind wir aber noch nicht, es gibt noch etwas Luft nach oben. Vor allem Intel hatda noch viel Spielraum
Stimmt, hast recht, hab zu viele Monate draufgepackt.
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Und wie lange denkst du werden wir jetzt 8 Kerner in der selben Preisklasse bekommen? Nach deiner Kritik müsste ja alle 2 Jahre der Core Count erhöht werden bei gleichen Preisen.
Vor 2,5 Jahren war der 1. September 2017. Geizhals listet den 8700K seit 5. Oktober 2017 für Preise knapp unterhalb 400€ mit afair katastrophaler Verfügbarkeit bis nach Weihnachten und entsprechend noch viel höheren Strassenpreisen, analog zum 9900K ein Jahr später. Bis dahin, also vor 2,5 Jahren, war der 7700K das Topmodell und das war nur ein popliger Vierkerner den Intel in der Zeit als Topmodell lange Zeit für 360€ bis 380€ angeboten hatte (In AT auf das sich meine Erinnerung automatisch meist bezieht immer eine Spur teurer als in DE, mir waren damals 380€ für einen HT Vierkernerzu teuer, deswegen nur der 250€ 7600K, der wurde jetzt endlich wegen im Vergleich zum 3600 unspielbaren Ruckelorgien ausgemustert). Erst im Sommer 2017, als immer mehr Leaks praktisch Gewisstheit zum Release eines Sechskernerns im Herbst 2017 brachten hat sich der Strassenpreis (nicht UVP seitens Intel) bei 330€ eingependelt.
Demnächst bekommt man also praktisch das 2,5Jahre alte Topmodell 7700k als i3 10320, mein obiger Post sollte deutlich machen was hier in kurzer zeit für eine enorme Entwicklung aufgeholt wurde die zuvor jahrelang aufgrund fehlenden Wettbewerbs zurückgehalten wurde. Intel hätte Comet Lake als Skylake mit 10 Kernen praktisch schon 2015 bringen können, natürlich nicht mit so hohen Taktraten. Intel hat aber nur einen popligen Vierkerner gebracht für einen Preis der aus heutiger Sicht lächerlich ist. Vorallem den Aufpreis den man füraktivertes SMT beim Vierkerner gegenüber dem i5 zahlen musste war eine Frechheit. Gut dass es so war, so konnte AMD aufholen
Vor 2,5 Jahren gab's den 6/12 i7 8700K bereits für 280€ in diversen Angeboten. Normalpreis waren 330€.