Core i7-10700F im Cinebench auf Jagd nach dem Ryzen 7 3700X
Vom Core i7-10700F sind die ersten Benchmark-Werte aufgetaucht. F steht dabei nicht für Respekt, sondern für die fehlende integrierte Grafikeinheit. Das Modell dürfte ansonsten dem Core i7-10700 entsprechen und ist wohl auf dem Leistungsniveau eines Ryzen 7 3700X.
Der nächste Comet-Lake-Prozessor lässt in Benchmarks die Muskeln spielen: Aus Südkorea kommt eine Messung mit dem Core i7-10700F, der zusammen mit seinem K-Bruder gegen den Ryzen 7 3700X antritt. Es ist die Achtkern-Riege, die sich hier zum Schlagabtausch gesellt und das sind im Moment die Modelle, die bei noch recht überschaubaren Investitionskosten den Schritt zur 8/16-Konfiguration bieten.
F steht heute im Internet für Respekt, im Falle von Intel bedeutet es aber, dass die CPU auf die IGP verzichten muss (vorhanden ist sie meist, aber - mitunter wegen Defekt - abgeklemmt) und es gibt auch keinen offenen Multiplikator wie beim K-Modell. Auch der Takt ist beim F-Modell niedriger. Genaue Angaben gibt es aber derzeit noch nicht. Listen mit Taktraten zu den Comet-Lake-Prozessoren stammen aus Leaks oder der Glaskugel - oft auch von Engineering Samples, die ohnehin langsamer unterwegs sind.
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Entsprechend sollte man auch die Benchmark-Werte dieser frühen Messungen immer mit Vorsicht einschätzen. Beim Core i7-10700F scheint aber alles darauf hinauszulaufen, dass er sich genau da einsortiert, wo man ihn auch erwarten würde - in der Einsteiger-Achtkern-Liga, von denen Intel wohl drei Modelle hat - den Core i7-10700, den F und den K. Der Core i7-10700 entspricht wohl dem F-Modell, nur eben mit IGP, was nahelegen würde, dass wir es mit voraussichtlich 2,9/4,7 GHz zu tun haben. Das K-Modell hat wohl 3,8/5,0 GHz. Mit Comet Lake kommt auch Max Turbo 3.0, was meist noch mal unter speziellen Voraussetzungen für weitere 100 MHz gut ist. Der extrem hohe Basistaktunterschied bei den 10700ern kommt vom TDP-Fenster - der K darf 125 Watt verbrauchen, der Rest muss mit 65 Watt klarkommen.
Unterm Strich sind es jedenfalls im Cinebench R20 492 Single-Core- und 4.781 Multi-Core-Punkte und damit grob auf dem bereits erwähnten Niveau des Ryzen 7 3700X. Über das verwendete System gibt es keine Auskunft. Je nach Preisgestaltung dürfte der Ryzen aber weiter das spannendere Produkt sein, denn hier gibt's offene Multiplikatoren und PCI Express 4.0, was ein Mehrwert darstellt. Wenngleich den Ryzen eine integrierte Grafikeinheit fehlt, was durchaus ein Thema sein kann.

Fürs arbeiten brauch ich keine dedizierte GPU. Persönlich WILL ich aber eine haben.
Fürs arbeiten brauch ich keine dedizierte GPU. Persönlich WILL ich aber eine haben.