Intel: CPU-Engpässe sollen sich noch einmal verschlechtern
Laut einem Bericht von digitimes.com erwarten OEM-Hersteller im kommenden zweiten Quartal 2019 wieder zunehmende Lieferprobleme seitens Intel. Die Nachfrage nach Einsteigersystemen sollen unter anderem durch Chromebooks zunehmen, ohne dass Intel die Nachfrage an CPUs bedienen können werde. Zudem werden Comet Lake und eine Streichung des 10-nm-Prozesses thematisiert.
Die Webseite digitimes.com ist immer wieder eine gute Quelle für Informationen aus Hardware-Herstellerkreisen. Sie ist in Taiwan ansässig, wo zahlreiche Unternehmen ihre Hauptsitze haben. In einem längeren Artikel beschäftigt sich digitimes.com mit Intels anhaltenden Lieferproblemen im Prozessorumfeld. Diese fingen bekanntlich im Sommer 2018 an. Der Retail-Markt hat sich seitdem zu großen Stücken erholt, repräsentiert jedoch nicht den OEM-Bereich. In Ersterem werden vor allem teurere Core-Prozessoren verkauft, deren Produktion Intel aufgrund der Marge priorisiert haben soll. In Komplett-PCs und Notebooks werden die größten Stückzahlen mit günstigeren Modellen erreicht, die stärker von den knappen Fertigungskapazitäten in 14 nm betroffen sind.
Intels Lieferprobleme als Chance für AMD
Laut digitimes.com soll sich die Situation im zweiten Quartal 2019 erneut zuspitzen. Dort würden die OEM-Hersteller eine wachsende Nachfrage erwarten, vor allem im Bereich von Chromebooks mit günstigen Pentium- und Celeron-Prozessoren. Bei teureren Geräten seien die Anbieter für ein besseres Angebot seitens Intel verstärkt auf Core-CPUs umgestiegen. Zuletzt seien die Core-i3-Varianten knapp geworden, in Zukunft seien vor allem die Core-i5-Prozessoren betroffen. Darüber hinaus werde immer häufiger AMD in Betracht gezogen. Dessen Marktanteil im Notebook-Segment soll seit Anfang 2018 von 9,8 auf 15,8 Prozent gestiegen sein. Im zweiten Quartal 2019 soll er auf ein Hoch von rund 18 Prozent wachsen. Zuletzt kamen Gerüchte auf, dass Acer, Asus und HP die Ryzen-Mobile-APUs mit Nvidias Geforce RTX 2060 und Geforce GTX 1660 Ti paaren wollten.
Mehr dazu: AMD Ryzen + Nvidia Geforce: Günstige Notebooks sollen ab April erscheinen
Intels neue 14-nm-Fab 6 in Arizona soll im Sommer fertiggestellt werden und die Engpässe beheben. Laut den Quellen von digitimes.com habe der Chiphersteller weiterhin "viele Probleme" beim 10-nm-Prozess, welche die Planung beeinträchtigen würden. Wie schon früher semiaccurate.com erwartet auch digitimes.com, dass Intel die Fertigung in 10 nm weitgehend überspringen und große Stücke auf 7 nm setzen werde. Laut internen Aussagen soll Comet Lake (bis zu zehn Kerne in 14 nm) das Performance-Niveau von Ice Lake erreichen.

Ich wüsste eine Lösung für die Lieferengpassproblematik: einfach Pentium 4 umlabeln, fettig!
Knall...das war gerade der Sekt Korken bei AMD. Ihre Produkte laufen wie warme Semmel und die einzige Konkurrenz hat Lieferengpässe. 2019 gibt's für AMD Mitarbeiter täglich Sekt und Kaviar koszenlos. Bei Intel...Essensmarken statt Bonus für Vorstände.