Coffee-Lake-Refresh: Intel entfernt Core-i-9000-Reihe demnächst aus Produktportfolio
Für Intels Coffee-Lake-Refresh geht es nach der Einstellung des originalen Coffee-Lake-Line-Ups im vergangenen Sommern demnächst ebenfalls in den Ruhestand. Nahezu das gesamte Aufgebot der Reihe wird aus dem Produktportfolio entfernt und schafft so Platz für die bald anstehenden Starts von Tiger-Lake- und Rocket-Lake-Produkten.
Intel dünnt in den kommenden Monaten das eigene CPU-Produktportfolio weiter deutlich aus. Wie einer aktuellen Product Change Notification des Chip-Herstellers zu entnehmen ist, wandert auch die nahezu komplette Core-i-9000-Reihe demnächst auf das Abstellgleis und verabschiedet sich nach vergleichsweise kurzer Zeit in das End of Life.
Ordern lassen sich die in der sehr umfangreichen Tabelle aufgelisteten Modelle letztmalig im Juni 2021. Danach ist der Platz endgültig geräumt, der bis dahin ohnehin von unter anderem Rocket Lake-S eingenommen werden dürfte. Betroffen sind so ziemlich alle Preis- und Produktklassen. Angefangen bei den kostengünstigen Celeron- und Pentium-Prozessoren über die mobilen Ableger bis hin zu den Desktop-Varianten Core i9-9900K, Core i7-9700K und Core i5-9600K sowie diverse zugehörige Untermodelle mit K-, KF-, F- und T-Suffix.
Die erste darauffolgende Neubestückung im Produktportfolio von Intel soll mit Tiger-Lake-H bereits kurz nach dem Jahreswechsel erfolgen. Im mobilen Bereich spielt die 45-Watt-Klasse des Coffee-Lake-Refresh ohnehin keine Rolle mehr. Entsprechende Produktklassen bei Endgeräten werden unlängst mit Comet-Lake-H bestückt. Mit Tiger-Lake-H gibt es dann final auch den Generationswechsel bei der Architektur und die Schrumpfkur auf 10nm, anstelle eines weiteren lauwarmen Aufgusses von Skylake. Vorerst sind allerdings ausschließlich Tiger-Lake-H-Prozessoren mit vier Kernen angedacht. Erst später sollen entsprechende Achtkerner folgen.
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Im Desktop-Bereich braucht es derweil noch mindestens Geduld bis zum kommenden Frühjahr. Für diesen Zeitraum wird der Launch von Rocket Lake-S erwartet. Veränderungen bei der Integrationsdichte bleiben jedoch auch bei dieser Generation außen vor. Intel serviert mit Rocket Lake-S abermals Chips aus der mittlerweile arg angestaubten 14-nm-Fertigung, die erst mit der darauffolgenden Desktop-Generation endgültig in den Ruhestand gehen soll. Immerhin gibt es einen frischen Unterbau, gleichwohl der ursprünglich für 10 nm konzipiert war.

Betreibt man die CPUs allerdings über dem Sweet Spot bei maximaler Auslastung auf allen Kernen, da sind die neuen AMD dann besser. Nur im Alltag, für Spieler oder ab und zu mal was rendern...nein.
Obwohl ich Intel besser finde bei Preis Leistung, ist hier vor allem das bevorzugte Einsatzgebiet entscheidend und auch das vorhandene Fachwissen.
Der8auer: 14nm und 7nm ist NICHT das was ihr denkt - zu Besuch bei Tescan Teil 3/3 (Video!Youtube)
Wikipedia: Die Leistung eines Prozessors wird maßgeblich durch die Anzahl der Transistoren sowie durch die Wortbreite und den Prozessortakt bestimmt.