Radeon und Ryzen: AMD priorisiert High-End-Produkte - Miner werden nicht bevorzugt
Laut AMDs CFO liegt der Fokus des Unternehmens im Zweifel auf dem Datacenter- und dem High-End-Segment. Außerdem sollen Mining-Kunden gegenüber Spielern nicht bevorzugt werden.
AMDs CFO Devinder Kumar stand auf einer Konferenz der Deutschen Bank für eine Fragerunde zur Verfügung und erklärte dabei die aktuelle Vorgehensweise des Unternehmens. Dabei ging es etwa um Themen wie das Unternehmenswachstum, aber unter anderem auch um die Verfügbarkeit von AMDs Produkten.
High-End-Produkte haben Priorität, Miner nicht
AMDs aktuelle Ryzen-CPUs sind inzwischen zwar gut verfügbar, bei den Radeon-RX-6000-Grafikkarten übersteigt die Nachfrage das Angebot aber weiterhin deutlich. Auf Nachfrage erklärte Kumar, wie das Unternehmen in so einem Fall die Ressourcen verteilt. Demnach liegt AMDs Fokus auf dem Datacenter-Bereich und im Endkundensegment bei den High-End-Produkten.
"Beim PC-Markt konzentrieren wir uns, wie wir schon sagten, auf kommerzielles Gaming. Premium-Kunden, die mit unseren PC-Anbietern an höherwertigen Produkten arbeiten, die bessere Verkaufspreise erzielen und somit die Marge erhöhen."
"Und dann wollen wir vor allem im PC-Geschäft mit dem oberen Ende des Angebots sicherstellen, dass wir das Geschäft in diesem Bereich aufrechterhalten und weiter ausbauen können. Das ist eine sehr hohe Priorität, und von dort aus geht es weiter"
Der Grund dafür liegt auf der Hand: Die Produktionskapazität bei AMD wird durch die Wafer-Lieferungen von TSMC begrenzt, das heißt, es muss möglichst viel Geld pro Chipfläche generiert werden. Da für High-End- und Datacenter-Produkte oft überdurchschnittlich hohe Preise erzielt werden, herrscht eine Bevorzugung dieser Produkte. Zudem können die darunterliegenden Segmente auch von älteren Produkten abgedeckt werden, die beispielsweise auf einen ausgereifteren Fertigungsprozess setzen.
Auch spannend: Abgewandelte Radeon RX 6700: Neue Mining-Grafikkarte in China aufgetaucht
Zudem betonte Kumar noch, dass das Geschäft mit Krypto-Minern für AMD keine besondere Priorität habe. Demnach werden diese beim Verkauf gleich behandelt wie Spieler. Mit Hinblick auf die konkrete Liefersituation stellte er zudem, wie PCGH bereits berichtete, noch für dieses Jahr eine Verbesserung in Aussicht. Ob das ausreichen wird, dass die RX-6000-Grafikkarten wieder zu vernünftigen Preisen gehandelt werden, ist derzeit aber noch nicht abzusehen.
"Krypto ist vernachlässigbar. Wir priorisieren unsere Produkte nicht für die Krypto-Fans, nicht für die Gamer, und das hat aus unserer Sicht hohe Priorität."
Quelle: Seeking Alpha via Techspot

mit ner Vega 56 bist du doch der größte Profiteur von der Krise.
Kriegst doch für mindestens 500 Euro los, wenn du ins Ausland verkaufst noch mehr.
Intel bedient ALLE. CPUs ab 35 Euro! Was kostet die günstigste aktuelle AMD CPU nochmal? Ach und noch nicht mal ne GPU drin... Sorry, das reicht nicht...
Bitcoin ist meist ein Synonym für alle Cryptowährungen.
Oder bei NVidia immer schön brav das neue "unglaubliche krasse" Feature mitnehmen wollen, das sie durch das Dorf trieben und zufälligerweise bei der Vorgängergeneration ganz mies oder gar nicht funktionierte, während man es kaum irgendwo nutzen konnte.
Ich habe in dieser Sache 0 Sorgen bei AMD. Wenn Dinge rar werden/sind, egal was, beginnen viel zu viele Menschen einfach zu spinnen
Gaming ist der Grund, warum ich überhaupt mit PC-Hardware beschäftige. Sehen wir davon ab, daß das ein paar viele dutzend oder hundert Millionen Kunden auch so sehen, dann fühle ich mich beim Hardwareschrottkartell unserer Tage, dem ich bis jetzt zig tausende DM/Euro in den Poppo geblasen habe, damit dieses bis hier her kommt, "gut" aufgehoben.
Ich priorisiere mittlerweile nicht mehr die Gemengelage aus AMD/Intel/Nvidia und hoffe da kommen bald viele Alternativen auf, wenn die genannten Firmen eingehen und vom Markt verschwinden, wäre das sehr zu begrüßen.
Sieht man ja an den ganzen neuen spielen wo kommen das sich eigentlich fast nix ändert nur das sie jetz rt haben und dafür grade so die 60fps schaffen dank rt
Viel wird sich denke ich lange nicht mehr ändern ausser immer nur sehr kleine schritte was grafik angeht.
Das man hardware verkaufen kann wird halt immer wieder sowas neues kommen wie rt das leistung schluckt und neu gekauft werden muss^^
Kaum kommt man an gute fps zahlen bei 4k kommt was neues und drückt die zahlen wieder richtig runter
Also Rt auslassen und man wird sehr sehr lange spaß haben mit den neuen karten
Da sich Entwickler aber an der breiten Masse orientieren müssen, weil sie sonst den Kram nicht verkauft bekommen, bremst es die Entwicklung aus, weil man eben diesen Schritt nicht gehen kann, dass man Raytracing vorraussetzt.
Wieviel FPS man am Ende braucht entscheidet ja das Spiel, aber irgendwann hast du halt genug Rechenleistung und wenn 4K mit 200 FPS läuft, ist es cool und wenn es mit 4K und Raytracing in 100FPS läuft schaltet man es eh an.
Wenn es die Option zum Abschalten nicht gibt, dann läuft das Spiel immer so, nur das es bei denen die keine Grafikkarte mit Raytracing haben, gar nicht geht.
Die Diskussion mit den FPS Zahlen will ich aber nicht los treten, es ist einfach abhängig vom eigenen Bedarf.
Der eine will unbedingt 200 FPS, dem nächsten reichen 100FPS, dem nächsten 60 FPS usw.. Es ist auch abhängig davon ob ich überhaupt in Display hab, was die Frames darstellen kann und ob es für das Spiel überhaupt einen Sinn hat, so hohe FPS-Zahlen.
mit ner Vega 56 bist du doch der größte Profiteur von der Krise.
Kriegst doch für mindestens 500 Euro los, wenn du ins Ausland verkaufst noch mehr.