2-nm-Fertigung, Cloud & Co.: Die EU will mit an die Spitze
Die EU-Kommission will bei Halbleitertechnik hoch hinaus und europäische Fertigung auf Spitzenniveau bringen, ebenso im Bereich Cloud und Edge-Computing. Dies sollen zwei neue industriepolitische Initiativen in Gang setzen.
Spätestens seit den eklatanten Engpässen durch die Corona-Krise ist die EU bekanntlich verstärkt bemüht, einen Ausweg aus der Abhängigkeit vom asiatischen Markt bei der Chipfertigung zu finden. Die am 19. Juli neu ausgerufene "Allianz für Prozessoren und Halbleitertechnik" unter Beteiligung von 22 Mitgliedsstaaten inklusive Deutschland soll nun dafür sorgen, dass europäische Produktionsanlagen von 16-Nanometer- auf 10-Nanometer-Technik umgestellt werden und in Zukunft auch im Bereich von 2 bis 5 Nanometer Strukturbreite fertigen. Dazu soll Europas Anteil an der weltweiten Halbleiterproduktion bis 2030 auf 20 Prozent steigen und auch das Design "vertrauenswürdiger Prozessoren und Elektronikkomponenten" gefördert werden.
Eigene und neue Cloud-Technik
Gleichwohl soll auch die neue "Europäische Allianz für Industriedaten, Edge und Cloud" auf Basis des politischen Willens aller 27 EU-Mitgliedstaaten für technologische Wettbewerbsfähigkeit im internationalen Vergleich sorgen und laut EU-Kommissar Thierry Breton "energieeffiziente und hoch gesicherte europäische Industrie-Clouds entwickeln, die nicht der Kontrolle oder dem Zugriff ausländischer Behörden unterliegen".
Dafür muss laut Ankündigung "grundlegend neue Datenverarbeitungstechnik entwickelt und eingeführt werden, die den Netzrand [Edge] einschließt und sich von heutigen vollständig zentralisierten Infrastrukturmodellen für die Datenverarbeitung entfernt". Die Entwicklung soll dabei sowohl im öffentlichen als auch privaten Sektor vorangetrieben werden.
Breite Front und hohe Standards
Die beiden industriepolitischen Initiativen sollen Unternehmen, Vertreter der Mitgliedstaaten, Hochschulen, Anwender sowie Forschungs- und Technologieeinrichtungen zusammenbringen und so der EU die Fähigkeit verschaffen, "ihre kritischen digitalen Infrastrukturen, Produkte und Dienste auszubauen", heißt es in der Ankündigung.
Hinsichtlich der Durchführung sollen dabei höchste Standards in Bezug auf Interoperabilität, Transparenz, Datenschutz, Cybersicherheit und weiterer Aspekte erfüllt werden. Für die Beteiligung müssen entsprechend qualifizierte Institutionen daher auch dazugehörige Erklärungen unterzeichnen und ein Antragsformular ausfüllen, die von der Europäischen Kommission geprüft werden.





Intel will davon 30 haben von der EU, damit sie hier ihre neue Fab bauen.
Egal, hauptsachen Milliarden.
Kommt nicht ein großer Teil der Belichtungsmaschinentechnik aus Deutschland?
Wo haben die eigentlich die ganze Kohle her? Wenn ich Milliarden lese, dann denke ich immer an den großen Milliardenraub oder sowas...
Ja wer hat es denn real echt vermehrt die Arbeiter sicher nicht.
Es wurde dann doch einfach Simpel gedruckt ! heute ohne Probleme Virtuell
Quelle? Natur, die alle Rohstoffe etc liefert und Virtueller Glaube an ein Stück Papier, etc. das einen Willkürlichen Zahlenaufdruck hat
Dazu Passt auch die Virtuelle Währungen die angeblich geschürft werden müssten
MfG
MfG
oder
EU-Digital-Minister:
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Es dauert zu lange bis aus (Grundlagen-)Forschung verwertbare Produkte in der Industrie/Wirtschaft werden.
Wobei die deutsche Industrie dies auch nicht gerade fördert und eher nach der Devise arbeitet, erstmal zu schauen was Andere so machen, oder gleich sagen: Och nö, lass mal...siehe E-Autos
Wenn bei mir in der Firma eine neue Halle mit Maschinenpark errichtet wird sind auch locker 100 Mio € weg.
Zudem habe ich immer Bauchschmerzen bei staatlich/ europäisch geförderten Projekten. Da wird viel geschlampt und geschludert, da fehlt die Effizienz eines privat geführten Unternehmens.