Intel Coffee Lake: 300er-PCHs sollen USB 3.1 und WLAN integrieren
Aus Taiwan kommen Gerüchte, die Intels übernächste Generation der Platform Controller Hubs betreffen. Demnach sollen die 300er-PCHs natives WLAN sowie USB 3.1 (Gen 2) unterstützen, sodass entsprechende Mainboards keine Zusatzchips mehr bräuchten. Interessant könnte das vor allem bei den Mobile-Chips mit integrierter Southbridge werden.
Die Webseite digitimes.com aus Taiwan - wo zufällig einige Mainboard-Hersteller angesiedelt sind - möchte erste Informationen zu Intels Platform Controller Hubs der 300er-Serie in Erfahrung gebracht haben, während die 200er mit Kaby Lake noch auf sich warten lassen. Der Natur von Refresh-Generation folgend sollen Letztere nur kleinere Neuerungen mit sich bringen. Im Gespräch ist eine Unterstützung von Xpoint-basiertem Optane-Speicher und der Aufstockung von 20 auf 24 PCI-Express-3.0-Lanes.
Größere Änderungen soll es hingegen wieder mit den PCHs der 300er-Serie geben, die laut digitimes.com noch Ende 2017 "veröffentlicht" werden sollen. Fraglich ist, ob damit eine Veröffentlichung im Sinne von verfügbaren Mainboards oder eine Auslieferung von Intel an die Hersteller gemeint ist. Logischerweise werden die Chips für den Kaby-Lake-Nachfolger gebraucht. Gerüchten zufolge soll Cannon Lake in 10 nm bis Ende 2017 als 2+2-Version mit zwei Kernen und GT2-GPU für Notebooks erscheinen. Solche CPUs entwickelt Intel üblicherweise als 1-Chip-Version mit integrierter Southbridge. Einen externen PCH brauchen diese Modelle nicht. Für größere Notebooks werde Coffee Lake-H Ende 2017, Anfang 2018 herhalten. 2018 sollte daher auch Coffee Lake-S für den Desktop folgen. Für Coffee Lake-H und Coffee Lake-S sollten schließlich die 300er-PCHs veröffentlicht werden.
Die 300er-PCHs sollen USB 3.1 (Gen 2) und WLAN integrieren. Bislang braucht es für beides Zusatzcontroller: Im Falle von USB 3.1 wird meistens der ASM1142 von Asmedia eingesetzt, seltener Intels eigener Alpine Ridge mit USB 3.1 über Thunderbolt 3.0. WLAN wird in der Regel über kleine Mini-PCI-Express-Steckkarten bereitgestellt. Während eine Integration von USB 3.1 erfreulich ist, da so mehr PCI-Express-Bahnen für andere Aufgaben frei werden, wäre "natives" WLAN vor allem im Ultrabook-Bereich eine gute Sache - da müsste Intel das WLAN-Modem direkt in die interne Southbridge integrieren. Bei Desktop-Mainboards müsste man für WLAN nicht mehr so einen hohen Aufpreis zahlen.

250€-300€, da macht AMD vermutlich 100€ Verlust. Achtkerner sind keine Abfallprodukte, und die Produktionskosten könnten, gerade wegen der neuen Fertigung sowie der neuen Architektur, für die Achtkerner astronomisch sein.
Ein Zen Kern soll nur 5 mm² belegen, zusätzlich kommt noch Cache dazu. Die FX CPUs waren bisher gigantisch und AMD hat sie sogar für unter 150€ angeboten. Von daher könnten sie diese sehr billig anbieten. Wenn AMD die Preise von Intel nimmt, dann können sie sich die höheren Marktanteile abschminken, AMD muß ein sehr gutes Angebot machen. Die 4 Kerner hat Intel auf etwas über 300€ begrenzt und sofern uns AMD nicht mit einer Variante mit über 5 GHz überrascht (bei 65W Verbrauch) ist es unwahrscheinlich das sie in diesem Bereich, oberhalb des Preises eines i7 6700K, mitmischen können, also müssen quasi zwangsläufig die 8 Kerner ran.
Also wieso die teuersten Sachen der kleinsten Käufergruppe mit dem größten Verlust verkaufen
Ferner haben sie offenbar keine 2 und 6 Kern CPUs. Von daher ist es gut möglich dass sie die 4 Kern CPUs in den Bereich von 100-200€ ziehen und es ab 250-300€ 8 Kerner gibt.
250€-300€, da macht AMD vermutlich 100€ Verlust. Achtkerner sind keine Abfallprodukte, und die Produktionskosten könnten, gerade wegen der neuen Fertigung sowie der neuen Architektur, für die Achtkerner astronomisch sein.
Mit Achtkernern spricht man außerdem nur einen kleinen Teil der Kunden an, den größten Gewinn gibt es im Mainstream und Enthusiasten Bereich (Glaube ich, kenn mich da nicht wirklich aus).
Also wieso die teuersten Sachen der kleinsten Käufergruppe mit dem größten Verlust verkaufen
Grüße
Daher würde ich auf die Folie erst mal nichts geben.
Aber da kein Bedarf an 8 Kernern besteht (zumindest nicht im unteren Preissegment), hat Intel da auch noch nix gebracht. Auch AMD wird bei guter Performance sich den 8 Kerner vergolden lassen.
Was AMD machen wird steht noch in den Sternen, bzw. ist ein Firmengeheimnis. Wenn sie den Markt wieder erobern wollen, dann müssen sie den Kunden ein Angebot machen, das sie nicht ablenen können. Ferner haben sie offenbar keine 2 und 6 Kern CPUs. Von daher ist es gut möglich dass sie die 4 Kern CPUs in den Bereich von 100-200€ ziehen und es ab 250-300€ 8 Kerner gibt.