Call of Duty Modern Warfare 3 im Test - Benchmarks
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Call of Duty Modern Warfare 3 im Test - Benchmarks

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Test Raffael Vötter Philipp Reuther Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen

Wie bei jedem PCGH-Technik-Test üblich, haben sich vor den Messungen mehrere Redakteure an verschiedenen PCs mit dem zu testenden Spiel vertraut gemacht. Mehr noch, wir haben die Kampagne durchgespielt und außerdem diverse Multiplayer-Maps abgeklappert. Fündig wurden wir letztendlich doch im Singleplayer-Modus, da sich dieser bei mehr Effekten verlässlicher testen lässt. Wir messen in einem der späteren Einsätze, genauer gesagt der Open Combat Mission "Gora Damm", welche mit vielen Details und Partikeleffekten aufwartet. Bei unserem GPU-Benchmark "Dam" (siehe Video unten) handelt es sich - wie immer - um eine weit überdurchschnittlich grafiklastige Szene, aber keinen absoluten Worstcase. Somit gilt, was bei allen PCGH-Benchmarks gilt: Erreicht eine Grafikkarte hier eine gute oder gar tadellose Vorstellung, ist im übrigen Spiel rund um Warzone nichts zu befürchten - und das ist gut zu wissen.

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Call of Duty MW3: Grafikkarten-Benchmarks

Resizable BAR (rBAR) respektive Smart Access Memory (SAM) sind stets im UEFI unserer Systeme aktiv. Auch diesmal haben wir Grafikkarten-Benchmarks in fünf Auflösungen angefertigt: Neben dem üblichen Full HD, WQHD, UWQHD und Ultra HD können Sie im folgenden Benchmark auch Dual-QHD mit 5.120 × 1.440 Pixel (32:9) auswählen. Die Messungen erfolgen via CapFrameX; aus dem Durchschnitt von drei Messungen errechnen wir unsere Ergebnisse. Selbstverständlich entsprechen die Grafiktreiber den zum Testzeitpunkt aktuellen Versionen, in diesem Fall die AMD Software Adrenalin 23.11.1 WHQL, Intel Game On Driver 4953 WHQL und Nvidia Game Ready Driver 546.17 WHQL. Auch die durchschnittlichen Taktraten der getesteten Grafikkarten ermitteln wir und geben sie unter den Namen der Grafikkarten an.

Da Call of Duty: Modern Warfare 3 (2023) grundsätzlich sehr flüssig läuft, testen wir mit maximalen Details und nativer Auflösung - das hat im Zeitalter der Unreal Engine 5 beinahe Seltenheitswert. Neben allen Effekten aktivieren wir auch die Nachschärfung mittels FidelityFX CAS, welches auf 50 Prozent (Standardwert) steht. Das spieleigene Temporal-AA bietet eine gute Qualität, Upsampling ist in erster Linie für schwache und ältere Grafikkarten sinnvoll. Hier ist Modern Warfare 3 absolut vorbildlich und lässt sich an wirklich jeden PC anpassen. Kommen wir nun zu den Ergebnissen mit maximalen Details in fünf Auflösungen:

Vergleicht man die Ergebnisse in Call of Duty: Modern Warfare 3 mit dem PCGH-Leistungsindex Grafikkarten, zeigen sich deutliche Unterschiede: Radeon-GPUs sind übermächtig. Das ist keine Überraschung, bereits die Vorgänger auf Basis der weitestgehend gleichen Engine harmonierten besonders gut mit AMD-Grafikkarten (Benchmarks aus Modern Warfare 2019). Da sich Modern Warfare 2 bis heute im PCGH-Leistungsindex befand (und nun von Modern Warfare 3 ersetzt wird), haben wir frische Vergleichswerte für Sie:

Wie Sie sehen, hat die Radeon-Übermacht auf dem Call-of-Duty-Schlachtfeld eine lange Tradition. Da unsere neue Testszene in Modern Warfare 3 eine höhere Grafiklast erzeugt, erreichen alle Grafikkarten etwas geringere Bildraten. Wir zeichnen damit das Bild eines aufwendigen Feuergefechts mit Explosionen, das durchaus üblich ist. Die dabei entstehenden Partikel setzen GPUs stark zu, allerdings erreichen die allermeisten Gaming-Grafikkarten flüssige Bildraten. Dabei sind Sie bis inklusive WQHD/1440p mit 8 GiByte auf der sicheren Seite, in höheren Auflösungen empfehlen wir mindestens 10 GiByte (etwa auf einer Radeon RX 6700 oder Geforce RTX 3080).

Frame Generation als Heilmittel?

Wie eingangs erläutert, bietet Call of Duty: Modern Warfare 3 erstmals Support für Nvidias Frame Generation (das noch recht junge AMD-Pendant fehlt). Diese Zwischenbildberechnung ist RTX-40-Grafikkarten vorbehalten, wird jedoch umfassend in die Engine integriert, um Nebenwirkungen abzufedern. So kommt es prinzipbedingt zu einer Eingabeverzögerung durch das Einsetzen von Zwischenbildern. Diese wird durch Nvidias Latenzminimierer Reflex kompensiert, welches bei aktiver Frame Generation stets wirkt. Wir haben anhand einer Geforce RTX 4060 und RTX 4070 getestet, ob Frame Generation in der Lage ist, den Leistungsabstand aus der Welt zu schaffen:

Zur Erinnerung: Frame Generation, egal ob von AMD oder Nvidia, ist kein Ersatz für echte Frames. Es entsteht lediglich der optische Eindruck einer höheren Bildrate - da diese für Bewegungen tatsächlich vorliegt. Allerdings fühlen sich etwa 120 echte, das heißt im gesamten Gameplay-Loop vorliegende, Fps direkter und besser an als 120 Fps mit aktuellen Frame-Generation-Technologien. Im Falle von Call of Duty: Modern Warfare 3 ist Frame Generation (FG) ein probates Mittel, um selbst hohe Bildratenziele/-limits zu erreichen, etwa 120 Fps. Die Geforce RTX 4060 legt mit FG um bis zu 48 Prozent zu, die Geforce RTX 4070 um bestenfalls 45 Prozent. Faktor 2 ist damit zwar vom Tisch, in Kombination mit Upsampling - Nvidias Frame Generation lässt sich mit DLSS, FSR und XeSS kombinieren - sind jedoch selbst 240 Fps realistisch.

In Call of Duty: Modern Warfare 3 liefert Nvidias Frame Generation laut unseren Beobachtungen einen klaren Mehrwert, es gibt jedoch zwei Einschränkungen, die prinzipiell bei jeder Art von künstlicher Bilderzeugung gelten. Die erste betrifft den Speicherbedarf: Wenn zusätzliche Frames generiert werden, müssen diese auch im Grafikspeicher verweilen, was in Kombination mit 8 GiByte VRAM zu Nebenwirkungen führen kann. Ab WQHD kommt es gelegentlich zu Rucklern, da der Speicher überläuft, mit 12 GiByte ist alles im grünen Bereich. Die zweite Einschränkung betrifft das Bildratenziel: Die Idee, mittels Frame Generation beispielsweise von 30 auf 45 Fps zu kommen, scheitert immer am Spielgefühl. In niedrigen Fps-Gefilden macht sich die zusätzliche Eingabelatenz bemerkbar, außerdem werden Partikeleffekte (wie die Gischt und der Rauch an unserer Benchmarkstelle) offenbar nicht einbezogen, sodass diese Elemente stets mit der echten Bildrate dargestellt werden und sichtbar ruckeln. Alles ab 50, besser 60 Grund-Fps erhält eine Empfehlung von uns.

Call of Duty MW3: Prozessor-Benchmarks

Prozessoren haben wir in der "Frozen Tundra" gemessen, eine weitere der späteren Kampagnenmissionen. Generell ist CPU-Last in Modern Warfare 3 mit der Lupe zu suchen, das Spiel läuft hervorragend. Wir haben uns daher für eine exemplarische Kernskalierung mit Ryzen-1000-Prozessoren entschieden. Deren Pro-Kern-Leistung bewegt sich auf dem Niveau von Intel Haswell (4. Core-Generation), bildet folglich eine lange verfügbare CPU-Leistung ab.

Selbst mit nur vier Threads, also ohne SMT, läuft Modern Warfare 3 noch sehr flüssig mit über 90 Fps. Spätestens ab acht Threads brauchen Sie sich über die CPU-Performance keine Gedanken mehr zu machen, selbst in Warzone. Call of Duty MW3 ist damit alles, aber nicht CPU-lastig. Wir schließen die Beobachtung um die Prozessor-Leistung damit ab, es lohnt sich schlicht nicht, hier noch mehr Modelle zu testen. Sie können sicher sein, dass das Spiel mit jeder modernen CPU der letzten fünf Jahre zumindest gut, in der Regel sogar sehr flüssig läuft. Doch wie lautet das PCGH-Fazit? Das erfahren Sie auf der folgenden Seite.

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  1. Seite 1 Übersicht und Technik
  2. Seite 2 Benchmarks
  3. Seite 3 Fazit
    • Kommentare (56)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von V3CT0R PC-Selbstbauer(in)
        Zitat von Cleriker
        Deinstalliert weil oben Werbung für den neusten Teil eingeblendet wurde und das Spiel einmal neustartet? Krass!

        Wie gehst du erst ab, wenn du im Spiel mal getroffen wirst???
        Hat doch nichts miteinander zu tun.

        Aber kanns doch nicht sein, dass ich MW3 starten soll obwohl ich das gar nicht besitze.
      • Von V3CT0R PC-Selbstbauer(in)
        Zitat von Cleriker
        Deinstalliert weil oben Werbung für den neusten Teil eingeblendet wurde und das Spiel einmal neustartet? Krass!

        Wie gehst du erst ab, wenn du im Spiel mal getroffen wirst???
        Hat doch nichts miteinander zu tun.

        Aber kanns doch nicht sein, dass ich MW3 starten soll obwohl ich das gar nicht besitze.
      • Von regginblack PC-Selbstbauer(in)
        Glaube du verwechselst mich? Ich habe kein cod gekauft seit Cod 3. Das ist schon lange her. Warzone mal probiert aber da Menü ist ja das selbe. [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]

        Bin kein Shooter Typ.

        Klang halt wie eine verteidigung einer der frechsten versuche in jüngster Zeit was spiele betrifft. Viel dreister als Activison/blizzard ist ja kaum wer.
      • Von Cleriker Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von regginblack
        es reicht nicht das es ein 70€ dlc ist und quasi kein eigenständiges spiel nein es wird sogar verteidigt das es werbung gibt darin. nicht zu vergessen diese menüs in modernen cods ist rotze selten so eine scheiss gesehen.

        also wegen typen wie [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen] geht das locker durch. dann viel spaß bei mw 4 dem nächsten vollpreis dlc mit werbung
        Oder aber... du bleibst mal bei dem was du selbst geschrieben hast. Nämlich dass du CoD:MW2 deinstalliert hast, ausschließlich deshalb, weil es Werbung für MW3 angezeigt und neu gestartet hat.

        Der Umfang von MW3 war da nicht drin. Mir ist übrigens kein Store bekannt bei dem du weniger Werbung siehst auf dem Weg MW2 überhaupt zu erwerben. DAS ging aber scheinbar. Deshalb meine Verwunderung.

        Was deine Theorie betrifft: Nö. Ich hab keins der "neuen" MW"s.
      • Von RX480 Lötkolbengott/-göttin
        Bei Konsolenports würde ich mir wünschen, das auch zusätzlich das "Originalpreset" auswählbar ist.
        Da hätte man ganz einfach den Vgl. zw. PS5 und XboxX vs. RX6600.

        Könnte mir vorstellen das Sony mit eigener API+Betriebsystem deutlich besser auf die Hardware optimiert ist.
        (bei nem PC-Port gehen dann u.U. einige dieser speziellen Eigenschaften verloren, falls nicht@VLK noch erhalten)

        btw.
        Generell bleibt die Frage, ob bei nem PC-Port dann schon ausreichend für DoubleIssue optimiert wird, oder
        einfach nur die "alte" RDNA2-Wavefront läuft, wo dann ne RX7800xt schlechter aussieht als ne RX6800xt.
        Da könnte sich nach m.E. AMD gerne nochmal zur Anwendung/Implementierung von OREO etc. äußern.

        Evtl. kommt ja 2024 ne PS5-Pro mit RDNA4@4nm+GDDR7 und Optimierung auf DoubleIssue, = nice to have.
      • Von Gurdi Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von blautemple
        Ahhh, deswegen sind die AMD Karten auch in jedem Konsolen Port schneller als das Nvidia Pendant.

        Ist klar
        Tatsächlich hat das keinerlei Bedeutung, wo man wieder sieht wie viel so Dinge wie Treiber, API und Betriebssystem auch heute noch ausmachen.
      Direkt zum Diskussionsende
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