TSMC: Neue Fabrik, 3-Nanometer-Prozess soll spätestes 2023 anlaufen
TSMC hat den Bau einer weiteren Fabrik angekündigt, nachdem die örtliche Umweltschutzbehörde eine Freigabe erteilt hat. Die neue Fabrik ist für den 3-Nanomenter-Prozess gedacht und soll 2021 fertiggestellt werden. Bis Ende 2022, spätestens Anfang 2023, soll der Prozess soweit sein, dass erste Chips ausgeliefert werden können.
TSMC hat die Freigabe für den Bau einer neuen Halbleiterfabrik erhalten, in der Siliziumwafer im 3-Nanometer-Prozess belichtet werden sollen. Bislang waren die Planungen für den Bau der neuen Fertigungsstätte noch nicht bekannt - TSMC hat sie angeblich geheim gehalten, damit der Hauptkonkurrent Samsung nicht frühzeitig reagieren kann.
3-Nanometer-Chips spätestens ab 2023
Hintergrund für die Veröffentlichung der Pläne ist die nun erteilte Erlaubnis für den Bau der neuen Fabrik. Die Environmental Protection Administration hatte bedenken bezüglich des Strom- und Wasserverbrauchs des Standorts. Es wird erwartet, dass dieser zu 20 Prozent auf erneuerbare Energien und zu 50 Prozent auf wiederaufbereitetes Wasser setzen wird.
Die 28 Hektar umfassende Fabrik soll ab 2020 im Southern Taiwan Science Park gebaut und 2021 fertiggestellt werden. Im Moment entsteht dort bereits eine Fabrik für den Nachfolger des aktuellen 7-Nanometer-Prozesses, den 5-Nanometer-Prozess. Die ersten Chips aus der 3-Nanometer-Fertigung sollen Ende 2022 bis Anfang 2023 ausgeliefert werden.
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TSMC möchte mit der Investition in den neuen Standort wohl den Vorsprung vor der Konkurrenz wahren: Der aktuelle 7-Nanometer-Prozess des Unternehmens war bereits kurze Zeit vor dem Konkurrenzprozess von Samsung fertig. In TSMCs Prozess entsteht momentan bereits die Vega-Grafikkarte MI60, und ab kommendem Jahr sollen damit die kommenden Zen-Prozessoren hergestellt werden.
Intels vergleichbare 10-Nanometer-Fertigung ist im Gegensatz dazu bis heute nicht in der Serienfertigung angekommen. Der einstige Marktführer wurde damit inzwischen von der Konkurrenz überholt. Noch trister ist die Lage bei Globalfoundries, die den geplanten 7-Nanometer-Prozess komplett eingestellt haben.
Quelle: Gizchina, Taiwannews

) wirken doch schon längst Quanteneffekte.


)
Mal rechnen: ein Siliziumatom ist etwa 0,36nm groß. Schon 10 davon nebeneinander (also etwa 4nm) und man landet in der Welt der Quantenphänomene.
Bei integrierten Schaltungen auf Siliziumbasis müsste also spätestens hier Schluss sein.
Intel hat auch mal gesagt, bis 2017 haben wir Massenfertigung in 7nm. Hmpf. Das war glaub' ich 2013.
Es ist ja schon die Folie von AMD rumgegangen, dass 7nm weit mehr kostet, als 12nm. Wenn sich der Trend bewahrheitet, dann werden die zukünftigen Grafikkarten und Prozessoren nicht mehr bezahlbar sein.
RTX4080TI = 2500€, RTX4080= 1500€, RTX4070= 1000€.
RYZEN R7 5700X = 800€ R5 5600X= 500€, Intel noch paar hunderte mehr.
Könnte durchaus sein, dass diese neuen Fertigungsverfahren der Tot für PC Gaming werden.
3nm wird bestimmt krank teuer werden.
Die 10nm Intel bzw. 7nm TSMC sind bei realen etwa 35nm. Die 5nm und 3nm - Prozesse werden dann wohl in den Bereich um die 20-30 echte nm vordringen. Das ist zumindest Quantenmechanisch vermutlich noch beherrschbar. Danach wirds aber tatsächlich eng, so dass die Markennamen 2nm und 1nm (wenns real Richtung 10 nm geht) wohl das Ende der Fahnenstange sind und man auch nicht mit Pikometern im Namen anfangen muss.
PCGH plus: Fertigungstechnik (Der für die hiesige Diskussion wichtigste Kasten ist frei lesbar.
So ist es - es gibt sogar den Fall, dass Firmen ihre Produkte mit Verlust verkaufen (um zumindest einen Deckungsbeitrag für die Produktion zu haben). Das sollte bei NV in ihrer aktuellen konkurrenzlos schwebenden Situation aber ganz sicher nicht der Fall sein.
Nach deinen Ausführungen muss bei einem teuren Produkt ja die Marge hoch sein - das ist natürlich hanebüchen und dutzendfach widerlegbar bei signifikant teureren Entwicklungen, höheren Kosten und Preisen. Marge und Kosten stehen ja auch in keinem zwingenden Zusammenhang.
Klar weiß man als Außenstehender nicht, wie viel Cachestrukturen und Umgebungsparameter geändert werden müssen um die Auslastung sicherzustellen und wie viel sowas thermisch verbrauchen würde bzw. welchen Takt man da noch gehen kann um in den 250-300W zu bleiben - aber es wären nunmal faktisch 50% mehr Shader als eine TitanXP oder über 70% mehr Shadereinheiten als eine GTX1080Ti aktiv hat.
Für mich ist klar, dass NVidia mit den Tensor/RTX-Cores sehr viel Rasterizer-Leistung "verschenkt" hat die ein solch riesiger Chip hätte haben können (egal obs jetzt 30, 40 oder 50% sind). Und diese Entscheidung dahingehend ist garantiert nicht gefallen weil man ja tolles Raytracing bieten will und die superinnovative Firma ist (das ist die offizielle Marketingversion) sondern schlicht weil man keinen Druck hatte und sich nicht selbst die eigenen Karten wegschießen möchte bzw. sich die Luft für eine 3000er Generation nehmen will.
Wenn AMD einen Navi kaufbar gehabt hätte der so schnell wie eine aktuelle RTX2080Ti ist kannste dir sicher sein dass wir kein RTX gesehen hätten und es hätte eine GTX2080Ti mit 5000+ Shadern gegeben die AMD wieder wegföhnt. Aber so nen Navi gibts halt nicht. Dann kann man so Spielereien bringen die höchstens mittel- bis langfristig erfolgversprechend sind.