Ryzen Threadripper 7000: Pro-Modell mit 64 CPU-Kernen gesichtet
In der Puget-Datenbank ist ein neuer Threadripper aufgetaucht: Der Ryzen Threadripper Pro 7985WX soll über 64 Kerne und ein Quad-Channel-DDR5-Interface verfügen. Da es sich nicht um das Topmodell handelt, dürfte dieses über noch mehr Kerne verfügen.
In zwei Monaten feiern AMDs erste Ryzen-7000-Prozessoren schon ihren ersten Geburtstag. Doch wer auf die Threadripper-Modelle mit mehr Kernen wartet, der ist bis heute außen vor. Zwar gab es schon letztes Jahr erste Gerüchte über entsprechende CPUs, bis heute sind diese aber nicht erschienen. Nun ist immerhin ein Threadripper Pro 7000 in einem Benchmark aufgetaucht.
64 Kerne und DDR5
Konkret hat der Twitter-Account @BenchLeaks den AMD Ryzen Threadripper Pro 7985WX in der Datenbank des Puget-Benchmarks entdeckt. Laut dem entsprechenden Eintrag verfügt das Modell über 64 Kerne, die Taktraten werden hingegen nicht verraten. Wie zu erwarten war, sind aber acht DDR5-Module angebunden. Sobald die neue Threadripper-Generation erscheint, wird sie also auf den neuen RAM-Standard und das übliche Quad-Channel-Interface setzen.
An weiteren Systemdetails ist lediglich das Mainboard bekannt, das als "AMD BoulderGulch-STP" ausgelesen wird. Zur Bezeichnung des Sockels gibt es damit keine Details. Im Gegensatz zu den bisherigen Threadripper-Modellen wird sich dieser aber, aufgrund des neuen RAM-Standards, mit Sicherheit ändern.
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Die geleakten Benchmark-Einträge schwanken leider recht deutlich, und mangels Taktraten und weiteren Systemdetails wären diese ohnehin nicht allzu aussagekräftig. Durch den Leak dürfte aber zumindest feststehen, dass AMD weiterhin an Threadripper Pro 7000 arbeitet. Zudem wäre bei der Bezeichnung noch Platz für noch schnellere Modelle. Der Threadripper Pro 7995WX dürfte als Flaggschiff wohl über 96 Kerne verfügen.
Quelle: via Videocardz

AMD Epyc 9004,dabei ist die Singel Sockel variante noch die günstigste Lösung...wenn man überhaupt noch von günstig die reden sein kann.
N5 bei TSMC
Zen-4-Architektur
16 bis 96 Prozessorkerne
12-Kanal-Speicherinterface
Bis zu 6 Terabyte DDR5-4800
128 PCIe-Lanes Gen5 für Single-Sockel
160 PCIe-Lanes Gen5 für Dual-Sockel
64 CLX-Lanes
+ 14% IPC
Es könnte aber auch Octa Channel Modus möglich sein ,oder? Bin nicht mehr auf dem letzten Stand was das angeht.Der Ram Kontroller ist doch intern im CPU integriert oder wird das auch vom Board teilweise verwaltet?
Was ja bei DDR 5 teilweise ist,oder nicht?Ich frage mich, ob diese Generation Threadripper auch mit dem vor kurzem veröffentlichen AGESA Version höhere Ramfrequenzen ermöglichen wird! Wenn es den überhaupt solche Version für Threadripper geben wird? Den solche Plattfrom würde bestimmt mit höhrer Ramfrequenze profitieren.
Unterhalb von 12er-Interfaces war lange Zeit Octa-Channel üblich (z.B. Threadripper Pro, aktuell Xeon W-3400), darunter Hexa-Channel (vor allem die letzten Xeon-Generationen) und dass aus dem HEDT-Bereich bekannte Quad-Channel. Aktuell wieder als Xeon W-2400 zu haben, davor waren Threadripper 3000 und die Sockel-2066-Plattform die letzte Gelegenheit. Triple-Channel beim Sockel 1366 und 1356 war eine ziemlich exotische Ausnahme. Mehr als drei Kanäle auf einer Seite konnte man damals nicht mit vertretbarem Aufwand implementieren (und hat es auch Jahre später nicht gemacht => Hexa-Channel mit 2× 3), aber zwei getrennte RAM-Bereiche links und rechts des Sockels kamen erst bei der Nachfolgegeneration. Bei DDR5-Plattformen kommen dann jeweils noch zwei Sub-Channels hinzu, die mal einzeln gezählt werden und mal nicht. (Intel zum Beispiel hat LGA1700 damals als Plattform mit 4× 32 Bit vorgestellt und auch AMD hat diese Zählweise für AM4 stellenweise aufgegeriffen, entsprechend sprechen viele Tools von Quad-Channel – was logisch auch stimmt. Aber beim Sapphire Rapids Launch stand "Quad-Channel" im Intel-Jargon dann wieder für 4× 64 Bit; dito by AMD Epyc.)