Ryzen 7000 Mobile: AMD stellt ab 2023 das Namensschema auf den Kopf

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AMD hat für das kommende Jahr eine Änderung bei den Modellnummern seiner Mobil-CPUs angekündigt, damit unter anderem Kunden diese leichter einordnen können.
Quelle: AMD

AMD hat für das kommende Jahr eine Änderung bei den Modellnummern seiner Mobilprozessoren angekündigt, damit unter anderem Kunden diese leichter einordnen können. Eine höhere Nummer bedeutet dabei automatisch eine leistungsfähigere Mobil-CPU. Daneben geht AMD auch auf seine neuen Ryzen-7000-Prozessorfamilien für 2023 ein.

Ende August ließ AMD die Bombe platzen und stellte vier neue Raphael-CPUs auf Zen-4-Basis, Ryzen 7000, vor, die zusammen mit der AM5-Plattform eine neue Ära einleiten sollen. Bewegung gibt es aber auch im mobilen Segment von AMDs neuen Laptop-CPUs, die ab 2023 mit einem neuen Benennungssystem aufwarten werden. Dabei merkt AMD an, dass das Volumen von Laptop-Auslieferungen mit integrierten Ryzen-Prozessoren in den vergangenen zwei Jahren um 49 Prozent gestiegen ist.

Für 2023 hat das Unternehmen daher komplett neue CPU-Serien fürs mobile Segment vorgesehen, wie etwa "Mendocino" für Laptops um 500 Euro herum, die reich an Funktionen sein sollen, oder "Dragon Range" fürs Top-Tier-Gaming. Für AMD ist nun wichtig, wie diese CPUs bezeichnet werden und präsentiert daher ein neues Namensschema.

Das alte Benennungssystem für die Ryzen-Mobilprozessoren habe nämlich ausgedient und könne neue SoCs in neuen Kategorien nicht mehr abbilden. Außerdem war es AMD wichtig, dass Enthusiasten schnell anhand der Nummerierung erkennen können, um welche CPU es sich handelt. Dabei gilt: Je höher die Nummer, desto leistungsstärker und funktionsreicher der Prozessor.

AMD benennt seine Mobil-CPUs um - So soll es künftig aussehen

Als Beispiel zieht AMD einen Ryzen 5 7640U heran. Die erste Stelle steht für das Modelljahr der CPU, in diesem Fall 2023. Die zweite Stelle gibt Auskunft über das Marktsegment, welches sich von 1 (Athlon Silver) bis 9 (Ryzen 9) erstreckt. Die dritte Stelle bildet die Architektur ab, wobei die vier hier für Zen 4 steht, während die darauffolgende Stelle den Architektur-Zusatz beschreibt. Hierbei gibt es nur die Null und die Fünf, die darüber entscheiden, ob es beispielsweise um Zen 3 oder Zen 3+ geht. Die letzte Stelle, die mit einem Buchstaben repräsentiert wird, lässt Aufschluss über den Formfaktor/TDP zu. Das U in diesem Fall entspricht also "Premium Ultrathin" bei 15 bis 28 W.

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Für das Jahr 2023 wird es darüber hinaus fünf Prozessorfamilien aus der Ryzen-7000-Mobilserie geben: Mendocino (Ryzen 7020), Barcelo-R (Ryzen 7030), Rembrandt-R (Ryzen 7035), Phoenix (Ryzen 7040) und Dragon Range (Ryzen 7045). Dabei macht AMD klar, dass bei einem Gaming-Laptop mit maximaler Leistung immer eine Dragon-Range-CPU aus der Ryzen-7045-Serie enthalten sein wird, während ultradünne SoCs für Spiele und Mobilität immer Phoenix-CPUs aus der Ryzen-7040-Serie sein werden.
Dieses neue Nummerierungssystem soll grundlegend für die Benennung der Mobil-CPUs der kommenden Jahre sein. AMD habe dies bereits mit einem Zeithorizont von fünf Jahren getestet. Letztlich merkt der Chiphersteller an, dass sich am Namensschema der Desktop-Prozessoren nichts ändern wird und weiterhin das gleiche System verwendet werden soll, welches seit der Ryzen-1000-Serie Anwendung findet.

Quelle: AMD

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    • Kommentare (18)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Chronik Freizeitschrauber(in)
        Zitat von chill_eule
        Auf Tests von PCGH oder anderen Seiten

        Und vor allem, dass es hier rein um mobile CPUs geht und du dich damit überhaupt nicht beschäftigen musst, wenn du dir einen PC kaufst ^^
        Ohh ja ... jetzt erst gecheckt es geht ja um "Mobile CPUs" geht, trotzdem danke für die Antwort!
      • Von Chronik Freizeitschrauber(in)
        Zitat von chill_eule
        Auf Tests von PCGH oder anderen Seiten

        Und vor allem, dass es hier rein um mobile CPUs geht und du dich damit überhaupt nicht beschäftigen musst, wenn du dir einen PC kaufst ^^
        Ohh ja ... jetzt erst gecheckt es geht ja um "Mobile CPUs" geht, trotzdem danke für die Antwort!
      • Von DARPA Volt-Modder(in)
        Architektur erst an 3. Stelle?
        Naja die ist ja zum Glück nicht so relevant ^^
      • Von onkel-foehn
        Mir wäre lieber, AMD bekäme es mit "seinen" Laptop Anbietern mal gebacken, genügend 6000´er
        CPU´s (wie den 6980HX) auf den Markt zu bringen ...

        MfG Föhn.
      • Von Schmandt PC-Selbstbauer(in)
        Interessant finde ich am neuen Namensschema das die alten Zen Architecturen mit eingebaut sind.
        Da wirds dann wohl ab 2023 neue günstige Laptops mit alten CPUs geben.
        Ein Zen 2 als Ryzen 7520U dürfte sich da einfacher verkaufen lassen, als mit der alten 3xxx Nummerierung.
        Denn 3000 ist 4000 weniger als 7000 und muss daher sehr alt und viel schlechter sein.
      • Von chill_eule Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von Chronik
        Könnt ihr mir eine Empfehlung geben worauf ich grundsätzlich achten sollte?
        Auf Tests von PCGH oder anderen Seiten

        Und vor allem, dass es hier rein um mobile CPUs geht und du dich damit überhaupt nicht beschäftigen musst, wenn du dir einen PC kaufst ^^
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