Ryzen 10000 ("Medusa") mit Zen 6 ("Morpheus") für Sockel AM5

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Ryzen 10000 ("Medusa") mit Zen 6 ("Morpheus") für Sockel AM5
Quelle: Sven Bauduin

Wie AMD im Rahmen des "Zen 5" Tech Days in Los Angeles, Kalifornien, bestätigt hat, arbeiten neben dem Entwicklerteam, welches für die Zen 5 ("Nirvana") zuständig ist, zwei weitere Teams an Zen 6 ("Morpheus") und Zen 7.

Im Rahmen des "Zen 5" Tech Days, zu welchem AMD internationale Journalisten vom 9. bis 10. Juli in Los Angeles, Kalifornien, geladen hatte, hat das Unternehmen aus Santa Clara bestätigt, dass neben dem Entwicklerteam, welches für die Zen 5 zuständig ist, bereits zwei weitere Teams an Zen 6 und Zen 7 arbeiten.

Wie bereits seit längerer Zeit bekannt ist, sollen auf die Zen-5-Architektur ("Nirvana") und dessen Zen-5-Prozessorkerne ("Eldora"), auf denen Ryzen 9000 ("Granite Ridge") basiert, die Mikroarchitekturen Zen 6 ("Morpheus"), Zen 6c, Zen 7 und Zen 7c folgen, während Ryzen X ("Medusa") voraussichtlich noch auf der aktuellen AM5-Plattform, welche bis mindestens 2027 unterstützt werden soll, an den Start gehen wird. Ins Detail ging AMD auch auf dem "Zen 5" Tech Day nicht, bestätigte in Person von Executive Vice President und Chief Technology Officer Mark Papermaster zwischenzeitlich aber, dass die "Next Gen" absolut "on time" sein soll.

Roadmap Quelle: AMD

Die neue sogenannte "Leadership CPU Roadmap", bei der es sich effektiv vielmehr um eine Architektur-Roadmap handelt, führt indessen auch erstmals Zen 6c ("Monarch") neben Zen 6 ("Morpheus") mit auf. Bisher sind die nachfolgenden Gerüchte zu den übernächsten Ryzen-CPUs und der zugrundeliegenden Zen-6-Mikroarchitektur in Umlauf geraten und machen vorrangig auf X - vormals Twitter - die Runde.

AMD Ryzen X ("Medusa") mit Zen 6 ("Morpheus")*

  • Zen 6 ("Morpheus") und Zen 6c ("Monarch")
  • Ryzen ("Medusa") auf Basis von Zen 6(c)
  • Neuer 2.5D-Interconnect für die CCDs
  • Neuer Memory Profiler für DDR5
  • Bis zu 32 Prozessorkerne
  • Bis zu 64 Threads
  • 3 nm + 2 nm
  • +10 % IPC
  • 2025/26

*) nicht offiziell bestätigt.

Ein neuer 2.5D-Interconnect für die Zen-6-CCDs ("Core Complex Dies"), welcher für deutlich mehr Chip-zu-Chip-Bandbreite sorgen soll, wird immer wieder genannt und gilt mittlerweile dank verschiedenster Quellen als äußerst wahrscheinlich.

Gleiches gilt sehr wahrscheinlich für den von maximal 16 auf 32 Prozessorkerne ansteigenden "Core Count", welcher sich aus zwei CCDs ("Core Complex Dies") mit jeweils 16 Prozessorkernen zu einem CCX ("Core Complex") mit 32 Zen-6-Cores zusammensetzen und die Grenzen zwischen Ryzen und Ryzen Threadripper verschwimmen respektive weiter zusammenrücken lassen soll.

Während die übernächste Generation der Ryzen-Prozessoren erst 2025 oder gar 2026 anstehen dürfte, werden die AMD Ryzen 9000 ("Granite Ridge") bereits am 31. Juli im Handel stehen und möglicherweise schon im September von den Gaming-CPUs aus der Serie Ryzen 9000X3D ("Granite Ridge-X") mit AMDs 3D V-Cache flankiert.

Derzeit sei der Sockel-Support für AM5 mit neuen Prozessoren bis mindestens ins Jahr 2027 geplant ("bis 2027+"), so AMD bereits zur Computex 2024. Damit gelten die kommenden Desktop-Prozessoren aus der Serie Ryzen X (oder Ryzen 10000), welche momentan unter dem Codenamen "Medusa" und auf Basis von Zen 6 ("Morpheus") entwickelt werden, als sichere Kandidaten für den Sockel AM5 ("LGA1718") und nachfolgende Generationen sind damit ebenfalls absolut noch im Rennen.

Roadmap Quelle: AMD Wie beim Sockel AM4, welcher mit Zen(+), Zen 2 und Zen 3 insgesamt drei vollständig neu entwickelte CPU-Architekturen beheimatet hat, ist allerdings davon auszugehen, dass es beim Sockel AM5 auf Zen 4, Zen 5 und Zen 6 hinauslaufen wird. Der neue Prozessorsockel AM6 könnte bereits "vor 2027" seine Premiere feiern, war zur Computex 2024 vielerorts zu vernehmen. Dennoch könnte AM5 dann mit Produktunterstützung weiter gepflegt werden, wie AM4 aktuell zeigt.

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Quelle: AMD

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    • Kommentare (34)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Painkiller Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von BigBoymann
        Ich weiß nicht obbman sich da nicht verrennt, 32 Kerne in einem Mainstream Sockel sind in meinen Augen auch 2026 noch Overkill. 16 Kerne je CCD dagegen sind logisch und werden die Gaming Leistung noch einmal signifikant pushen. Dazu dann eben 16 Kerne mit 3D Cache, was ja schon für Zen 5 erhofft wurde.
        Es ist eigentlich schon völlig verrückt das wir heute die Kernanzahl kritisieren, weil sie uns wie ein Overkill für den Mainstream-Sockel erscheint. Vor einigen Jahren haben alle noch geflucht weil es nur 4 Kerne im Mainstream-Sockel gab. Die Kernschwemme und der Fortschritt bei den CPUs ist einfach nur Wahnsinn!
      • Von Painkiller Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von BigBoymann
        Ich weiß nicht obbman sich da nicht verrennt, 32 Kerne in einem Mainstream Sockel sind in meinen Augen auch 2026 noch Overkill. 16 Kerne je CCD dagegen sind logisch und werden die Gaming Leistung noch einmal signifikant pushen. Dazu dann eben 16 Kerne mit 3D Cache, was ja schon für Zen 5 erhofft wurde.
        Es ist eigentlich schon völlig verrückt das wir heute die Kernanzahl kritisieren, weil sie uns wie ein Overkill für den Mainstream-Sockel erscheint. Vor einigen Jahren haben alle noch geflucht weil es nur 4 Kerne im Mainstream-Sockel gab. Die Kernschwemme und der Fortschritt bei den CPUs ist einfach nur Wahnsinn!
      • Von Rollora Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von BigBoymann
        Mit dem verlinkten Vergleich zeigt man eben auch den Nachteil solcher Vergleiche wunderbar. Man nimmt am Ende relativ schwachen DDR4 Speicher (der so wenn überhaupt bei AMD auf Grund der IF) zuletzt vertreten war,
        ja, der Vergleich ist nicht ganz "fair", es müsste schneller DDR4 (4800) gegen schnellen DDR5 antreten, dann wären die Abstände deutlich kleiner. Aber daher auch gezielt mein Hinweis auf den langsamen DDR4.
        Insgesamt macht der Test 1 Sache gut (1 CPU-Gen vom gleichen Hersteller mit unterschiedlichen Cache-Ausbaustufen) und andere Dinge macht er leider nicht ganz so gut (man hätte als Vergleich noch DDR4 -4800 oder ähnliches nehmen müssen. OC muss für mich nicht sein, aber nur für die Vergleichbarkeit.
        Auch interessant wär natürlich ein reiner DDR5 Vergleich zwischen Ryzen 7xxx mit und ohne 3D Cache, das gibts aber sicher wo im Netz
      • Von BigBoymann BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von Limit
        Wäre Zen4 auf AM4 erschienen, hätten sie anfangs sicherlich höhere Stückzahlen verkaufen können, allein wegen der geringeren Plattform-Kosten wegen teurer AM5-Boards und teurerem Speicher. Andererseits hätte das die Verbreitung der neue Plattform stark behindert.
        Auch wieder wahr, die hohen Plattformkosten, inkl. der hohen DDR5 Preise haben die allgemeine Verbreitung der Zen 4 Cores stark behindert, da war nicht nur DDR5 dran beteiligt!
        Zitat von Rollora
        Vergleicht man aktuell DDR4 und 5 sind die Unterschiede je nach Cache Größe der CPU doch deutlich, besonders wenn du langsamen Speicher nimmst:
        Wobei das ja klar ist, gerade auch wenn der Cache runtergeht wird der Speicher zunehmend interessanter. Mit dem verlinkten Vergleich zeigt man eben auch den Nachteil solcher Vergleiche wunderbar. Man nimmt am Ende relativ schwachen DDR4 Speicher (der so wenn überhaupt bei AMD auf Grund der IF) zuletzt vertreten war, dagegen nimmt man dann eben schon relativ guten DDR5 Speicher (nicht High End, aber eben doch schon deutlich über der Spec). Gerade zu Beginn sah das ja oftmals anders aus, da war DDR5 6400 schon exorbitant teuer, währenddessen viele DDR4 Riegel mit weit über 4000er Raten hatte.
      • Von Rollora Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von Limit
        Technisch wäre das sicher machbar, aber ich bin nicht sicher ob es wirtschaftlich für AMD Sinn ergeben würde. DDR6 wird anfangs wie üblich noch recht teuer sein. Diesen höheren Kosten stehen kaum relevante Leistungssteigerungen entgegen, wenn man die gleichen CPUs für AM5 und AM6 herausbringen würde. Damit hätte die neue Plattform für eine ganze Weile, vielleicht sogar für eine ganze CPU-Generation, kaum eine Relevanz. Kurz gesagt: AMD braucht eine neue CPU-Generation mit entsprechenden Leistungssteigerungen um die neue Plattform zu pushen.
        Naja du kaufst halt mit AM6 dann wieder die moderne Plattform die viele Jahre reicht, selbst bei mir geringen Leistungsunterschieden lohnt sich das vielleicht langfristig.
        Vergleicht man aktuell DDR4 und 5 sind die Unterschiede je nach Cache Größe der CPU doch deutlich, besonders wenn du langsamen Speicher nimmst:

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      • Von Limit Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Zitat von BigBoymann
        Denke das ist die korrekte Aussage, für AMD ist ein Speichercontroller natürlich billiger als ein DualController! Nur gerade bei Zen 4 hat man in meinen Augen dadurch potenzielle Kunden verloren, die eben noch excellenten DDR4 hatten, der durchaus auf Augenhöhe zu dem damaligen DDR5 war (der ja noch in den Kinderschuhen steckte und sauteuer war).
        Wäre Zen4 auf AM4 erschienen, hätten sie anfangs sicherlich höhere Stückzahlen verkaufen können, allein wegen der geringeren Plattform-Kosten wegen teurer AM5-Boards und teurerem Speicher. Andererseits hätte das die Verbreitung der neue Plattform stark behindert.
        Einen alten Chip auf eine neue Plattform zu bringen kann durchaus Sinn ergeben, einen neuen Chip auf eine alte Plattform würde man wohl nur machen, wenn es spezielle Gründe dafür gäbe.
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