AMD Ryzen X mit Zen 6: AM5 soll so lange leben wie AM4 zuvor
AMD hat noch einmal deutlich gemacht, dass die mit Ryzen 7000 ("Raphael") eingeführte und mit Ryzen 9000 ("Granite Ridge") aktualisierte AM5-Plattform so lange leben soll wie die AM4-Plattform. Ryzen X mit Zen 6 gilt daher als sehr sicher.
AMD hat im Rahmen der Computex 2024 in Taipeh noch einmal deutlich gemacht und unterstrichen, dass die im Jahr 2022 mit den Ryzen 7000 ("Raphael") eingeführte und gerade mit den Ryzen 9000 ("Granite Ridge") aktualisierte AM5-Plattform so lange leben soll wie die AM4-Plattform. Ryzen X ("Medusa") mit Zen 6 ("Morpheus"), voraussichtlich spätestens für das Jahr 2026 vorgesehen, gilt so als sicher.
Die AM5-Plattform soll bis 2027+ aktuell bleiben
Martijn Boonstra, seines Zeichens Product and Business Development Manager bei AMD, sagte im Rahmen der Vorstellung der vier neuen Zen-5-Prozessoren, die "Langlebigkeit des Sockels, das ist eines unserer großen Ziele".
Wir hoffen auch, dass der AM5-Sockel ein sich wiederholender Erfolg werden kann - und zwar ein dauerhafter. - Martijn Boonstra, AMD -
Derzeit sei der Sockel-Support für AM5 mit neuen Prozessoren bis mindestens ins Jahr 2027 geplant ("bis 2027+"), so AMD auf der Messe in Taiwan. Damit gelten die kommenden Desktop-Prozessoren aus der Serie Ryzen X (oder Ryzen 10000), welche momentan unter dem Codenamen "Medusa" und auf Basis von Zen 6 ("Morpheus") entwickelt werden, als sichere Kandidaten für den Sockel AM5 ("LGA1718") und nachfolgende Generationen sind damit ebenfalls absolut noch im Rennen.
Quelle: AMD
Wie beim Sockel AM4, welcher mit Zen(+), Zen 2 und Zen 3 insgesamt drei vollständig neu entwickelte CPU-Architekturen beheimatet hat, ist allerdings davon auszugehen, dass es beim Sockel AM5 auf Zen 4, Zen 5 und Zen 6 hinauslaufen wird. Der neue Prozessorsockel AM6 könnte bereits "vor 2027" seine Premiere feiern, war zur Computex 2024 vielerorts zu vernehmen. Dennoch könnte AM5 dann mit Produktunterstützung weiter gepflegt werden, wie AM4 aktuell zeigt.
Zu den übernächsten Ryzen-Prozessoren für den Desktop und der zugrundeliegenden Zen-6-Architektur sind bislang die nachfolgenden Gerüchte in Umlauf geraten.
AMD Ryzen X ("Medusa") mit Zen 6 ("Morpheus")*
- Zen 6 ("Morpheus") und Zen 6c ("Monarch")
- Ryzen ("Medusa") auf Basis von Zen 6(c)
- Neuer 2.5D-Interconnect für die CCDs
- Neuer Memory Profiler für DDR5
- Bis zu 32 Prozessorkerne
- Bis zu 64 Threads
- 3 nm + 2 nm
- +10 % IPC
- 2025/26
*) nicht offiziell bestätigt.
Da mit Ryzen X ("Medusa") frühestens Ende 2025 zu rechnen sein dürfte und sich AMD selbst mit noch keinem Wort zu Zen 6 geäußert hat, sollten alle Gerüchte noch mit größter Vorsicht genossen werden.
Ihre Meinung ist gefragt!
Wie stehen Sie zu diesem Thema? Die PCGH-Redaktion freut sich über Ihre fundierte Meinung in den Kommentaren zu dieser Meldung. Um zu kommentieren, müssen Sie auf PCGH.de oder im Extreme-Forum eingeloggt sein. Sollten Sie bisher noch keinen Account haben, könnten Sie sich hier unverbindlich registrieren. Beachten Sie beim Kommentieren aber bitte die geltenden Forenregeln.
Quelle: AMD via PCguide.com


Ich hätte gerne Dual Randed 128GB 2x64 GB ab 5600 Mhz mit ner ca 32´er Latenz...
Bei 48ér Riegeln muss ich ja gleich auf 4x 48 gehen... um überhaupt über 100GB zu kommen. 80-90 GB Auslagerung sind standard mäßig belegt bei normalen Workflow
das kostet mich im Künstigsten fall 700€
Naja es vergeht ja noch zeit...
Was ich mangels Test-Peripherie selbst für die, die ich in der Redaktion habe, nicht garantieren kann: Dass sie USB4 40G beherrschen. Die so markierten Ports können zumindest kein USB 3.2 mit 20 GBit/s und beispielsweise Asus hat die Beschriftung mir gegenüber damit begründet, dass der Typ-Anschluss neben USB kann auch Display-Port-Alternate-Mode mit 40 GBit/s könnte. Warum die das gleiche 40G-Logo auch neben einem zweiten drucken, der kein DP kann und in meinen Tests nicht über 10 GBit/s kam, wurde mir bis heute nicht beantwortet.
[Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]