AMD Renoir: Picasso-Nachfolger angeblich mit deutlich mehr GPU-Takt
Gerüchten zufolge wird AMDs Picasso-Nachfolger Renoir trotz Vega-Technik deutlich mehr GPU-Takt aufbieten. Mit 1,75 GHz wäre die Grafikeinheit der Ryzen-APU noch schneller unterwegs, als es bereits ältere Gerüchte nahelegten.
2020 dürfte sich AMD, wie in den vergangenen Jahren auch, erst einmal den mobilen Chips widmen. Renoir ersetzt Picasso, der generationsverzögert noch mit Zen+-Kernen unterwegs ist. Obwohl voraussichtlich noch eine Vega-GPU zum Zuge kommt, könnte Renoir bei der Grafikleistung einen großen Sprung nach vorn machen. Das legen zumindest neue Gerüchte nahe. Demnach liegt der GPU-Takt der Ryzen-APU bei 1,75 GHz.
Für welchen Prozessor das gilt, behält die Quelle für sich. Ersichtlich ist nur, dass die kolportierten 1,75 GHz für eine GPU mit 8 Compute-Units gelten. Picasso-GPUs takten lediglich mit 1,2 bis 1,4 GHz - wären also erheblich langsamer unterwegs. Schon im Oktober gab es Meldungen über höhere GPU-Frequenzen: Seinerzeit war aber nur die Rede von 1,5 GHz.
Vorstellung wohl auf der CES
Ob in den Gerüchten Wahrheit steckt, könnte sich Anfang nächsten Monats zeigen. Aktuell geht man nämlich von einer Vorstellung auf der CES 2020 aus, die vom 7. bis zum 10. Januar ihre Zelte aufschlägt. Fraglich bleibt, ob auch die Desktop-Versionen von Renoir ein Programmpunkt sein werden. Den Ryzen 3 3200G und den Ryzen 5 3400G hatte AMD erst im Juni vorgestellt. Zwischenzeitlich ging das Gerücht um, dass die Nachfolger schon im Zuge der CES 2020 in Erscheinung treten könnten.
Linux-Patches legten bereits nahe, dass Renoir noch keine Navi-GPU beherbergt, allerdings auch keinen einfachen Vega-Aufguss. So sollen die Multimedia-Einheit (VCN) und Display-Engine (DCN) bereits in einer neuen Version vorliegen. Letztere in der Version 2.1, womit man sogar Navi überträfe, wo es noch die Version 2.0 ist. Außerdem könnte es "Renoir"-Notebooks mit LPDDR4-4266 Speicher geben.
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Eine Erhöhung der CPU-Kerne hatte sich ebenfalls angedeutet. Leaks nach könnte es sogar APUs der Ryzen 9-Serie geben. Da in der Notebook-Klasse andere Gesetzmäßigkeiten gelten, muss das nicht zwangsweise auf 12- und 16-Kerner hinauslaufen. Sechs oder auch acht Kerne erscheinen aber nicht abwegig.
Quelle: APISAK (via Planet 3D Now!)

Das wäre kostentechnisch natürlich Ideal, wenn man nicht nur Chiplets hat die nur für APU's geeignet sind, sondern auch in Entry - Level GPU's verkauft werden können damit (an z.B Intelnutzer)
Allerdings habe ich keine Ahnung wie Flächenintensiv es wäre, gleichzeitig GDDR6 IMC und IF-Leitungen vorzusehen, damit man wahlweise eben Single GPU und APU Modus fahren könnte...
Hatte mit nem Kaveri (~ 7850k) erste Schritte gemacht und nutze nun ein 2400G.
Vier Kanal mit DDR4-3600+ sollte schon was bringen (in Spielen).
Wäre es möglich das akt. Chiplet Design so zu nutzen um auf eine Seite die CPU und auf der anderen Seite ne GPU unterzubringen?
Dazu kommt mir unter 12 Threads nichts ins Haus, der 9900 ist mir persönlich zu teuer.
Btw: Das wäre mal ein spannender Artikel für die Print, wenn es das noch nicht gab.
Btw: Das wäre mal ein spannender Artikel für die Print, wenn es das noch nicht gab.
Da wird man wohl einfach auf DDR 5 warten müssen, wenn es ohne dedizierte Grafikeinheit für Normalanwender schnell und einfach Mehrleistung bringen soll.
Eigentlich ist es aber auch nicht Sinn der Sache, da mit aller Gewalt eine vollwertige Grafikkarte in den Prozessor reinquetschen zu wollen.
Das stört und behindert sich dann ja nur gegenseitig.
Btw: Das wäre mal ein spannender Artikel für die Print, wenn es das noch nicht gab.