Raptor Lake Demo: Intel zeigt Auslastung mit Adobe Premiere und Blender
Intel hatte auch eine Demo zu Raptor Lake im Gepäck, die die kommende Mainstream-CPU in Adobe Premiere und Blender zeigt. Intel ging es wohl vor allem darum vorzuführen, wie gut die Kernauslastung in der dann möglichen Konfiguration 8+16 Kernen und insgesamt 32 Threads ist.
Intel erwähnte auf dem Inbvestor Day auch Raptor Lake, der im zweiten Halbjahr 2022 starten und zweistellige Performance-Verbesserung liefern sowie verbesserte OC-Funktionen bieten soll. Die CPU mit bis zu 24 Kernen und 32 Threads setzt sich aus bis zu 8 P-Kernen und bis zu 16 E-Kernen zusammen. Wie bei Alder Lake können nur die P-Kerne Hyper Threading. Produziert wird im Intel Node 7, bislang als 10 nm Enhanced Super Fin bekannt. Erwartungsgemäß bleibt es beim Sockel LGA 1700 und man nimmt an, dass auch Raptor Lake noch einmal den Speichercontroller bekommt, der neben DDR5 auch DDR4 unterstützt, um den Übergang zu glätten.
Die Demo zeigte ausgewählte Benchmarks mit Blender und Adobe Premiere und zielte primär darauf ab, die Auslastung der Kerne zu veranschaulichen. Technische Daten gab es, wie so oft bei solchen Demos, keine. Wer sich interessiert, kann sich das Segment von Intel zur Demo im Stream anschauen (ab ca. 1:39 Stunde). Viele Schlüsse kann man daraus nicht ziehen. Eher ein Punkt für anregende Diskussionen ist, ob Intels Strategie mit der Verdopplung der E-Cores das ist, was der Markt und Spieler wollen? Nach dem kleinen Ausflug auf 10 Kerne mit dem Core i9-10900K war wohl schnell klar, dass man sich bei den P-Kernen ohne elementaren Umbau der Architektur mit 8 P-Kernen begnügt. Bei den E-Kernen scheint man eher skalieren zu können oder zu wollen.
Darüber hinaus ist bei Raptor Lake vieles aus der Gerüchteküche und die ist meist doch ganz gut informiert. Die Sache mit den Kernen war schon durchgesickert. Für Raptor Lake wurde ohnehin vorwiegend erwartet, dass Intel die Architektur verfeinert und keine wilden Neuerungen bringt. Entsprechend meldete sich eine CPU in einer Benchmark-Datenbank auch für LGA1700, der voraussichtlich etwas länger zum Einsatz kommen wird. DDR5 läuft im Datenbankeintrag mit 2.400 MHz auf zwei Kanälen: Es gab aber Gerüchte, dass das Tempo generell auf DDR5-5600 bzw. 2.800 MHz angehoben wird. Durch den Node 7 muss Intel die Extra-Kerne in ein sehr ähnliches TDP-Fenster pressen. Es gab Gerüchte, dass Intel über DLVR (Digital Linear Voltage Regulator) die Effizienz im zweistelligen Bereich verbessern kann. Zusammen mit Verbesserungen an der Architektur könnte das Spielraum für mehr Kerne ergeben.
Im August 2021 war zu Raptor Lake schon die ganze Modellpalette durchgesickert und bisher gibt es keine Hinweise darauf, dass die Informationen dort vollkommen daneben sind. Das Topmodell dürfte erwartungsgemäß der Core i9-13900K werden, der nach den Unterlagen 24 Kerne und 32 Threads hat - 8+16 ist die Konfiguration, dazu kommen 36 MiByte L3-Cache und 32 Ausführungseinheiten der integrierten Grafikeinheit. Darunter rangiert ein Modell - vermutlich 13700K - mit 16 Kernen und 24 Threads (8+8), das 30 MiByte Cache hat und ebenfalls 32 Ausführungseinheiten der IGP. Am Schluss des Enthusiastenprogramms steht dann der mutmaßlich 13600L benannte 14-Kerner mit 20 Threads (6+8), der 24 MiByte L3-Cache hat und einmal mehr die 32-EU-IGP. Am unteren Ende ist ganz interessant, dass Intel auch weiter Dual-Cores anbieten wird, die vermutlich als Pentiums vermarktet werden. Die haben auch die abgespeckte integrierte Grafikeinheit mit 16 Ausführungseinheiten.

Ich hatte hier lediglich den (soweit absehbaren) Zeitrahmen konkretisiert. Für manche passts, für andere ist es zu spät, wieder anderen ist es egal weil die in den kommenden 2 Jahren gesichert nichts aktualisieren werden, ist halt individuell.
Meine letzte CPU/Plattform (i7-5960X) hatte ich von 2014 bis Ende 2019, also über 5 Jahre und wenn man ehrlich ist hätte ichs rein von der Performance her nicht mal ersetzen müssen. Wenn nichts unvorhergesehenes passiert und man wirklich (was schwer ist für Nerds^^) nach BRAUCHEN kauft und nicht nach WOLLEN dann könnte ich meinen Ryzen 5950X wahrscheinlich locker bis 2027 und weiter nutzen.
Die Zeiten in denen man alle ein, zwei, drei Jahre seine CPU erneuern musste sind schon länger vorbei sofern man jetzt keine besonderen Aufgaben hat. Wenn "Spiele" noch wegfallen ists ganz extrem... meine Mutter nutzt den letzten PC meiner Frau noch immer für Surfen, Musik, Bürokram - das issn i5-2500 der über 10 Jahre alt ist. An dem System wurde nie was geändert außer ein irgendwann kaputtes Netzteil getauscht und die Systemplatte durch ne billige SSD ersetzt. Wenn das Ding nicht irgendwann stirbt kann Sie ihn wahrscheinlich auch 2027 noch benutzen...
Und APUs auf dem Desktop waren bisher immer ein ganz eigenes Thema bei AMD. Die ersten AM5-Desktop-APUs werden auf Rembrandt basieren, also weiterhin auf Zen3.
Definitiv im Blick. Aber wenn des wieder so nen BIOS Update Chaos mitm neuen Sockel wird, fällt AMD bei mir hinten runter. Und auf das Gefummel mit Speichertakt und -kompatibilität hätt ich ähnlich wenig Bock