CPUs bei Mindfactory: Ryzen dominiert weiterhin deutlich - Intel abgeschlagen
Die Verkaufszahlen bei Mindfactory sprechen ein weiteres Mal eine deutliche Sprache: Neun von zehn Prozessoren stammen von AMD. Gleichzeitig hat TechEpiphany die Daten aus 2017 veröffentlicht, als der Markt noch ein komplett anderer war.
Auch in dieser Woche hat der X-Nutzer TechEpiphany wieder die CPU-Verkaufszahlen bei Mindfactory ausgewertet und damit einen spannenden Einblick in den deutschen Retail-Markt gegeben. Der Trend der letzten Wochen setzt sich dabei fort: AMDs Ryzen-Prozessoren belegen einen immer größeren Anteil der verkauften Prozessoren, während Intel zunehmend abgeschnürt wird.
Immer weiter vorne
Blickt man auf die letzten sechs Wochen, so konnte AMD den Marktanteil nach Stückzahl von 86,91 Prozent auf aktuell 90,51 Prozent ausbauen. Mit einer Ausnahme ging es dabei jede Woche etwas weiter nach oben. Lediglich vor drei Wochen, als die Ryzen-9000-Prozessoren auf den Markt kamen, ging es kurz auf 92,01 Prozent hoch und anschließend auf 89,69 Prozent zurück. Mit Blick auf die Sockelverteilung ist der aktuelle Sockel AM5 dabei am beliebtesten. 60 Prozent der verkauften Prozessoren sind für diese Plattform gedacht. Weitere rund 30 Prozent entfallen auf AM4, neun Prozent auf Intels Sockel 1700 und ein Prozent auf den Sockel 1200.
Mit Blick auf einzelne Modelle lag ein weiteres Mal der Ryzen 7 7800X3D vorne. Er wurde bei Mindfactory 670 Mal verkauft und damit mehr als doppelt so oft wie alle Intel-Modelle zusammen. Auch die übrigen AMD-CPUs sind im Vergleich weit abgeschlagen. Der zweitplatzierte Ryzen 5 7500F ging beispielsweise nur 230 Mal über die virtuelle Ladentheke. Zumindest im Retail-Markt wird damit ein weiteres Mal klargestellt, dass AMDs X3D-Reihe ein voller Erfolg ist.
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Dass die Ryzen-Dominanz keineswegs gesetzt ist, zeigt allerdings der Blick zurück: TechEpiphany hat parallel zu den aktuellen Werten auch die Zahlen aus 2017 veröffentlicht, in denen der Gesamtmarkt noch gänzlich anders strukturiert war. Auch damals war zwar ein AMD-Prozessor vorne - der AMD Ryzen 5 1600 mit 660 Modellen. Der Intel Core i7-7700K lag dem Modell mit 630 Einheiten aber dicht auf den Fersen. Und auch in den folgenden Plätzen wechselten sich Prozessoren von Intel und AMD mehrere Male ab. Ob und wann es in Zukunft wieder einen solch gemischten Markt geben wird, bleibt dabei abzuwarten. Nachdem AMD mit Ryzen 9000 bereits das erste Pulver verschossen hat, steht jetzt Intels Antwort in Form von Arrow Lake / Core Ultra 200 an.
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Quelle: TechEpiphany (X)

Deshalb ist es gerade jetzt wichtig stark in allen Bereichen zu sein um die Ausbringungsmenge stabil hoch zu halten, damit die eh schon schlechte Wirtschaftlichkeit ihrer Fabs nicht noch weiter an Effizienz verliert und die Produkte noch teuerer werden. Somit weniger Marge ausspucken...
Intel hat ganz andere laufende Kosten (Fabriken!) als AMD.
Von dem Umsatz/Gewinn "versickert" auch wieder viel im Konzern.
Deshalb hat Intel derzeit ja auch massiv Probleme.
Außerdem macht Intel seinen Hauptumsatz nicht im Endkundenmarkt.
Fakt ist, ich nutze AMD und bin zufrieden.
Fakt ist, ich nutze AMD und bin zufrieden.