Meltdown und Spectre: Intel nennt betroffene CPUs, Berichte zu Leistungsverlusten
Intel nennt in einer Liste die von der Sicherheitslücke Spectre betroffenen Prozessoren. Zudem gibt es erste Berichte über den Einfluss der entsprechenden Updates auf die Rechenleistung, in einem Test der Kollegen von Computerbase kam es vor allem in Crystal Disk Mark zu Leistungsverlusten.
Die Sicherheitslücken Spectre und Meltdown schlagen weitere Wellen. Erste Updates für Betriebssysteme wurden bereits verteilt und dementsprechend gibt es nun auch erste Berichte zu auftretenden Leistungseinbußen.
Die Kollegen von computerbase.de haben einige Benchmarks auf Basis eines i7-7700K durchgeführt. Von sechs Anwendungen zeigt sich nur 7-Zip, mit zwei Prozent Leistungsabfall, nennenswert verlangsamt. In Assassin's Creed Origins als einzigem getesteten Spiel wurde ein um 3 Prozent schlechteres Ergebnis erzielt.
Gravierender zeigt sich der Patch laut den Tests bei Speichertransfers: Die im Testsystem verbaute Samsung 960 Pro (M.2) verlor in Crystal Disk Mark zwischen zwei und sieben Prozent Leistung.
Quelle: Epicgames
Auslastungsänderung durch den Patch
Wie Epicgames berichtet, gibt es bei den Servern für Fortnite durch den Meltdown-Patch zum Teil deutliche Leistungsverluste. Einer der Server hat seine Auslastung mehr als verdoppelt. Der Spielentwickler warnt dementsprechend vor (Leistungs-)Problemen mit den Servern, die während der Update-Phase auftreten könnten.
Quelle: Cnet.com via Twitter
Statements von AMD und ARM
Für die von den der Sicherheitslücke Spectre betroffenen (Intel-)Prozessoren gibt es vom Hersteller eine Liste, die die entsprechenden Modelle aufzählt. Von Spectre sind auch einige Generationen von AMD und ARM betroffen, wobei das Sicherheitsrisiko bei AMD, zumindest laut eigener Aussage, deutlich geringer sei. ("near zero risk")
Die zweite Sicherheitslücke Meltdown betrifft zum momentanen Kenntnisstand ausschließlich Prozessoren von Intel, dort dafür alle Prozessoren seit 1995, die auf x86 oder AMD64 setzen. Ausgenommen sind Modelle der Atom-Reihe, die vor 2013 auf den Markt kamen.
Beide Sicherheitslücken lassen sich durch Softwareupdates unschädlich machen, wobei in beiden Fällen mit Leistungseinbußen zu rechnen ist. Spectre kann zudem nicht über den Prozessor ausgehebelt werden, stattdessen muss ein entsprechender Schutz in die jeweiligen Anwendungen implementiert werden.

Wie schon Andere sagten: Die Börsenaufsicht(welche eine der wenigen Institutionen in den USA ist vor denen selbst Präsidenten zittern) wird sich das ansehen, Vorverurteilungen helfen keinem.
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Solange er keinen Gewinn daraus gezogen hat würd ich ihm nichts unterstellen.