CPU-Marktanteile: AMD gewinnt im Server-Segment, drastischer Einbruch bei Client-Produkten
Am CPU-Markt gab es im vergangenen Quartal gewaltige Veränderungen. AMDs Marktanteil im Notebook- und Desktop-Segment ist deutlich eingebrochen, wohingegen der Server-Markt wachsen konnte.
Das dritte Quartal 2022 lief nicht gut für die großen Chiphersteller. Sowohl AMD als auch Intel verfehlten ihre angepeilten Geschäftszahlen deutlich, und auch der Gewinn brach bei beiden Unternehmen ein. Hintergrund dürfte unter anderem eine deutlich niedrigere Nachfrage sein, die offenbar zu starken Ausschlägen beim CPU-Marktanteil führt. Dafür sprechen zumindest die jüngst von Mercury Research veröffentlichten Zahlen, laut denen es hier im vergangenen Quartal ungewöhnlich starke Bewegungen gab.
Deutlicher Rückgang bei AMD
In den Monaten Juli, August und September kamen demnach nur noch 28,5 Prozent aller x86-Prozessoren von AMD, wohingegen es von April bis Juni noch 31,4 Prozent waren. Von Mercury Research werden die Anteile dabei weiter in die Bereiche Desktop, Mobile und Server aufgeschlüsselt, in denen es noch stärkere Veränderungen gab.
| Quartal | Q3 2022 | Q2 2022 | Q3 2021 |
|---|---|---|---|
| Desktop | 13,9 % | 20,5 % | 17,0 % |
| Mobile (Notebook) | 15,7 % | 24,8 % | 22,0 % |
| Server | 17,5 % | 13,9 % | 10,2 % |
| Gesamt (inkl. Konsolen & IoT) | 28,5 % | 31,4 % | 24,6 % |
Besonders drastisch ist der Sprung im Notebook-Segment. Im Vorquartal lag AMD hier noch bei 24,8 Prozent, doch nun waren es nur noch 15,7 Prozent. Bei den Desktop-Prozessoren sieht es ebenso nicht rosig aus: Hier sank der Marktanteil von 20,5 auf 13,9 Prozent. Ähnlich niedrig waren die Marktanteile seit dem Q3 2019 (Notebook) beziehungsweise dem Q3 2018 (Desktop) nicht mehr. Ein Lichtblick ist dafür die Server-Sparte. Wie es sich schon in Intels Quartalszahlen abzeichnete konnte AMD hier erneut zulegen. Gegenüber dem Vorquartal stieg der Marktanteil um 3,6 auf 17,5 Prozentpunkte.
Passend zum Thema: Preise für Ryzen 7000: UVP wird bereits bis zu 10 Prozent unterboten
Für das kommende Quartal dürfte es wohl erneut einige Änderungen bei den CPU-Marktanteilen geben. Dann dürften AMDs Ryzen-7000- und Intels Core-13000-CPUs zum Tragen kommen, die um den Quartalswechsel vorgestellt wurden. Zudem dürfte bei AMD ein stabilisierender Effekt schwächer werden, denn in den Gesamt-Marktanteil zählen auch die Konsolen-SoCs. Von diesen werden im dritten Quartal traditionell besonders viele für das Weihnachtsgeschäft ausgeliefert. Falls hier die Stückzahl im vierten Quartal deutlich zurückgeht, könnte das starke Auswirkungen haben, sofern die anderen Segmente sich bis dahin nicht wieder verbessern.
Quellen: Heise, 3D Center, Computerbase

Aber im Artikel steht ja es werden weniger verkauft weil das Weihnachtsqauartal vorbei ist..
Und das kann ich beim besten Willen nicht sehen
Bis jetzt nicht genug auf dem Markt
Auch Xboxx eher Angebot mau
Genauso steam deck
Also selbst wenn weniger verkauft wird, bleiben 50% die Hälfte.
Dem Schreiberling ist hier wohl ein ziemlicher Fehler unterlaufen, schau dir die Zahlen von einer der Quellen an, z.B. cb hat dies sehr gut aufgelistet:
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Von Quartal zu Quartal um 3,6% gesteigert und über das Jahr gesehen sogar um 7,3%. Das ist schon ein beachtlicher Wert, würde ich meinen
Aber das betont ja AMD auch immer wieder, ihr Fokus liegt auf HPC.