Preise für Ryzen 7000: UVP wird bereits bis zu 10 Prozent unterboten
Die Konkurrenz durch Intels Raptor-Lake-Prozessoren scheint zu wirken: Die neuen Ryzen-7000-CPUs von AMD sind bereits bis zu 10 Prozent günstiger geworden. Wir analysieren die aktuelle Situation am Markt.
Der Start der neuen Ryzen-7000-CPU-Riege verläuft für AMD vermutlich anders als geplant. Seit Ende September 2022 sind die ersten vier Prozessoren für den Sockel AM5 im Handel und die Preise kennen nur eine Richtung: nach unten.
Rückläufige Preise analysiert
Das Geschehen am Markt ist zwar dynamisch, aber die Tendenz ist deutlich: Von den ursprünglich veröffentlichten UVPs von AMD entfernen sich die Zen-4-CPUs immer weiter. Die Rückgänge beim Preis liegen zwischen 7,3 und 10,5 Prozent, wobei besonders der 12-Kerner Ryzen 7 7900X von günstigeren Preisen profitiert. Absolut betragen die Rückgänge zur UVP 71 Euro (7950X), 70 Euro (7900X9, 44 Euro (7700X) und 26 Euro (7600X). Prozentual betragen die Rückgänge 8,3 Prozent (7950X), 10,5 Prozent (7900X), 9,2 Prozent (7700X) und 7,2 Prozent (7600X).
Die Preisentwicklung bei 7950X, 7900X, 7700X und 7600X ist auch deshalb bemerkenswert, weil der Start der Vorgängergeneration Ryzen 5000 im November 2020 noch ganz anders verlief. In den ersten Wochen und Monaten stiegen damals die Preise, auch die Verfügbarkeit war nicht immer gut. Verkehrte Welt: Nach knapp zwei Monaten Ryzen-7000-Verfügbarkeit sinken die Preise und auch die Verfügbarkeit ist unaufällig.
Allerdings hatten beide CPU-Generationen andere Voraussetzungen beim Startpreis. Während bei Ryzen 5000 noch US-Dollar-Preise 1:1 in Euro umgerechnet wurden (Ausnahme: 5800X3D), gab es bei Ryzen 7000 einen Aufschlag von gut 20-21 Prozent. Das war unter anderem dem schwachen Euro geschuldet. Der hat sich wieder etwas stabilisiert und könnte für einen Teil der Preisrückgänge verantwortlich sein. Aber auch die Konkurrenz zu Raptor Lake schwingt mit: So hat AMD ganz offensichtlich den AM4-Prozessor Ryzen 7 5800X3D deutlich im Preis gesenkt (von 418 Euro am 24.10. auf nun 359 Euro, zum Beispiel bei Mindfactory), um besser gegen den Core i5-13600K auszusehen.
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Die AM5 Plattform bietet sonst eig alles was neu und modern ist. Oder fehlt etwas?
Alles da aber könnte besser laufen.
Schauen wir mal wie es mit dem Ryzen 8950X oder 9950x wird bzw. mit den x770 / x870 Chipsätzen.
Da AMD aber natürlich die Preise der Mainboards nicht beeinflussen kann außer sie bieten selbst welche an, müssen Sie halt im Preis runter um den Gesamtpreis zu senken.
Ich persönlich warte auch bis Februar/März, hoffe das die 7000X3D Prozies dann am Markt verfügbar sind und entscheide dann zwischen denen und den Raptor Lake CPUs ... mein aktuells System hat DDR3 RAM, ich muss also eh alles neu kaufen und kaufe eh immer alles neu (aufrüsten tue ich höchstens mal die Grafikkarte), von daher ist mir egal wie lange der Sockel unterstützt wird.
Ich habe auch gelesen das die Zen 4 Plattform aufgrund des Rams zu hoch wäre.Also mehr als bei Zen 3.Bei mir waren es mit dem 5950x rund 60 Watt im idle gewesen.Dank Spannungs senkung und so konnte ich es auf 30-37 Watt schwankend runter bringen.
Ansonsten stimme ich grundsätzlich zu. Der Idle Stromverbrauch ist gut gestiegen. Auch die Stock Effizienz unter Last könnte noch etwas besser sein.
Werden harte Jahre für AMD werden. Der 6 und 8 Kerner hat starke Gegner, dazu die unnormalen MB Preise.