Prozessoren: Intel zu gemeldeten Versorgungsengpässen

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Intel zu gemeldeten Versorgungsengpässen (1)
Quelle: Intel

Intel hat ein Statement veröffentlicht, in dem man sich zu den gemeldeten Versorgungsengpässen bei Prozessoren äußert. Das Problem besteht seit geraumer Zeit und trotz Gegenwirken scheint man das Thema in Santa Clara nicht aus der Welt schaffen zu können. Immerhin muss man so keinen Preisverfall der Ware fürchten.

Jüngst gab es Berichte, Intel habe weiter mit Versorgungsengpässen zu kämpfen. Insbesondere im Mobilbereich soll die Nachfrage auch ungebremst hoch sein, was die Situation verschärfe. Aber auch im Serverbereich gibt es Probleme, denn nach der Entdeckung von Spectre und Meltdown und deren Schließung zulasten der Performance sollen Rechenzentren ihre Kapazitäten ausbauen, um die alte Rechenleistung wiederherzustellen.

Das Versprechen von Intel gegenüber Investoren, bis Ende 2019 die Versorgungsprobleme in den Griff zu bekommen, in dem unter anderem in den Um- und Ausbau von Fertigungskapazitäten investiert wurde, steht wohl auf wackeligen Beinen. Intel kommentiert die Situation damit, dass man nach wie vor an der Verbesserung der Verfügbarkeit aller Produkte arbeite. Die Nachfrage sei im ersten Halbjahr 2019 über den Erwartungen gewesen, weshalb die 14-nm-Produktion ausgebaut wurde.

Auch lesenswert: Intel soll erneut Versorgungsprobleme bei 14 nm haben

Außerdem wurde die Fertigung in 10 nm angefahren, was das Gesamtvolumen weiter erhöht. Dennoch habe man mit Herausforderungen bei der Versorgung zu kämpfen und daran werde man weiter aktiv arbeiten. Damit ist die Digitimes-Meldung wohl bestätigt. Wann eine Besserung in Aussicht gestellt werden kann, sagt Intel nicht. Für das laufende Jahr wird man wohl weiter mit potenziell knapper Ware rechnen müssen und was das nächste Jahr bringt, wird sich erst zeigen. Den Großteil seiner Produkte wird Intel auch 2020 in 14 nm produzieren, während 10 nm erst einmal dem Mobilmarkt vorbehalten bleibt.

Quelle: Anandtech

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    • Kommentare (37)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von fotoman Volt-Modder(in)
        AW: Prozessoren: Intel zu gemeldeten Versorgungsengpässen

        Zitat von wolflux
        Wir sprechen zwar von Intel, von denen man erwartet sie hätten entwicklungstechnisch noch ein Ass im Ärmel aber es wird scheinbar für 2 CPU- Jahre langweilig werden.
        Stört das? Dann wird man irgendwann auch einen R9 3900X oder R9 3950X problemlos im Laden kaufen können. ZEN2 ist für die gebotene Leistung nicht so teuer, dass man auf einen Preisverfall durch Konkurenz warten muss.

        Einzig im Mobil-Bereich wäre Konkurenz durch AMD angebracht.

        Zitat von wolflux
        Das erinnert mich an die deutschen Autohersteller zum Thema E-Auto. Da hat doch schon wieder jemand etwas verschlafen. Spectre, Meltdown ...... .
        Ich warte (immer noch) auf die erste Meldung, dass jemandem nachweislich durch die Ausnutzug dieser Bugs auf den Desktop (nur um den geht es hier im Forum, oder?) Daten geklaut wurden. Und das natürlich ohne dabei Zusatzsoftware (neben dem Browser) ausführen zu müssen.

        Bis dahin sind mir diese Bugs auf dem Desktop völlig egal. Die wenigen Möglichkeiten, die es mit gehärteten Browsern und aktuellem OS noch gibt, ohne lokal gestartete SW Daten auszulesen, sind bisher eher akademischer Natur.

        Mir ist das jedenfalls um lichtjahre lieber wie wöchentlich mein BIOS zu aktualisieren weil AMD mal wieder einen Bug in seiner Pre-Alpha Version behoben hat. Außerdem müsste sich selbst ein R9 3950X anstrengen, um die Rechnezeit wieder reinzuholen, die mein i9 seit Januar schon geleistet hat.
      • Von fotoman Volt-Modder(in)
        AW: Prozessoren: Intel zu gemeldeten Versorgungsengpässen

        Zitat von wolflux
        Wir sprechen zwar von Intel, von denen man erwartet sie hätten entwicklungstechnisch noch ein Ass im Ärmel aber es wird scheinbar für 2 CPU- Jahre langweilig werden.
        Stört das? Dann wird man irgendwann auch einen R9 3900X oder R9 3950X problemlos im Laden kaufen können. ZEN2 ist für die gebotene Leistung nicht so teuer, dass man auf einen Preisverfall durch Konkurenz warten muss.

        Einzig im Mobil-Bereich wäre Konkurenz durch AMD angebracht.

        Zitat von wolflux
        Das erinnert mich an die deutschen Autohersteller zum Thema E-Auto. Da hat doch schon wieder jemand etwas verschlafen. Spectre, Meltdown ...... .
        Ich warte (immer noch) auf die erste Meldung, dass jemandem nachweislich durch die Ausnutzug dieser Bugs auf den Desktop (nur um den geht es hier im Forum, oder?) Daten geklaut wurden. Und das natürlich ohne dabei Zusatzsoftware (neben dem Browser) ausführen zu müssen.

        Bis dahin sind mir diese Bugs auf dem Desktop völlig egal. Die wenigen Möglichkeiten, die es mit gehärteten Browsern und aktuellem OS noch gibt, ohne lokal gestartete SW Daten auszulesen, sind bisher eher akademischer Natur.

        Mir ist das jedenfalls um lichtjahre lieber wie wöchentlich mein BIOS zu aktualisieren weil AMD mal wieder einen Bug in seiner Pre-Alpha Version behoben hat. Außerdem müsste sich selbst ein R9 3950X anstrengen, um die Rechnezeit wieder reinzuholen, die mein i9 seit Januar schon geleistet hat.
      • Von Alyva PC-Selbstbauer(in)
        AW: Prozessoren: Intel zu gemeldeten Versorgungsengpässen

        Zitat von Pu244
        Aber sie rüsten sie zurück (jedenfalls soweit ich weiß) und das braucht eben Zeit. Sie haben nicht ihre volle Kapazität und das ist eben ein Problem.
        Zitat von Pu244
        Dafür hätte ich jetzt ganz gerne Quellen.
        Du magst Tech-Blogger verzeihen, dass er dir diese Quellen nicht liefern wird. Denn dafür müsste er bei Intel "spionieren" und dann hier deren Pläne diesbezüglich offenbaren. Das wird er wohl eher nicht tun. Eventuell kannst du aber mit diesem Artikel zur hier getätigten Diskussion etwas anfangen:

        Intel: 7nm bekommen wir hin! Das ist viel einfacher als 10nm! Wirklich! - WinFuture.de
      • Von TelefunkenTR4 Komplett-PC-Aufrüster(in)
        AW: Prozessoren: Intel zu gemeldeten Versorgungsengpässen

        Das zeigt doch nur das die Nachfrage höher ist als das Angebot.
        Bei Amd ist es doch auch so-zumindest bei einigen Prozessoren.

        Der Informatik insgesammt kann das nur zugute kommen.
      • Von Technologie_Texter BIOS-Overclocker(in)
        AW: Prozessoren: Intel zu gemeldeten Versorgungsengpässen

        Zitat
        Seit Juli produziert Intel 10nm Chips in großer Menge ("kommerzielle Lieferungen") für die OEMs.
        Bei Cannon Lake war das damals auch so!

        Zitat
        Teilweise werden auch noch 14nm Chips für Notebooks produziert.
        Der Großteil ist 14nm!

        Zitat
        Aber bei Intel wird man so schnell wie möglich alle Notebook-Chips in 10nm produzieren wollen.
        Das haben Leute wie du auch bei Cannon Lake gesagt
      • Von Pu244 Kokü-Junkie (m/w)
        AW: Prozessoren: Intel zu gemeldeten Versorgungsengpässen

        Zitat von matty2580
        https://www.pcgameshardwa...

        Seit Juli produziert Intel 10nm Chips in großer Menge ("kommerzielle Lieferungen") für die OEMs.
        Teilweise werden auch noch 14nm Chips für Notebooks produziert.
        Aber bei Intel wird man so schnell wie möglich alle Notebook-Chips in 10nm produzieren wollen.

        Für Desktop-, und/oder Datacenter-Chips reicht die 10nm Produktion aber nicht aus. was aber schon lange bekannt ist.
        Hier ist es durchaus möglich, dass man 10nm überspringt und gleich auf 7nm setzt.
        Das bedeutet, dass sie die Dinger verkaufen und über die Erprobung hinaus sind. Über die Menge sagt das rein garnichts aus, das können auch nur weniger als 10% der Verkäufe sein (was immernoch eine Menge wäre). Übrigens stimmt das nicht ganz, Intel hat schon letztes Jahr Cannonlake CPUs ausgeliefert, das schweigt man jedoch gerne tot (die Dinger hatten Seltenheitswert).
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