Intel in Magdeburg: Mais auf Feldern statt Chips in Fabriken
Nachdem Intel den Bau seines Werks in Magdeburg, der Fab 29.1 und Fab 29.2, im August 2024 vorerst gestoppt hatte, sollen die Flächen, auf denen eigentlich Chips in Fabriken entstehen sollten, wieder landwirtschaftlich genutzt werden.
Nachdem Intel den Bau seines Werks in Magdeburg, der Fab 29.1 und Fab 29.2, im August 2024 vorerst gestoppt hatte, soll die Fläche des rund 400 Hektar großen Geländes, auf dem eigentlich Chips in Fabriken entstehen sollten, nun wieder landwirtschaftlich genutzt werden, so der Mitteldeutsche Rundfunk.
Wie das amerikanische Chipunternehmen gegenüber dem MDR bestätigte, wurde die Stiftung Kulturlandschaft bereits damit beauftragt, die Bewirtschaftung der nicht genutzten Flächen wieder entsprechend zu organisieren.
Während unser Projekt auf dem Eulenberg pausiert ist, entschieden wir, dass dies die am besten geeignete Nutzung für das Land war. - Intel -
Die Stiftung Kulturlandschaft teilte demnach seinerseits mit, ein Landwirt sei bereits mit der Bewirtschaftung beauftragt worden. Spezielle Vorgaben habe es dabei nicht gegeben. Den Angaben zufolge sollen Mais und Sonnenblumen auf dem Gelände angebaut werden, damit die Feldhamster nicht wieder auf die Ackerflächen einwandern, heißt es im Bericht des MDR weiter.
Intel in Magdeburg: So soll es mit den Fabs weitergehen
Aktuell ist noch offen ob und wann Intel, welches im vergangenen Jahr in eine wirtschaftliche Schieflage geraten war, mit dem Bau der Fab 29.1 und Fab 29.2 in Magdeburg beginnen wird. Im September 2024 teilte das US-Unternehmen lediglich mit, dass das Bauvorhaben um zwei Jahre verschoben werde. Die Politik ist sich da allerdings nicht ganz so sicher und bereitet sich schon mit einem Plan B vor.
Intel in Magdeburg: Regierung sucht schon nach einem Plan B
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Quelle: MDR

sollen die Flächen, auf denen eigentlich Chips in Fabriken entstehen sollten, wieder landwirtschaftlich genutzt werden.
Aber das wird zu politisch.
Vielleicht machen se Bio-Treibstoff aus dem Mais, wär ja auch was 🙂