Intel: Verschobener 7-nm-Prozess führt zu Sammelklage durch Investoren
Intel hat aufgrund der verschobenen 7-nm-Fertigung nicht nur technische Problemen, sondern nun auch rechtliche. In den USA wurde eine Sammelklage gestartet, die dem Unternehmen Wertpapierbetrug vorwirft. Zu diesem Zweck werden Intel-Mitarbeiter gesucht, die diesen Vorwurf bestätigen können.
Die am Donnerstag von Intel präsentierten Quartalszahlen waren zwar durchaus ansehnlich, doch wurden sie von Problemen mit der Fertigung überschattet. Laut Firmenchef Bob Swan liegt die Ausbeute der 7-nm-Fertigung derzeit 12 Monate hinter den Erwartungen, dementsprechend verzögert sich der neue Fertigungsprozess deutlich. Damit scheint sich die Geschichte der 10-nm-Fertigung zu wiederholen: Diese sollte bereits seit Jahren in Betrieb sein, den 14-nm-Prozess konnte sie aber bis heute nicht ablösen.
Sammelklage wegen Wertpapierbetrug
Die Verschiebung des 7-nm-Prozesses sorgt jetzt nicht mehr nur in Intels Entwicklungsabteilung für Probleme, sondern auch in der Rechtsabteilung: Die Kanzlei Hagens Berman Sobol Shapiro LLP hat in den USA eine Sammelklage gegen das Unternehmen gestartet. Hintergrund dafür sind die starken Kursverluste, die Intels Aktie seit Donnerstag hinnehmen musste: Die Aktie gab seitdem um rund 10 Euro auf 43 Euro nach, wodurch die Anleger in kurzer Zeit viel Geld verloren.
Quelle: Google
Durch die Verzögerung der 7-nm-Fertigung kam es bei Intel in der vergangenen Woche zu deutlichen Kursverlusten.
Dieser Verlust allein reicht aber natürlich nicht für eine Klage aus, deshalb sucht Hagens Berman nach Mitarbeitern mit brisanten Insider-Informationen. Im Austausch gegen relevante Informationen, durch die man Intel eine Kursmanipulation nachweisen kann, verspricht die Kanzlei bis zu 30 Prozent Anteil am Klagewert.
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Ob die Sammelklage erfolgreich sein wird, hängt davon ab, ob man Intel eine Verschleierung nachweisen kann. Sollte klar werden, dass das Unternehmen bereits seit längerem über die Probleme des 7-nm-Prozesses gewusst und diese gezielt verschwiegen hat, so könnte die Klage durchaus erfolgreich sein. Einen ähnlichen Fall, mit anschließender außergerichtlicher Einigung, gab es beispielsweise auch schon beim Konkurrenten AMD: Dem Unternehmen wurde vorgeworfen, den Release der Liano-APUs gegenüber den Aktionären als zu positiv dargestellt zu haben.
Quelle: Newsfile via Tomshardware

Klar hat die Produktion und Entwicklung gerade erst angefangen aber die Chinesen holen gut auf
Und x86 cpus bauen sie jetzt schon
Wird zwar noch ein paar Jahre dauern aber es kommt
Auch gemäß Listung im Cinebench R20 kommt ein aktueller Zhaoxin KX-U6780A mit acht Kernen derweil in etwa auf das Niveau eines Core-i5-Prozessors der 3000-Serie (5. Core-Generation) und lässt im Passmark mit 2,7 GHz und 5.761 Punkten den oben getesteten ZX-C+ C4700@2.0GHz mit 1.547 Punkten deutlich hinter sich. Ein anderer Bericht sah derweil das Octacore-Modell KX-U6880 (3 GHz Basistakt, acht Kerne und 8 MiB L2-Cache) angeblich so schnell wie einen Core i5-7400.
Gegenwärtig plant der fabriklose Hersteller für das kommende Jahr neben 32-Kern-Prozessoren in 16 Nanometern auch mit der KX-7000-Reihe und einer neuen CPU-Architektur in 7-nm-Fertigung bei TSMC. Zudem soll die integrierte GPU erstmals DirectX 12 unterstützen, ebenso wie auch PCIe 4.0 und DDR5-Support mit dabei sein sollen.
Wirtschaftlich macht es überhaupt keinen Sinn dass Intel untergeht, denn darunter hätte der Markt weltweit beträchtlich zu leiden und es würden immense Mehrkosten für überhastete Plattform-Wechsel entstehen, sowie andere Reibungsverluste. *) Abgesehen davon hat schon dein zweiter Satz recht eindeutig offenbart, aus welcher Ecke dein geistiger Erguss kommt ... von daher, Schamm drüber.
*) AMD hat mal eben geschlagene 7 Jahre gebraucht, um eine wirklich konkurrenzfähige Position im Vergleich zu Intel einzunehmen. Wie wahrscheinlich ist es da, dass ein "Newcomer" auf dem x86-Markt in vergleichbar kurzer Zeit eine relevante Rolle spielen würde? (Die Lizenzfrage mal ganz außen vor gelassen.) Wahrscheinlicher ist, dass der x86-Markt in dieser Situation eher zunehmend an Bedeutung verlieren würde, während sich vornehmlich ARM verstärkt etablieren würde und möglicherweise einige Hersteller auch verstärkt RISC-V vorantreiben würden.
Wie langweilig ...