Intel: Sandy Bridge-Prozessoren benötigen angeblich neuen Mainboard-Sockel
Wird für Intels kommende Sandy Bridge-Prozessorreihe ein neuer Mainboard-Sockel nötig? Laut Medienberichten könnte sich das Gerücht bewahrheiten.
Quelle: Intel
Folie zur kommenden Prozessorreihe "Sandy Bridge" von Intel
Es verwundert nicht, dass auf der deutschen Messe Cebit sowohl Gerüchte im Umlauf sind, die sich als falsch herausstellen, als auch solche die sich am Ende als richtig erweisen. Letzteres ist wohl nun der Fall gewesen, als es hieß, dass Intel für seine neue Plattform Sandy Bridge einen weiteren Mainboard-Sockel einführen will.
Unsere Kollegen von ht4u.net wollen exakt das auf der gestern offiziell beendeten Cebit 2010 erfahren haben und es sich angeblich auch offiziell bestätigen lassen. Gleichwohl scheinen die Hersteller der Hauptplatinen demnach alles andere als glücklich darüber zu sein. Laut den Redakteuren der Webseite sei dies für Intel allerdings unbedeutend, da ein neuer Sockel wahrscheinlich aufgrund einer neuen Pin-Belegung schlicht notwendig sei. Die kommenden Sandy Bridge-CPUs sollen laut der Tick-Tock-Roadmap des Prozessorherstellers 2011 erscheinen und werden in 32 nm Strukturbreite gefertigt.
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Da ist ungefähr so als wenn Nvidia PCB's für Radeon's herstellen würde, und umgekehrt. Deinen Kommentar sollte man als "Sinnlosester Kommentar des Monats" nominieren...
Ich muss entschuldigen, dass ich beim Sockel 7 nicht so genau Bescheid weiß - damals war noch vor meiner Selbstbau-Ära und es ist schon ein Weilchen her.
Allerdings muss ich mich selber noch korrigieren: den Sockel 462 bzw. Sockel A gabs anfangs für 100 MHz FSB. Der Sprung von Thunderbird auf Palomino war aber doch recht groß, dass es in Richtung neue Plattform ging.
Das wäre auch beim COre2 auf 'alten' Boards möglich gewesen, hier gab es wirklich keinen Grund, den Prozessor so zu konstruieren, dass er nicht läuft!
Man hätte nur kein EIST gehabt bzw die CPU würd immer mit vollem Takt und voller Spannung laufen, aber ist das wirklich so schlimm, dass man die CPU so bauen muss, dass sie gar nicht läuft? (man hat einen Massepin benutzt, um die CPU abzuschalten, oder so ähnlich)
Ich sag nur P55T2P4, wieviele Revisionen dieser Platine gabs noch mal?
Hier gabs einmal einen Sockel 5, der nur 1 BF Jumper hatte (1,5 und 2), dann gabs 2 und zum Schluss 3.
Die Spannung wurd auch geändert, von 'single Voltage' zu 'split voltage' (Kern und I/O SPannung unterschiedlich) und auch bei der Spannungsversorgung gabs starke Unterschiede...
Wenn du dir ein i430HX Board der ersten Generation gekauft hast, wärst damit nicht allzu glücklich geworden...
Damit würd man alle Probleme, die man momentan hat, entsorgen, man hätte einen Sockel von Low End bis High End, was man ja momentan nicht hat - da brauchts 3 (Low End ist atm noch LGA775, High End LGA1366)...
Intel hat einmal die Spezifikationen für die Spannungsversorgung überarbeitet (unter vollständiger Beibehaltung der Abwärtskompatibilität seitens des Boards), ansonsten wurden nur die Eigenschaften der Chipsätze erweitert:
(- original)
+ FSB1066 (nur für 1000€-CPU-Käufer)
+ Dual-Core
(+ Dual-PEG, was nun gar nichts mit der CPU zu tun hat)
+ neue Spannungswandlerspecs (die wurden von einigen Platinen aber bereits Monate vorher erfüllt)
+ FSB 1333 (haben quasi alle Mainboardhersteller via OC geregelt)
+ FSB 1600 (nur für 1000€-CPU-Käufer)
Ein echtes Ärgerniss ist nur die Dual-Core-Geschichte, da i915 und i925 absichtlich beschnitten wurden. (Wer stattdessen ein Billig-Board mit i865 genommen hat, konnte teilweise Dual-Cores betreiben)
Der Rest ist das übliche Schritt-für-Schritt einführen neuer Features, vor allem schnellerer CPUs. Das lief beim So478 (FSB400, FSB533, FSB800) oder So462 (FSB200, FSB266, FSB266 Athlon XP, FSB333, FSB400) auch nicht anders.
Das DMI muss wohl auch überarbeitet werden, um USB3, SATAIII vollständig zu ermöglichen, so wie eine variablere Aufstellung an PCI/PCIe Steckplätzen.
Dies alles könnte man am derzeitigen P55/H55 and so on kritisieren.
DMI wäre ein noch kleineres Problem, da müsste man einfach nur mal den Takt auf PCI-E 2.0 Niveau heben bzw. ICHs/MCHs bauen, die diesen verkraften. Eine Entscheidung, die technisch so lächerlich einfach ist, dass selbst die quirligsten Gerüchteköche bis zur Veröffentlichung des P55s gar nicht auf die Idee gekommen sind, dass weiterhin veraltete Technik zum Einsatz kommt. (Bereits beim X58 hat es einige irritiert, da konnte man sich aber mit der alten ICH10 rausreden)
Die Chipsätze werden begeistert sein.