Cebit: Intel zeigt erstmals Gulftown-Prozessor (10) [Quelle: siehe Bildergalerie]
In der Demonstration trat ein aktueller Bloomfield gegen einen Gulftown an; als Benchmark kam der neue Cinebench R11 zum Einsatz, erwartungsgemäß lag der Gulftown nach wenigen Sekunden vorne. Einen Ausschnitt des Benchmarks haben wir im Video festgehalten. Eine
genaue Punktzahl mit dem Vorgängerbenchmark R10 gelangte bereits am ersten Messetag an die Öffentlichkeit. Mainboard-Hersteller Asrock zeigte am Messestand ein System, das auf knapp 25.000 Punkte im Cinebench kam.
Zudem gab es einige Präsentationsfolie zur Westmere-Nachfolgearchitektur Sandy Bridge zu sehen. Demnach werden Sandy-Bridge-Prozessoren über eine Vektorbefehlssatzerweiterung (AVX) und einen integrierten Grafikkern verfügen.Sandy Bridge komme 2011 und laufe schon seit geraumer Zeit zufriedenstellend, sagte Peterson. Er bestätigte zudem, dass die Grafik in das Chipsilizium integriert wird ("silicon level integration").
Nach den bisher bekannten, offiziell allerdings nicht bestätigten Informationen, wird zum Start nur ein einzelnes Gulftown-Modell erscheinen. Dieses dürfte preislich auf dem Niveau eines Core i7-975 liegen, der derzeit knapp 900 Euro kostet.
Erste Händler listen den Gulftown-Prozessor bereits als Core i7-980X für 970 Euro.
Cebit: Intel zeigt erstmals Gulftown-Prozessor (7) [Quelle: siehe Bildergalerie]
Der Gulftown-Kern basiert auf Intels Westmere-Architektur, die im 32-Nanometer-Prozess gefertigt wird. Im Gegensatz zu aktuellen Bloomfield/Nehalem-Modellen wird Gulftown über 12 statt 8 MiByte L3-Cache verfügen. Die L1- und L2-Caches bleiben unverändert bei 64 bzw. 256 KiByte.
Der Core i7-980X unterstützt zudem Multithreading und kommt damit auf 12 Threads bei sechs Kernen. Außerdem beherrscht der Chip den bekannten Turbomodus.Die thermische Verlustleistung (TDP) soll bei 130 Watt liegen, also die des aktuellen Topmodells Core i7-975 nicht übersteigen.
Gulftown-Prozessoren erscheinen ausschließlich für den Sockel 1366 und benötigen ein Mainboard mit X58-Chipsatz und angepasstem BIOS. Gerüchten zufolge soll der Prozessor noch im ersten Quartal erscheinen. Steve Peterson sprach von "einigen wenigen Tagen".
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Software-Overclocker
06.03.2010 10:46
Spekulationsmodus EIN
Interessant finde ich die Mitte des DIE und den L3 Cache. Wenn man genau schaut, sind jeweils 3 Cores vom Uncorebereich getrennt. Ebenso ist der L3 Cache in 2 Blocks geteilt.
Wenn man das also mittig auseinandersäbelt (weil vllt. ein Core Defekt ist) hat man 2x3 Kerner Dies, die möglicherweise Funktionsfähig sind. Muss man nur noch auf ein 1156 BGA draufpappen und mit dem Grafikkern versehen. Fertig ist der Gulftown 3-Core Mittelklasse Prozessor.
BIOS-Overclocker
05.03.2010 17:25
Sandy Bridge und überhaupt 1156.. Es sind definitiv keine Kerner mit mehr las 4 Kernen für diesen Sockel vorgesehen, das ist offiziell von Intel bestätigt. Ich frage mich, wieso immernoch so viele der Meinung sind, es könnten 6- oder gar 8-Kerner für 1156 kommen.. NEIN, wird es nicht. Hättet ihr mal Intel am Themenabend erhört
Freizeitschrauber
05.03.2010 14:47
irgendwo hab ich mal gelesen dass sandy bridge mit bis zu 8 kernen kommt, ich schätze dass 6 und 8 kerne dann trotzdem für high end vorbehalten bleiben. aber abwarten und tee trinken.