Intel Rocket Lake: Weitere Engineering Samples aufgetaucht, B560 angeblich mit RAM-OC

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Intel Rocket Lake: Weitere Engineering Samples aufgetaucht, B560 angeblich mit RAM-OC
Quelle: Intel

Die chinesische Website Bilibili hat Bilder und CPU-Z-Screenshots von drei angeblichen Rocket-Lake-Prozessoren veröffentlicht. Darüber hinaus wird behauptet, dass Intel mit dem neuen B560-PCH auch RAM-OC erlauben wird.

Im Netz sind weitere Engineering Samples aus Intels kommender Rocket-Lake-Generation aufgetaucht. Auf der chinesischen Website Bilibili werden Bilder und CPU-Z-Screenshots von diesen gezeigt. Es soll sich um die Daten zu vorläufigen Modellen der Prozessoren Core i7-11700, Core i7-11700K und Core i9-11900 handeln.

Dreimal Intel Rocket Lake

Vom Intel Core i7-11700 behauptet Bilibili, ein Engineering Sample der ersten Generation zu haben. Diese wurden angeblich im Juni produziert und können dementsprechend noch deutlich vom finalen Produkt abweichen. Die angegebenen Taktraten (1,80 GHz Basistakt, 4,40 GHz Boosttakt), mit denen die acht Kerne der CPU angetrieben werden, sollten also mit Vorsicht genossen werden. Zudem unterstützt das ES1 des i7-11700 noch kein PCI-E 4.0. Auch das könnte sich noch ändern.

Die veröffentlichten Daten zum Core i7-11700K und zum Core i9-11900 sollen von Engineering Samples der zweiten Generation stammen, die im August produziert wurden. Auch hier handelt es sich noch nicht um finale Vorserienmodelle, diese sind laut dem aktuellen Stand der Gerüchte erst seit Dezember im Umlauf.

CPU Kerne / Threads Basis- / Boost-Takt TDP XMP-Takt
i9-11900 ES2 8 / 16 1,80 / 4,50 GHz 65 W 3.200 MHz
i7-11700K ES2 8 / 16 3,40 / 4,80 GHz 125 W 3.200 MHz
i7-11700 ES1 8 / 16 1,80 / 4,40 GHz 65 W -

Laut Bilibili soll der Core i7-11700K acht Kerne, 16 Threads und Taktraten von 3,40 beziehungsweise 4,80 GHz bieten. Als TDP werden 125 Watt angegeben, und eine Unterstützung für PCI-Express 4.0 ist ebenso dabei. Diese wird auch beim Core i9-11900 bestätigt, der wieder auf acht Kerne und 16 Threads setzen soll. Bei diesem Prozessor sind die angegebenen Taktraten mit 1,80 und 4,50 GHz niedriger als beim i7-11700K, hier dürfte sich also sicher noch etwas ändern.

Auch spannend: Intel Rocket Lake soll auch auf bestehenden Sockel-1200-Mainboards funktionieren

Zuletzt behauptet die Website noch, dass Intel mit der kommenden Chipsatzgeneration den Umgang mit RAM-OC ändern möchte. Demnach soll man auch mit B560-Mainboards den Speichertakt anpassen können, während das momentan nur mit der Z-Serie möglich ist. Wie auch bei den CPU-Daten ist hier aber natürlich anzumerken, dass es sich hier lediglich um Gerüchte handelt, die zutreffen können, es aber nicht müssen.

Quelle: Bilibili via Videocardz

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    • Kommentare (4)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von SFT-GSG BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von TollerHecht
        Verstehe die Namenspolitik nicht. 10900K (10c/10t) - 11900K (8C/16t). Also entweder die hauen damit günstige stromsparende CPUs raus die dafür aber weniger Kerne haben. Oder es kommt nochmal ein Spitzenmodell on TOP vom 11900K der dann plötzlich 12 Kerne hat. Aber was ist mit den 10 Kernern dazwischen? Entweder der ich nenn ihn mal vorsichtig "12000K" hat dann nen nochmal höheren Turbo Takt als der 10900K bei gleichbleibender Kern zahl, oder halt mehr Kerne.
        Es gibt im Mainstream von Intel nur noch 8 Kerne. Intel hat sich mit den 10kernen des 10900 "übernommen".
      • Von SFT-GSG BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von TollerHecht
        Verstehe die Namenspolitik nicht. 10900K (10c/10t) - 11900K (8C/16t). Also entweder die hauen damit günstige stromsparende CPUs raus die dafür aber weniger Kerne haben. Oder es kommt nochmal ein Spitzenmodell on TOP vom 11900K der dann plötzlich 12 Kerne hat. Aber was ist mit den 10 Kernern dazwischen? Entweder der ich nenn ihn mal vorsichtig "12000K" hat dann nen nochmal höheren Turbo Takt als der 10900K bei gleichbleibender Kern zahl, oder halt mehr Kerne.
        Es gibt im Mainstream von Intel nur noch 8 Kerne. Intel hat sich mit den 10kernen des 10900 "übernommen".
      • Von gerX7a BIOS-Overclocker(in)
        Die CPU-Namen reflektieren Kernzahlen nur indirekt, d. h. da gibt es nicht allzu viel zu verstehen. Aktuell stellen die 1x900er-CPUs die Top-CPUs einer Serie dar. Nach aktuellem Kenntnisstand wird es nicht mehr als 8 Kerne von RKL geben, was leicht nachvollziehbar ist, da der Pro-Kern-Verbrauch steigen wird, weil eine breitere, leistungsfähigere Architektur verwendet wird, die mehr zieht, es aber bei den 14nm bleibt und Intel will offensichtlich die TDP nicht weiter erhöhen.
        Zudem reichen Intel auch 8 Kerne um den Mainstream abzudecken, denn CPUs > 8 Kerne werden nur vergleichsweise wenige verkauft.
        Da Intel RKL auch selbst nur als "Übergangslösung" zu verstehen scheint (im letzten Earnings Call wurde RKL mit keiner Silbe erwähnt), darf man davon ausgehen, dass es davon auch keine größeren Varianten geben wird und eine spätere Einführung macht mit Blick auf die Roadmap auch keinen Sinn. Intels Fokus liegt hier für 2021 voraussichtlich eher auf der Einführung von Alder Lake S und Sapphire Rapids SP (Ice Lake SP ist bereits fertig und dürfte sich schon in der Volumenproduktion befinden für den offiziellen Launch ab Anfang des Jahres) und natürlich Xe, hier jedoch möglicherweise eher mit dem Fokus auf den Server/Datacenter-Bereich, auch wenn es in 2021 ebenso dedizierte GPUs für Gamer auf Basis von Xe geben wird.
      • Von TollerHecht Software-Overclocker(in)
        Verstehe die Namenspolitik nicht. 10900K (10c/10t) - 11900K (8C/16t). Also entweder die hauen damit günstige stromsparende CPUs raus die dafür aber weniger Kerne haben. Oder es kommt nochmal ein Spitzenmodell on TOP vom 11900K der dann plötzlich 12 Kerne hat. Aber was ist mit den 10 Kernern dazwischen? Entweder der ich nenn ihn mal vorsichtig "12000K" hat dann nen nochmal höheren Turbo Takt als der 10900K bei gleichbleibender Kern zahl, oder halt mehr Kerne.
      • Von DKK007 Trockeneisprofi (m/w)
        Das mit dem RAM OC wäre eine wirklich sinnvolle Änderung. Wobei es nicht mal richtiges OC sein muss, es würde schon reichen wenn auch DDR4-3200 auf einem B-Board mit vollem Takt betreiben könnte und da nicht mehr auf 2667 begrenzt wäre.
        Die Frage ist nur ob man da dann trotzdem eine K-CPU braucht oder ob das dann auch bei einem i3 geht.
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