Intel Rocket Lake: Massenproduktion ab Januar, Release ab März?

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Intel Rocket Lake: Massenproduktion ab Januar, Release ab März?
Quelle: Intel

Laut einer geleakten Roadmap soll Intel die Massenproduktion der neuen Rocket-Lake-CPUs bereits im Januar starten. Bis zum Release muss man sich dann aber noch etwas gedulden, denn dieser ist angeblich erst für Ende März geplant.

Laut aktuellem Kenntnisstand will Intel im ersten Quartal 2021 die Rocket-Lake-Prozessoren auf den Markt bringen, und damit die aktuelle Comet-Lake-Familie ablösen. Als Änderungen werden eine erneuerte CPU- und GPU-Architektur, derselbe Sockel und ein weiterer Aufguss des 14-nm-Prozesses erwartet.

Ein möglicher Zeitplan für Rocket Lake

Der Leaker OneRaichu behauptet nun auf Basis einer geposteten Roadmap, dass die Massenproduktion von Rocket Lake bereits im Januar starten könnte. Als Zeitrahmen für die Produktion wird die vierte bis siebte Kalenderwoche 2021 angegeben. Laut der Roadmap soll es bis zum Release dann aber noch etwas dauern, denn dieser soll erst zwischen der 12. und der 15. Kalenderwoche erfolgen. OneRaichu hält indes auch einen noch etwas früheren Release für denkbar.

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Auch ein Blick in die Vergangenheit ist durch die Roadmap möglich: Das erste Engineering-Sample der neuen Prozessorfamilie soll es demnach Ende Juni gegeben haben, ein zweites soll Mitte August produziert worden sein. Anfang Dezember kam dann die dritte Iteration - seitdem sollen Vorserienmodelle im Umlauf sein. Durch diese könnten die Gerüchte zu Rocket Lake befeuert worden sein, die derzeit immer häufiger auftauchen.

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Ob die Daten der Roadmap wirklich stimmen, kann leider nicht sicher gesagt werden - es handelt sich lediglich um ein Gerücht. Der Release-Zeitraum "erstes Quartal" wurde aber erst kürzlich von John Bonini, der bei Intel die Desktop-, Workstation- und Gaming-Sparte leitet, bestätigt. Und da bei derartigen Quartalsangaben der Release-Termin meist eher am Ende als am Anfang des Quartals liegt, sind die Daten der Roadmap zumindest nicht komplett haltlos.

Quellen: via Dsogaming, via Videocardz

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    • Kommentare (14)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von hanfi104 Volt-Modder(in)
        Meine Wasserpumpe braucht 12W, meine 6 Lüfter im Gehäuse etwa 10W.
        Der PC ist technisch gesehen noch nicht mal an
        Beleuchtung der G15 aus vs an ~1,5W

        Der komplette Deskmini liegt bei 12-14W, je nachdem was an den USBs hängt.
      • Von hanfi104 Volt-Modder(in)
        Meine Wasserpumpe braucht 12W, meine 6 Lüfter im Gehäuse etwa 10W.
        Der PC ist technisch gesehen noch nicht mal an
        Beleuchtung der G15 aus vs an ~1,5W

        Der komplette Deskmini liegt bei 12-14W, je nachdem was an den USBs hängt.
      • Von Manner1a Software-Overclocker(in)
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        Monitor: 5,9-23W, Standard 17W, 27 Zoll
        Boxen: Ca. 5W, USB betrieben
        LED sagen wir 5-20W, je nach Zimmerbeleuchtung
        CPU inkl. GPU beim 1080p Videos abspielen: 1,5W, beim Nichtstun 1 Watt weniger.

        Ist es nicht unbedingt nötig und in Großserie umgesetzt, Voltmods während der Garantiezeit zu machen, ist es ein Anfang, bei der CPU schon mal etwas gutzumachen. Klar, AMD steht gut da bei voller Auslastung in Sachen Rechenleistung und Effizienz und mittelgroße Netzteile sind nicht ganz so glücklich bei derart niedriger Last, trotzdem ist es auch eine Kostenfrage mit der "Idle-Gesamtplattforms-Leistungsaufnahme".

        Die kleinen GPUs kommen schon mal mit 5W oder weniger zurecht und die großen Ampere und RDNA2 Vertreter geizen auch schon ganz gut, aber ich verstehe die Problematik. Da kommt einiges zusammen.

        Intel wird sich da keine Schnitzer leisten oder zumindest sollten sie das nicht tun. Immerhin ist Sockel 1200 eine Mainstream Plattform, kommt auch in Büros zum Einsatz. Sie haben sowohl die CPUs mit passender Architektur als auch die Fähigkeiten, um Ruhezustände zu aktivieren.
      • Von RNG_AGESA
        monitor verbraucht im idle 50W *2 (weil 2monitore), GPU 30W bei 1monitor (40W für 2), boxen, LED, etcpp
        auf die paar W der CPU kommt es nun echt nicht an....
      • Von CD LABS: Radon Project Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von Manner1a
        Ach, wenn nur mehr Leute wüssten, wie wenig Energie ein solches System im Vergleich zu einem Ryzen 5000 benötigt. Im Gaming gibt es diese Effizienz Nachteile nicht und im Leerlauf ist Intel deutlich sparsamer. Das bleibt bei AMD Cezanne bauartbedingt eine offene Baustelle.

        Wer Geld sparen möchte und weniger Strom schluckende Rechner haben möchte, ist hier mit Intel besser beraten, meines Wissens nach.
        Naja, die Situation ist sehr komplex zu bewerten → es ist die Aufgabe von AMD und Intel dafür zu sorgen, dass sie bei den nächsten Sockeln einfach zu bewerten wird. Und zwar nicht, indem sie sich einen Wettbewerb liefern wer mehr schlampt, sondern insbesondere darum, wer die niedrigere praktische Idle-Gesamtplattforms-Leistungsaufnahme auf dem Desktop schafft und diese auch praktisch in Kooperation mit den Boardpartnern durchdrückt. Insbesondere in diesem Punkt drückt nämlich der Schuh in extremen und speziell sehr peinlichem Maße... (<5W sollten schon seit Jahren drin sein, statt ~40W )
        ...abseits dessen gibt es viel Licht und Schatten bei beiden. (siehe z.B. hier: https://www.igorslab.de/r...)
      • Von gerX7a BIOS-Overclocker(in)
        Aktuell würde ich nicht davon ausgehen, dass RKL an Zen3 IPC-technisch ganz herankommt. *) Mit der etwas höher angesetzten Taktkurve kann Intel vielleicht mit diesem Notnagel noch ein letzten Mal dranbleiben (was schon erstaunlich genug ist), aber Wunder sollte man von dem Design nicht erwarten. Unterm Strich könnte es im 1Q21 dann sein, dass es als Gamer vollkommen egal ist für welche Plattform man sich entscheidet und man kann einfach nach dem Preis gehen oder dem einen oder anderen Feature, das man in der jeweiligen Situation für wichtig erachtet.
        Darüber hinaus wird sich Intel preislich zweifellos nicht am 5900X orientieren können. Intel wird hier leistungs- wie preistechnisch einen 5800X anvisieren. Ob ihnen ersteres gelingen wird, wird man abwarten müssen, ebenso wie man abwarten muss in wie weit sie das bei zweiterem tatsächlich in die Tat umsetzen wollen, denn für Intel ist der Retail-Markt vergleichsweise klein und hier müssen sie sich nicht wirklich auf einen Preiskampf mit AMD einlassen aber selbstredend können sie hier auch nicht komplett überzogene Preise fordern, d. h. ein Preis um den 5900X herum darf man wohl als recht abwegig für einen 8-Kerner betrachten, der sich auch leistungstechnisch nur um AMDs 8-Kerner herum bewegen wird, insbesondere mit Blick auf den aktuellen Preis des 5900X.
        Darüber hinaus wird auch interessant zu beobachten sein, ob Intel besser liefern können wird oder ob sie ähnlichen Problemen unterliegen wie "der Rest" (?) der Halbleiterindustrie, wobei man das hier aber auch möglicherweise schwerer erkennen können wird, den Intel wird voraussichtlich wieder vorrangig die OEMs beliefern (wie sie es bspw. schon beim 10900K machten).

        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]: Für Mainstream-Workloads inkl. Gaming gibt es keine allzu großen, geschweige denn relevanten Verbrauchsunterschiede und bei Zen3 hat der mittlere Verbrauch im Gaming gar noch geringfügig zugelegt, sodass ein 5900X stellenweise sogar hier und da geringfügig mehr zieht als ein 10900K, was auch nicht verwundern sollte, denn die gesteigerte IPC sowie der leicht höhere Takt fordern selbstredend ihren Tribut.

        *) Sunny Cove war Zen2 bereits in 2019 überlegen, wenn auch die MT-Implementation noch ein wenig Feinschliff hätte vertragen können (wobei das aber auch nicht so relevant war, da man nur 4 Kerne plante und die Weiterentwicklung unmittelbar folgte) und Willow Cove hat noch einmal etwas zugelegt. Cypress Cove wird jedoch nur ein Sunny Cove-Backport sein, der noch dazu voraussichtlich mit einigen 14nm-Restriktionen klar kommen muss, denn ich glaube nicht, dass es Intel gelungen sein wird den Backport vollkommen verlustfrei hinzubekommen, denn deren Designs sind i. d. R. auch an den jeweilgen Prozess angepasst, was ein Vorteil der Inhouse-Fertigung ist. (Und Zen3 hat ein gutes Plus ggü. Zen2 draufgelegt, d. h. die Messlatte liegt nun ein wenig höher als noch in 2019/20.)
        Von einer sicheren, architektonischen Überlegenheit würde ich erst bei Golden Cove ausgehen, aber bis dahin wird man abwarten müssen, was AMD möglicherweise noch mit einem Zen3+/Refresh einschieben können wird.
        In 2021 ist durchaus einiges an Bewegung im Markt, zumindest für interessierte Beobachter. Dem Großteil der Konsumenten dagegen kann das dann schon "fast egal sein", da die schon heute CPU-seitig mehr Leistung bekommen können, als sie i. d. R. brauchen.
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