Intel im Q3/2017: Gewinn-, aber kein Umsatzrekord wegen AMDs Ryzen
Intel hat seine Geschäftszahlen für das vergangene dritte Quartal 2017 bekannt gegeben. Während der Umsatz einzig im vierten Quartal 2016 höher ausfiel, kann Intel einen Rekord beim Gewinn vermelden: Eine fette schwarze 4,516 Milliarde in US-Dollar bleibt am Ende stehen. Stagnation herrscht im Endkundenbereich wegen AMDs Ryzen, bergauf ging es aber in allen anderen Geschäftsfeldern.
Nach AMD hat nun auch Intel seine Geschäftszahlen für das abgelaufene dritte Quartal 2017 verkündet, das mit dem 30. September endete. Im blauen Lager gibt es durchaus Grund zur Freude, denn der Umsatz fiel mit 16,149 Milliarden US-Dollar einzig im Q4/2016 (16,374 Mrd. USD) noch höher aus. Einen Rekord gibt es beim Gewinn, der mit 4,516 Mrd. USD eine Milliarde über jenem des genannten Quartals liegt.
Es ist jedoch nicht alles rosig bei Intel: Obwohl das dritte Quartal durch die Vorbereitungen auf die US-amerikanische Holiday-Season und das Weihnachtsgeschäft traditionell bedingt deutlich stärker ist als das zweite, konnte die Client Computing Group, die alle Prozessoren für Desktop-PCs und Notebooks vereint, nicht einmal um zehn Prozent gegenüber dem Q2/2017 zulegen. 8,86 Mrd. USD setzte die CCG um. Im Jahresvergleich ging der Umsatz minimal um 32 Mio. USD zurück. Hier könnten sich die ersten Auswirkungen von AMDs Ryzen und Ryzen Threadripper zeigen, die eine attraktive Alternative zu Intels Core-i-Aufgebot darstellen. Coffee Lake-S wurde erst Anfang Oktober vorgestellt und ist somit noch nicht in den Zahlen enthalten. Die Auswirkungen dürften sich bis zum nächsten Jahr aufgrund der geringen Verfügbarkeit ohnehin in Grenzen halten.
Das Umsatzplus generierten die anderen Unternehmensgruppen mit Rekorden. Die Data Center Group rund um Server und Datenzentren wuchs mit 4,878 Mrd. USD um 7,4 Prozent im Jahresvergleich, die Internet of Things Group mit 849 Mio. USD um 23,2 Prozent, die Speichersparte Non-Volatile Solutions Group mit 469 Mio. USD um 37,3 Prozent und die Programmable Solutions Group rund um FPGAs mit 469 Mio. USD um 10,4 Prozent. Intels Marge liegt indes bei 62,3 Prozent.
Der operative Gewinn beläuft sich auf 5,115 Mrd. USD und damit fast 20 Prozent über Intels eigenen Prognosen vor drei Monaten. Nachdem die Umsatzprognose für das gesamte Jahr damals schon von 60 Mrd. auf 61,3 Mrd. USD erhöht wurde, erwartet Intel nunmehr 62 Mrd. USD Umsatz für 2017.

HiSilicon (Kirin) kann ja auch neben Qualcomm. - Ich glaube einfach eher das Intel da einfach keinen Markt drin sieht. - Die etablierten Chips sind mittlerweile zu fest im Markt verankert. - Nvidia hat das damals auch versucht mit den Tegras (das waren grässliche teile...) und es hat nicht geklappt.
Ich weiß, im PC-Bereich spielt Qualcomm kaum eine Rolle, dafür bei Smartphones, Tablets und im Bereich der Kfz-Elektronik umso mehr. Und gerade das sind ja die Bereiche, wo sich die Nachfrage nach CPU's eher noch erhöht.
Von daher wundert es mich auch ein wenig, dass Intel kaum Chips z. B. für Smartphones herstellt. In dem Marktsegment ließe sich meiner Ansicht nach eher noch etwas holen als im PC-Bereich.
Ich weiß, im PC-Bereich spielt Qualcomm kaum eine Rolle, dafür bei Smartphones, Tablets und im Bereich der Kfz-Elektronik umso mehr. Und gerade das sind ja die Bereiche, wo sich die Nachfrage nach CPU's eher noch erhöht.
Von daher wundert es mich auch ein wenig, dass Intel kaum Chips z. B. für Smartphones herstellt. In dem Marktsegment ließe sich meiner Ansicht nach eher noch etwas holen als im PC-Bereich.
Genau das zeigt doch diese News, dass sie 1:1 den Weg von Nvidia gehen.
Und sie sind viel zu breit augestellt, dass AMD da in irgendeiner Weise zwischenfunken kann.
Und genau deshalb waren alle News davor, dass Intel angeblich so beeindruckt von Ryzen ist, großer Quatsch.
Intel hat den den x86 Markt nach wie vor fest im Griff, und auch Ryzen wird daran nichts ändern.