Intel: Echter 8-Kern-Nehalem voraussichtlich noch Ende 2009
Laut Shannon Poulin, Leiter der Xeon-Sparte, wird es Ende 2009 oder Anfang 2010 erste Xeons mit acht realen Kernen geben.
Quelle: http://www.intel.com
Intel
Dabei handelt es sich um Chips, die weiterhin auf der Nehalem-Architektur basieren. Mit acht Kernen wird der "Beckton" genannte Prozessor, noch in 45 Nanometer-Strukturbreite hergestellt, insgesamt 2,3 Milliarden Transistoren beinhalten.
Wer hätte es gedacht: ein neuer Sockel muss her. Laut Intel nimmt der Beckton auf dem neuen LGA-1567-Sockel Platz, kommt mit vier QPI-Links (Quick Path Interconnect) zur Hardware und mit einer daraus resultierenden maximalen Bandbreite von 6,4 GT/s daher.
Cache Größen sind noch nicht bekannt, es wird aber gemunkelt, dass aufgrund der Transistoranzahl bis zu 24 MiB-L3 Cache an Board sind. Über die Preise des Acht-Kern-Nehalems schweigt sich Intel noch aus. Das Interview mit Shannon Poulin führte infoworld.com.
Links zum Thema:
Nehalem für Server: Intel bringt den Xeon 5500
Intel Core i7 920, 940, 965 XE: Nehalem-CPUs im Benchmark-Test
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bislang ist intel bei 3 echten non-mobile sockeln, das aber schon seit jahren. AMD hat und hatte zwei - denn der 940 verschwand nur aus der Desktop-Umgebung ganz schnell, der Serverbereich hat bis heute eigene Sockel. (außerhalb von übergangszeiträumen immerhin nur einen - bei intel afaik seit der netburst-einführung immmer 2.)
Auf der anderen Seite: Wenn man ohnehin mit mehreren CPUs arbeitet, dann geht es nur noch um Verlustleistung/Rechenleistung, nicht um Verlustleistung/CPU. Und wenn ich die gleiche Anzahl an Kernen auf 2 CPUs verteile wirds auch nicht sparsamer...
Wenn Intel weiterhin keine eigenen 8-way Systeme fertigt, ist diese Plattform auch der einzige Konkurrent zum Opteron 8xxx mit demnächst 8x6 Kernen pro Rechner, da sind 4x8 wohl die Mindestanforderung.
Intel hat aber schon in der letzten Generation mit quasi-Punkt-zu-Punkt-Verbindungen gearbeitet und jedem Sockel einen eigenen FSB zum Chipsatz spendiert, da konnten dann afaik auch einige ungenutzt bleiben.
Bei AMD ist es auch vollkommen egal, man muss höchstens drauf achten, dass der Sockel mit Anbindung an den Chipsatz nicht unbesetzt bleibt
(Gab für die ersten Opterons, die nur 3 HT-Links hatten, sogar Boards mit nur 3 Sockeln - in einigen Situationen war das schneller, weil so jeder Prozessor direkt mit dem anderen verbunden war.)