Intel: Core i5 mit bis zu 3,6 GHz im Turbo-Modus bei 95 Watt TDP
Wie PC Games Hardware bereits berichtete kommen die ersten Intel-Core-i5-Prozessoren in drei Versionen und vorerst 45-Nanometern-Strukturbreite. Angesichts der Taktraten im Turbo-Modus und der TDP von 95 Watt scheint Intel massive Optimierungen am Stepping vorgenommen zu haben.
Quelle: http://www.hkepc.com
Intel: Core i5 mit bis zu 3,6 GHz im Turbo-Modus bei 95 Watt TDP
Die Core-i5-CPU (LGA 1156) mit Code-Namen Lynnfield kommen erst einmal in drei Versionen. Die Taktraten sollen dann 2.660, 2.800 und 2.930 MHz betragen. Die TDP (Thermal Design Power) soll im 45-Nanometer-Herstellungsprozess 95 Watt betragen.
Laut dem Bericht von hkepc.com scheint Intel große Optimierungen vorgenommen haben, sowohl am Kern, als auch für den Turbo-Modus. Bisherige Core-i7-Modele steigern den Multiplikator um maximal zwei Schritte bei einer TDP von 130 Watt, die neuen Core-i5 hingegen um maximal fünf Schritte bei 95 Watt TDP (je nach Model auf 3.200, 3.460 und 3.600 MHz).
Wir sind gespannt, was Intel mit den zukünftigen 32-Nanometer-Versionen der Nehalem-Architektur erreichen kann.
Links zum Thema Intel Core i5:
• Intel Core i5: erste Details und Preise bekannt - Update: CPU-Tabelle
• Erste Benchmarks zum Intel Core i5 "Lynnfield" im Umlauf
• Core-i5-Kühler, Freezer Xtreme Pro und Megahalems: CPU-Kühler auf der Cebit
• 32nm Core i5 in Aktion
• Intel P55 für Core i5: Weitere Details samt Die-Foto und Sockel-Chaos
• Weiteres Core-i5-Mainboard von MSI: High-End-Variante mit P55 und Zusatz-Chip

Intel lässt seine CPUs mit Turbomodus@Standardclock so lang hoch gehen bis sie außerhalb der Spezifikationen sind. 3,6Ghz werden glaub ich auch nicht alle erreichen weil ja nicht alle die selbe Verlustleistung haben (zwar sind alle innerhalb der Spezifikationen, aber die die mehr Luft nach oben haben, haben eine höhere Wahrscheinlichkeit, um die 3,6 Ghz mit dem Turbo zu schaffen...wenn auch nur mit einem Kern.
i7 ist einfach Enthusiast und macht nur sinn bei 3 oder mehr Grafikkarten oder speziellen Anwendungen die vom dritten Speicherchannel profitieren.
Beim i5 bleibt aber noch der Vorteil höheren Speichertakt, neuen Speicherstandard (zwar noch nie vorgekommen, aber ausgeschlossen ist es nicht), neue Anbindung (z.B. PCIe 3).
Hätten sie es noch geschaft die PCH zu integrieren, wäre es möglich ein Mb über Jahrzehnte zu verwenden, vorausgesetzt es hält und die Schnittstellen verändern sich nicht in der Mechanik.
Wird aber nicht passieren. Sonst würden Mainboardhersteller teilweise untergehen.
Neue Schnittstellen Standards erfordern weiterhin neue Mbs.
Ich warte dann wohl noch auf den Nachfolger vom angekündigten P55, falls wirklich noch nicht SATA3 und USB3 integriert werden. Bei einem µATX Gehäuse bleibt einfach nicht viel Platz für Erweiterungssteckkarten.
(wobei der Hinweis in anderer Hinsicht angebracht sein könnte: Der P4 wurde seinerzeit nicht mit höheren Taktraten verkauft, weil er da zu heiß und die Kühler somit zu laut wurden.
Jetzt sind die CPUs ganz offiziell nur durch ihre Verlustleistung beschränkt? Was hat der Prozess dann wohl noch in Reservere?...)
Sondern "genau so seit rund einem Jahr angekündigt"
Vor allem: Teurer, als ein i920 in 4-5 Monaten.
Mit Preisverfall und ggf. größeren Modellen sollte die Modellpalette dann durchaus zueinander passen - ein bißchen Überlappung zwischen i5 und i7 (für die ganzen Jammernden, die sich in einer Aufrüstlücke zwischen beiden wähnen) - aber Leistung kostet auf beiden Plattformen.
Dessen Desktop-schicksal lautete "So939". Abwarten, wie lange der i5 lebt.
Er steht jedenfalls besser da, als der So754. Dieser hatte ja vom Start weg ein eigentlich vollkommen veraltetes Speicherinterface (effektive 400MHz - das hatte Intel 2001, Sockel A spätestens seit dem Nforce2) und Speicherbandbreite war damals oft der limitierende Faktor. i5 dagegen? Aktuell werden im Moment kaum 1600MHz genutzt, den i5 könnte man mit jetzt existierender Technik bis auf 4000 bringen, da sind also Reserven für eine etwas längere Existenz vorhanden.
Auf alle Fälle ist es mit So1366 leichter im Enthusiast-Bereich zu bleiben, weil Intels Speichercontroller sowohl mit registered wie unregistered Speicher umgehen können, womit einer der technischen Hauptnachteile des Athlon FX entfällt. (Die Nachteile im Angebot -nur eine CPU, kaum Desktop-Boards- hat der i7 ja von vorneherein ausm Weg geschafft)
Von daher konnt man schon drauf schließen, das der LGA1366 dem gleichen Schicksal wie AMDs S940 erliegen wird...
Von daher erwarte ich, das der LGA1366 auf lange Sicht vom Desktop Markt verschwinden wird...
vllt wird der 920 dann sowas wie der Q6600 vom Sockel 775
um mit dem 2. XEON DP zu kumunizieren.