Intel Comet Lake in Linux-Treibern aufgetaucht

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Quelle: Intel

Die Gerüchte um Intels Comet Lake scheinen sich zu bestätigen. In Linux-Treibern wird nun erstmals ein weiterer Aufguss der Skylake-Architektur erwähnt, nachdem es bereits seit Wochen und Monaten Gerüchte und Hinweise gibt.

Erst die Woche war der Codename Comet Lake als Refresh von Coffee Lake wieder im Gespräch. Intel würde die Architektur in 14 nm damit ein weiteres Mal aufwärmen und im Mainstream dann bis zu zehn Kerne bieten. Dass dem so ist, bestätigt Intel nun unfreiwillig selbst. In den Treibern für Linux-Betriebssysteme tauchten die besagten Modelle bereits auf.

Da ist konkret die Rede von CML-Prozessoren, was in Intels Nomenklatur die Abkürzung für Comet Lake wäre. Verbaut sind da wiederum GT1- und GT2-Einheiten der neunten Generation von Intels integrierten Grafikchips. Womit dann auch klar wäre, dass es bereits der vierte Aufguss der Skylake-Architektur ist, die erstmals im dritten Quartal 2015 für Sockel 1151 angeboten wurde.

Erst mit Cannon Lake gibt's die IGP-Technik der zehnten Generation und mit Ice Lake die der elften Generation, die dann auch deutlich verbessert worden sein soll. Hier wird in 10 nm gefertigt (werden). Bis dahin muss man sich aber weiter mit 14 nm zufriedengeben.

Passend zum Thema: CPU-Gerüchte: Intel kontert Ryzen 3000 erst 2020 mit 14-nm-Comet-Lake

Die gibt's dann am Desktop immerhin mit bis zu zehn und im Notebook mit bis zu sechs Kernen. Im LGA-1151-Korsett von 95 Watt TDP auf dem Desktop kommt man da zwar nicht weit, aber die gängigen Mainboards unterstützen mittlerweile Werte darüber hinaus, weil sonst insbesondere die K-Prozessoren mit offenem Multiplikator tendenziell sinnfrei wären.

Comet Lake soll wohl vor allem auch eine Reaktion auf den Start von Zen 2 sein, als Ryzen 3000 vermarktet. Da werden Modelle mit acht, zwölf und sechzehn Kernen im Mainstream erwartet. Deren IPC mag vielleicht immer noch unter Intel liegen, das wird man sehen, aber AMD ruft auch andere Preise auf als die Blauen aus Santa Clara.

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    • Kommentare (25)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von FoxX11 PC-Selbstbauer(in)
        Intel strauchelt etwas, aber sie kommen sicher bärenstark mit neuer Architektur wieder.Derzeit wärmt man auf,schaltet frei und erweitert,das was man schon hat. Spart Geld.
      • Von FoxX11 PC-Selbstbauer(in)
        Intel strauchelt etwas, aber sie kommen sicher bärenstark mit neuer Architektur wieder.Derzeit wärmt man auf,schaltet frei und erweitert,das was man schon hat. Spart Geld.
      • Von DARPA Volt-Modder(in)
        Also ich weiss nicht. 10 Kerne auf So. 1151? Das ist dann doch zu viel.
        Ich hatte ja vor CFL-R ne Zeit lang schon an den 8 gezweifelt.

        Mit dieser CPU werden die wieder nen Stunt hinlegen.
      • Von vlim Freizeitschrauber(in)
        Zitat von eXquisite
        So kann man es auch sehen, wenn du aber mal nen 2500k / 2600k hattest dann sind die aktuellen Intel richtige Herdplatten, wo der 2600k bei 1,4V 4,4 Ghz noch mit 65°C lief waren es beim 3770k 1,3V 4,6 Ghz schon 80°C (alles damals Dark Rock Pro 2)
        Ganz vergleichen kann man das nicht, denn während der Sandyb. noch verlötet und die Die-Fläche relativ größer war, hatte der Ivyb. schon Zahnpasta unter dem Heatspreader und eine kleinere Die-Fläche.
      • Von eXquisite Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von typ_ohne_namen
        Genau da liegt das Problem:
        "Habe gehört dass..."
        Irgendwie haben alle, die so viel gegen den 9900 wettern, nie einen gehabt. Die Thematik wird maßlos übertrieben. Wenn man schwache Kühlung hat, lässt man ihn halt auf 95 Watt laufen, wie vorgesehen.
        Finde nicht, dass der übermäßig heiß wird. Im Vergleich zum 8700K minimal mehr Abwärme, braucht bei mir aber signifikant weniger Spannung bei gleichem Takt.
        Wenn man rendert oder Prime mit AVX spielt, braucht der natürlich sehr viel Strom, von der Leine gelassen. Bei Prime mit AVX war aber auch schon der 4790K ein echter Hitzkopf. Es wurde damals sogar davor gewarnt, dass Prime die CPU beschädigen könnte.

        Ich freue mich auf den 10er von Intel (20MB L3!). Lieber hätte ich aber einen 8er mit L4 Cache.
        Wenn die neuen Ryzen allerdings auch in schlecht optimierten Titeln schneller werden, wärs natürlich noch toller, da halte ich mich mit der Erwartungen allerdings zurück.
        So kann man es auch sehen, wenn du aber mal nen 2500k / 2600k hattest dann sind die aktuellen Intel richtige Herdplatten, wo der 2600k bei 1,4V 4,4 Ghz noch mit 65°C lief waren es beim 3770k 1,3V 4,6 Ghz schon 80°C (alles damals Dark Rock Pro 2)

        , mit den aktuellen Intels kommst du bei 5 Ghz auch kaum unter diese Temperatur außer mit abartig lauter Kühlung, bei dem 2600k damals war mein PC mit Dark Rock Pro 2 unhörbar, also nicht dieses möchtegern AIO WaKü leise sondern unhörbar und das ist mit den aktuellen Intels so nicht machbar unter Last.

        Heißt nicht, dass der 9900k leistungstechnisch nicht das schnellste aktuell ist, das ist er definitiv, trotzdem könnte Intel die Teile mal wieder mit ordentlichem Lot ausstatten, gerade bei dem Preis ist das ne Frechheit.
      • Von Realchicken PC-Selbstbauer(in)
        Warte mal, jetzt hab ich drauf gewartet das der 9900k im preis weiter dropt und jetzt kommen die mit 10 kernen für womöglich 1151v2 ..
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