Intel Broadwell-EP: Folien zeigen bis zu 18 CPU-Kerne - Weitere Details zu Haswell-EP
Auf der englischen VR-Zone wurden einige Folien zum Haswell-EP-Nachfolger in Form von Broadwell-EP veröffentlicht, die scheinbar von Intel stammen. Darauf sind die ersten Spezifikationen zu den CPUs enthalten, die mit bis zu 18 Kernen bei einer TDP von 160 Watt daherkommen sollen. Weitere Details gibt es zu der kommenden Mikroarchitektur Haswell-EP.
Nachdem vor wenigen Tagen erst ein Engineering Sample auf Basis von Haswell-E mitsamt einigen Folien aufgetaucht ist, welche erste Details zu den Spezifikationen preisgaben, folgen nun Informationen zu jener Architektur sowie deren Nachfolger in Form von Broadwell-EP. Das "EP" gibt dabei die Mikroarchitektur für Xeon-Ableger an, die für Workstations sowie Server-Systeme erscheinen, wohingegen die kleineren "E"-Modelle für den Desktop-Bereich erscheinen, aber grundsätzlich identisch aufgebaut sind. Als Randinformation: Die gewöhnlichen Desktop-Ableger für die 115*-Sockel werden indes als "DT" angegeben, wobei das Anhängsel meistens weggelassen wird.
Demnach soll Haswell-EP nur wenig überraschend als Xeon E5-2600 v3 erscheinen, Broadwell-EP wird den v4-Versionen gebühren. Insgesamt sollen den E5-Ablegern bis zu 14 respektive 18 CPU-Kerne samt SMT zur Verfügung stehen. Da Ivy Town auf Basis von Ivy Bridge-E mit bis zu 15 Rechenherzen erscheinen wird, sollten die E7-Prozessoren als "EX"-Ausführungen auch hier mit weiteren Kernen erscheinen. Zwischen Kernanzahl und L3-Cache herrsche weiterhin ein 1:2,5 Verhältnis, weshalb Haswell-EP mit bis zu 35 MByte und Broadwell-EP mit bis zu 45 MByte L3-Cache erscheinen werde. Unabhängig von teildeaktivierten Chips wird der L3-Cache teilweise trotzdem noch zur Verfügung stehen, wie man es von Ivy Bridge-EP kennt.
Die TDP beider kommenden Mikroarchitekturen soll bis zu 160 Watt und somit 10 Watt mehr als bei aktuellen Vollausbauten betragen, was den zusätzlichen Kernen sowie dem Extra-Cache geschuldet ist. Bereits das Haswell-E-Vorserienmodell zeigte einen höheren Stromhunger als die aktuellen Sechskerner. Kleinere Modelle mit weniger Kernen werden in verschiedenen TDP-Stufen bis 70 Watt erscheinen. Da man aktuell davon ausgeht, dass mit Haswell-E auch ein Achtkerner für die Desktop-Plattform erhältlich sein wird, besteht die Hoffnung, dass mit dem weiteren Kernzuwachs von Broadwell-EP ein E-Pendant mit 10 Rechenherzen für den Sockel 2011-3 erscheinen wird. Letzterer soll indes unverändert erhalten bleiben.
Quelle: VR-Zone


18 Kerne mit 36 Threads hören sich gut an. Aber für Desktop-/Gaming-PCs nicht leistbar.
Die Spiele/Programme-Entwickler sollen ihre Programme besser und effizienter programmieren und nicht die Hardwäre immer zu mehr Leistung zwingen nur weil sie zu faul sind genauer zu arbeiten.
-Gleiches Spiel soll auf schwächerer Hardware laufen
-Spiel soll auf gleicher Hardware laufen dafür aber besser aussehen
Es ist ja nicht so das aktuelle Spiele auch nur ansatzweise dort wären wo wir hinwollen (komplett offene Welt, realistische Physik, fotorealistische Grafik). In absehbarer Zukunft können Spiele immer mehr Leistung brauchen, egal wie "effizient" man programmiert.
Abgesehen davon werden diese CPUs nicht primär für Gaming PCs (oder sonstige Echtzeit-Anwendungen) entwickelt sondern für Anwender wo du am Ende vor der Wahl stehst mit einem 200W CPU eine Stunde zu rechnen oder mit einem 100W CPU zwei Stunden zu rechnen... oder wo du 10 200W CPUs kaufst oder 20 100W CPUs sodass es am Ende aus Energiesparsicht völlig egal ist.
Früher hat ein 2.0L Motor gut und gerne sich 15l Benzin gegönnt und dabei 75 PS rausgequetscht und heute kommen die gleichen Motoren mit 7L Super aus und bringen locker 150PS.
Edit: Außerdem kommen auch mit derzeitiger Plannung kaum Leistungssprünge raus die man nicht mit OC einholen könnte.
In gewisser Weise gilt da der gleiche wirtschaftliche Ansatz... du willst keine 100.000€ mehr in die Programmierung stecken um die Hardware 20% besser auszunutzen weil es einfach nicht genug Kunden gibt die sagen "hey das ist super optimiert das kaufe deswegen!"
Man nimmt den Mehraufwand da einfach kaum mehr ein deswegen werden so viele billig programmierte Spiele auf den Markt geworfen.
Evtl. ist der Vergleich zu den Autos nicht so glücklich gewählt
Dennoch wer weiß was sich die EU in ein paar Jahren sich ausdenkt um CO2 zu sparen
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