Intel Haswell-E: Engineering Sample mit 140 Watt TDP samt ersten Daten aufgetaucht
Die chinesische VR-Zone hat ein Bild eines angeblichen Vorserienmodells einer CPU auf Basis von Haswell-E veröffentlicht, die Intel aktuell an die Mainboard-Hersteller versendet haben soll. Zugleich wird eine neue Folie gezeigt, auf der einige Spezifikationen der Mikroarchitektur zu sehen sind. So sollen die Ableger mit sechs sowie acht Kernen mit einer TDP von 140 Watt daherkommen.
Die Entwicklung von Haswell-E scheint sich mittlerweile in der heißen Phase zu befinden. Wie VR-Zone berichtet, hat Intel nun die Mainboard-Hersteller mit Engineering Samples der kommenden High-End-Prozessoren ausgestattet, weshalb man ein Bild einer entsprechenden CPU ergattern konnte. Bereits vor knapp zwei Monaten zeigte Samsung eine funktionstüchtige Haswell-E-Plattform mit hauseigenem DDR4-Arbeitsspeicher. Die Mainboards werden derweil komplett neu entwickelt, da mit Haswell-E nicht zuletzt wegen des neuen RAM-Standards der Sockel 2011 neu aufgelegt wird.
Der abgebildete Achtkerner läuft mit einer Standardfrequenz von 3,0 GHz, was sich bis zur offiziellen Veröffentlichung höchstwahrscheinlich noch ändern wird. Bei Vorserienmodellen ist es nämlich üblich, den Takt zu senken sowie Zusatzfunktionen, wie SMT und den Turbo-Modus, zu deaktivieren, um Fehlerquellen auszuschließen. Weiter heißt es in der zugleich geleakten Folie, dass die CPUs mit acht respektive sechs Rechenherzen eine TDP von 140 Watt besitzen werden, wohingegen Ivy Bridge-E noch mit 130 Watt zertifiziert wird. Auch ist hier wieder explizit die Rede von einem achtkernigen Desktop-Ableger.
Des Weiteren biete der X99-PCH, welcher mit dem Sockel 2011-3 eingeführt werden wird, 10 SATA-6Gb/s-Ports und somit zwei zusätzliche im Vergleich zum X79-Chip. Wieviele USB-3.0-Anschlüsse nativ verwaltet werden können, wird jedoch noch nicht angegeben. Hier ist die aktuelle Plattform noch auf Zusatzchips angewiesen. An der Anbindung von 40 PCI-Express-Lanes nach dem dritten Standard durch den Prozessor hat sich nichts geändert.
Quelle: VR-Zone

Was mich wundert wieso hat intel nie die i7-x9x0 CPUs nicht zb i9-4960X oder i9-4930K genannt? i3/i5/i7/i9 hätte super gepasst :/
Sehr unwahrscheinlich. Der TDP-Rahmen wird für die gesamte Plattform festgelegt und hängt nicht vom einzelnen Modell ab. Eher werden umgekehrt Takt und Spannung an die TDP angepasst. Zu einer offiziellen Absenkung käme es erst, wenn der Verbrauch bis unter die nächst kleinere Stufe sinkt (k.A., wie HS-E gestaffelt wird. 95 bis 115 W wären naheliegend).
Was aber möglich ist: Dass die TDP-Angabe beim ES schlicht falsch wiedergegeben wurde (es sich z.B. nur um einen pauschalen Richtwert für die Kühlerwahl handelt) oder dass Intel für Core und Xeon leicht unterschiedliche TDP-Rahmen verwendet.
Weil das einfacher und übersichtlicher gewesen wäre und irgendwie scheint das seit Ende der Netburst-Ära ein no-go für Intels Namenssystem zu sein (nicht dass AMD oder Nvidia besser wären). Man könnte z.B. auch die HT+Turbo-Dualcores als i4 dazwischenschieben, anstatt sie als i5 mit identischer Nummer zu Quadcores zu verkaufen. Oder man könnte die kleinen So2011 Modelle als i8 anbieten. Oder Celeron und Pentium als i1 und i2 anknüpfen. Oder die Ziffern über alle Klassen hinweg fest mit einem bestimmten Takt oder einer bestimmten Architektur verknüpfen.
Stattdessen haben wir ein wirres Sammelsurium, in dem man ebenso gut jeder SKU einen willkürlichen Lexikonbegriff hätte zuordnen können.
Doch kein SATA Express für die Intel 9-Series-Chipsätze
Aber ich.
Ich fragte nach offiziellen Quellen.
Als Antwort kam aber etwas anderes von dir.
Daher abwarten bis etwas offizielles kommt und nicht Dinge als falsch hinstellen, wenn selbst nicht mehr offiziell bekannt ist.
Darum geht es mir.
Um das Ganze aber auch mal ein Ende zu setzen, würde es mich persönlich sehr freuen, wenn meine 2. Prognose die ich gestellt hab so zutreffen wird. Sprich 6, 8, 8 .^^
Kurz: Es rentiert sich schlichtweg nicht für die Hersteller.
Mit den niedrig getakteten 8-Kern APU Prozessoren wird ihnen nun aber wohl über kurz oder lang nichts anderes übrig bleiben