Intel-Gerüchte: Mini-Refresh für Arrow Lake, danach Nova Lake mit bis zu 52 Kernen?
Angeblich will Intel den Desktop-Markt 2025 nur mit einem kleinen Refresh versorgen. 2026 könnte es mit Nova Lake dann aber einen Paukenschlag geben. Ein Leaker spricht derzeit von bis zu 52 Kernen pro Prozessor.
Nachdem Intel im Prozessormarkt jahrelang führend war, wurde das Unternehmen in den letzten Jahren technisch von AMD abgehängt. 2024 lagen dabei viele Hoffnungen auf den neuen Arrow-Lake-Prozessoren, die im Desktop-Markt eine Runderneuerung brachten. Der Einsatz des neuen Tile-Aufbaus, der neueren Fertigung und verbesserter Architekturen reichte aber nicht aus. Die Effizienz der Core-Ultra-200-Modelle ist zwar deutlich besser als die der Vorgänger, in Spielen ist Arrow Lake aber teils sogar langsamer. Die Konkurrenz bleibt damit, zumindest in dieser Disziplin, unerreicht.
Erst Warten, dann Kern-Upgrade?
Im Desktop-Markt soll sich an ebendieser Situation wohl lange nichts ändern. Dass Arrow Lake dort lange aushalten muss, war bereits länger bekannt - es gab aber Gerüchte über einen Refresh mit mehr Kernen. Ebendiese sind offenbar vom Tisch, zuletzt wurde lediglich noch über ein Upgrade der KI-Einheit spekuliert - und selbst das ist nicht sicher. Laut dem bekannten Leaker Golden Pig Upgrade Package kursieren zwar noch immer entsprechende Informationen. Ein richtiges CPU-Upgrade, abseits möglicherweise der KI-Einheit, ist aber wohl vom Tisch.
Eine Neuauflage von Arrow Lake im Desktop dürfte laut dem aktuellen Stand der Gerüchte also nur ein Mini-Refresh werden, der sich bei der CPU lediglich durch einen etwas höheren Takt absetzen kann. 2025 gäbe es damit wohl nur im Notebook wirklich neue Prozessoren - mit Panther Lake. Angeblich könnte sich das lange Warten aber lohnen. Denn mit Blick auf die nachfolgende Generation Nova Lake, die 2026 im Desktop erscheinen soll, gibt es Gerüchte über einen großen Sprung.
Konkret spricht der Leaker @jaykihn0 von drei geplanten Konfigurationen mit 52, 28 und 16 Kernen. Beim Topmodell sollen die P-Kerne dabei glatt verdoppelt werden: Die Chip-Konfiguration bleibt angeblich bei je acht P- und 16 E-Kernen, Intel will aber angeblich gleich zwei Tiles verbauen. Das Midrange-Modell soll hingegen mit nur einem entsprechenden Tile ausgestattet werden, und für die Low-End-Modelle gibt es wohl einen kleineren Chip. In allen Konfigurationen sollen außerdem erneut vier LPe-Kerne mit dabei sein, die wohl im SoC-Tile unterkommen.
| Nova Lake | CPU-Tiles | P-Kerne | E-Kerne | LPe-Kerne | Gesamt |
|---|---|---|---|---|---|
| High End | 2 | 16 | 32 | 4 | 52 |
| Midrange | 1 | 8 | 16 | 4 | 28 |
| Low End | 1 | 4 | 8 | 4 | 16 |
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Ob das Gerücht über bis zu 52 Kerne bei Nova Lake tatsächlich zutreffen wird, ist so weit vor dem Release von Intels neuen Desktop-Prozessoren leider kaum abzuschätzen. Eventuelle Pläne dürften wohl insbesondere von Intels Halbleiterfertigung abhängen: Sollte der 18A-Prozess die Erwartungen erfüllen, ist ein derart offensives Vorgehen nicht auszuschließen. Für Spieler wäre das durchaus wünschenswert, denn schließlich hört sich ein derartiges Kern-Upgrade nach einem gewaltigen Sprung an, der - wie einst AMDs Ryzen-Modelle - den ganzen Desktop-Markt voranbringen könnte.
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Quelle: via Computerbase (Arrow Lake, Nova Lake) / Videocardz


Hier, in unserer Zockerblase, stimmen viele schon den Abgesang auf Intel an, weil Arrowlake in Spielen so mies abschneidet. In Multithreadanwendungen schneidet er aber ganz gut ab und das zählt. Anders herum wäre es eine absolute Katastrophe. So sind sie aber noch mit einem blauen Auge davon gekommen.
Es interessiert sich halt eben kaum jemand für Zocker, besonders in Zeiten der KI.
Bei den CPUs bin ich angeblich Intelfanboy, obwohl ich mir eine von AMD gekauft habe und bei Grakas bin ich angeblich AMD Fanboy, obwohl ich eine RTX 4080S habe.
An sonsten bringt es einen fast nix wenn die spiele ne schlechte singel core nutzung haben oder auf 2-4 kernen mittelbrächtig läuft.
Ob man die 52kerne die gerüchte mässig dann wirklich braucht is ne andere sache, Aber die Tendenz dass wieder mehr kerne gibt is schon mal vorsichtig unter den was wir bis her wissen posetiv zu werten. Intel hat mit den letzten generationen eigentlich seit der 14nm ++++++ debakel kaum technologischen fortschritt gemacht auser dass die 11-13te generation mehr strom verbraucht haben und nur minimal besser waren.
Und die Ultra 200 CPUs von Intel sind aktuell von der energie effizients für anwendungen u.s.w schön an zu sehen aber wenn sie in spielen halt einfach schlecht performen. Is das einfach nur mist. Die frage is was wirklich passiert und da werden wir in zukunft wohl warten müßen. Intel hat immer schon ne refresh gemacht was in prinzip nur ne minimaler aufguss der vorgänger generation wahr. Schluss entlich wird 2025 und 2026 zeigen was auf den CPU markt so passiert und was AMD da noch tuht.
Apropo AMD ich finde die neue Ryzen 9x generation gerade die 3d cash cpus als sehr soliede. Und die neuen bords der 800er generation zeigen was man mit OC nicht mehr raus holt sondern duch UV und PBO und curve optiming so hin bekommen kann. Dass juckt mich schon. Aber mein system reicht mir aktuell ganz gut aus.
Und wer weis was AMD noch für cpus bringt. Das was sie als platte da jetzt haben is ne grund soliede sache. Vielleicht zeigt es sich wenn die nachfolgende Ryzen 9x cpu auf den markt kommt. Aberr da es dazu kaum gerüchte gibt müßen wir abwarten. Aber ich gehe davon aus dass man da ne veränderung der kerne an strept damit es ne mehr wert ist b.z.w mehr freude oder wucht gibt bei spielen. So fern sie richtig optimiert sind. Da müßen die entwickler einfach heran.
Kein, absolut kein CTO oder sonst in irgendeiner Form mit Entscheidungskompetenz für Datacenter-Infrastruktur ausgestatteter Manager, der sein Geld wert ist, würde eine Entscheidung pro oder contra Epyc/Xeon von dem abhängig machen, was AMD/Intel in der Desktop-Welt veranstalten. Da geht es um Summen, bei denen man von den Entscheidern wirklich erwarten sollte, dass sie gedanklich über dem Niveau von Forendiskussionen (wie dieser hier leider mal wieder) agieren.
Entsprechend ist es mitnichten unwichtig, was Intel und AMD im Consumerbereich treiben. Ohne das Testen der Zeppelins im Consumerbereich hätte AMD damals kaum jemanden überzeugen können, auf EPYC Naples zu setzen.
Übrigens gilt das oben beschriebene Prinzip auch der Grund dafür, wieso ArrowLake als Produkt mit Mobile-Fokus dennoch zuerst im Desktop launchte. Im Desktop kann man die Enthusiasten als Betatester nutzen, im Mobilesegment riskiert Intel hingegen, dass ihnen die OEMs aufs Dach steigen und die sind aktuell Intels Rettungsanker. Im Desktop macht auch die bescheidene Lieferbarkeit nichts aus.
In so etwa ^^
Aber mal schauen, was da letztendlich bei rauskommt