Intel Alder Lake und DG2-Grafik: Geekbench mit neuer Sichtung
Eine Alder-Lake-CPU und eine DG2-Grafikeinheit haben sich im Geekbench verewigt. Im Falle der GPU werden erneut die im Raum stehenden 512 Execution Units genannt, während beim Hauptprozessor erstmals realistische Taktraten auftauchen.
Ein neuer Leak hat das Internet erreicht, aktuell in Form eines Intel-Doppelschlages. Das just im Geekbench gesichtete System setzt auf eine Alder-Lake-CPU mit 16 Kernen und einen "Desktop Graphics Controller" mit 512 Execution Units. 512 EUs schwirren schon lange als Vollbestückung der DG2 durch die Gerüchteküche, Intels dedizierter Grafikkarte für Gamer. Es seien aber auch abgespeckte Versionen mit 384 und 128 EUs geplant.
Dem neusten Eintrag zufolge hat die mutmaßliche DG2 12,6 GByte Grafikspeicher. Gerüchten nach wird sich DG2 aber nicht mit 12 GiByte begnügen, sondern auch bis zu 16 GiByte bieten. Den Takt gibt der Geekbench derweil mit 1,8 GHz an. Der übermittelte Open-CL-Score ist nicht der Rede wert und erklärt sich vermutlich durch fehlende Treiberunterstützung.
Intel Alder Lake: 16 Kerne mit 4,6 GHz
Die ebenfalls gelistete Alder-Lake-S-CPU verfügt laut Geekbench über 16 Kerne und 24 Threads. Wie bereits berichtet, handelt es sich dabei um unterschiedlich potente Kerne, ähnlich dem Big-Little-Ansatz von ARM-Prozessoren. Dadurch erklärt sich vermutlich auch, warum nicht alle Rechenherzen zwei Threads bereitstellen. Neu sind solche Leaks nicht, allerdings verunsicherten sie zuletzt durch eher unrealistische, sicherlich falsch ausgelesene Taktraten. Nun meldet der Geekbench eine maximale Frequenz von knapp 4,6 GHz - womit sich die CPU im Bereich aktueller Prozessoren bewegt.
Alder Lake-S soll Ende des Jahres auf den Markt kommen. Intel wechselt dazu auf den LGA1700 und führt dem Vernehmen nach neben DDR5 auch PCI Express 5.0 ein. Zuletzt hatten Vergleichswerte zwischen DDR4 und DDR5 im Kontext von Alder Lake die Runde gemacht, die den neuen Speicher in AIDA64 knapp 30 Prozent vor der alten Technik sehen.
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Wann Intel seine diskreten Grafikkarten herausbringt, steht noch nicht fest. Ende 2021 oder auch Anfang 2022 könnte ein Release laut Gerüchten anstehen. Die GPUs sollen bei Auftragsfertigern entstehen, wobei unklar ist, ob es sich dabei noch um einen 7-nm-Prozess oder bereits einen "Advanced Node" handelt.

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