Intel "300": Das steckt hinter der neuen CPU-Bezeichnung
Intel soll unter der Bezeichnung "300" noch für dieses Jahr ein neues CPU-Modell in Planung haben, das trotz vermeintlich großem Namen wohl eher unspektakulär daherkommen dürfte.
Während man bei der Zahl 300 in der Popkultur wohl am ehesten an die altertümliche Schlacht der Spartaner gegen die Perser und die gleichnamige Verfilmung denkt, soll es sich bei Intel um ein neues Namensschema für eine Dual-Core-CPU handeln. Diese soll laut dem Twitter-Leaker "chi11eddog" als Raptor-Lake-Refresh Teil von Intels 14. Core-i-Generation im dritten Quartal 2023 sein und den Pentium Gold G7400 beerben.
Intel hatte zuvor sowohl die Pentium- als auch die Celeron-Marke abgeschafft und ist zu einer einheitlichen Namensgebung übergegangen, die sich mit der kommenden "Core Ultra"-Serie weiter ändern wird. Das Einstiegsmodell der Alder Lake-N-Reihe nutzt mit der Intel N200-CPU zum Beispiel ein ähnliches Namensschema, das vollständig auf einer E-Core-Konfiguration basiert.
Intel 300 als Dual-Core-CPU
Intels 300-CPU soll bei einer TDP von 46 Watt wiederum ausschließlich mit 2 P-Cores ausgestattet sein, die auf der Raptor-Cove-Architektur basieren, wobei insgesamt vier Threads zur Verfügung stehen werden. Es soll keine E-Cores auf dem Chip geben und der Basistakt der P-Cores soll bei 3,9 GHz liegen, während nicht bekannt ist, wie hoch der Boost-Takte sein soll. Außerdem gibt es 6 MiB L3-Cache (3 MiB pro Kern) und es ist wahrscheinlich, dass es keine OC-Unterstützung geben wird.
Die Vorstellung wird unterdessen für das Innovation 2023-Event im September erwartet. Laut Wccftech ist es wahrscheinlich, dass das Modell auf das Marktsegment unter 100 Dollar abzielt, da Quad-Core i3-Chips bereits für knapp 100 Dollar erhältlich sind. Bei einem Preis von etwa 50 bis 60 US-Dollar könnte der Chip laut dem Bericht dennoch eine brauchbare Option für Einsteiger-PCs sein, obgleich Dual-Cores heutzutage natürlich fast schon etwas überholt wirken.

Ansonsten kommen mittlerweile ja sogar NAS Systeme mit recht potenten CPUs daher, die eben auch schon im Endkundensegment wildern
Einen Dual Core? Sehe ja noch einen Sinn in Routern, Switches und Co. aber da laufen Embedded Produkte. Aber 2 Kerne mit 46 W entziehen sich nun wirklich jedem Einsatzzweck.
Das nennt man heutzutage Entschleunigung