Defekte Core-CPUs: Intel äußert sich zu Arrow Lake + Lunar Lake

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Defekte Core-CPUs: Intel äußert sich zu Arrow Lake + Lunar Lake
Quelle: Sven Bauduin

Intel hat eine neue Stellungnahme zu den aufgrund zu hoher Spannungen sowie der damit einhergehenden frühzeitigen Alterung irreversibel beschädigten und instabilen Core-CPUs abgegeben und sich auch zu Arrow Lake und Lunar Lake geäußert.

Intel hat nun eine neuerliche Stellungnahme zu den aufgrund zu hoher Spannungen sowie der damit einhergehenden frühzeitigen Alterung ("Degeneration") irreversibel beschädigten und instabilen Core-CPUs abgegeben. In diesem Rahmen ging das Unternehmen zudem erstmals auf die kommende CPU-Generation der beiden Produktreihen Core Ultra 200 ("Arrow Lake") und 200V ("Lunar Lake") ein.

Wie Intel mittlerweile bekannt gegeben hat, wird es keine Lösung in Form eines Fixes für instabile Core-CPUs der 13. und 14. Generation geben, denn die Schäden durch frühzeitige Alterung sind dauerhaft. Deshalb erhalten die nachfolgenden SKUs herstellerseitig eine Garantieverlängerung von zusätzlich zwei Jahren.

Core-i-14000 ("Raptor Lake Refresh") Core-i-13000 ("Raptor Lake")
Core i9-14900KS Core i9-13900KS
Core i9-14900K Core i9-13900K
Core i9-14900KF Core i9-13900KF
Core i9-14900K Core i9-13900K
Core i9-14900 Core i9-13900
Core i7-14700K Core i7-13700K
Core i7-14700KF Core i7-13700KF
Core i7-14790F Core i7-13790F
Core i7-14700F Core i7-13700F
Core i7-14700 Core i7-13700
Core i5-14600K Core i5-13600K
Core i5-14600KF Core i5-13600KF

Quelle: Intel

Diese Garantieverlängerung gilt für sämtliche CPUs, ganz gleich ob "Boxed" oder "Tray". Anwender, die eine betroffene Boxed-CPU besitzen, sollen sich direkt an den Support des Herstellers wenden, während betroffene Tray-CPUs bei der jeweiligen Verkaufsstelle gemeldet werden müssen. Wer wiederum einen Komplett-PC mit instabiler Core-CPU der 13. oder 14. Generation besitzt, muss demnach den Distributor kontaktieren und den RMA-Prozess über diesen anstoßen.

Diese Modelle sind nicht betroffen

In seinem neuesten Statement hat sich Intel auch explizit zu den Prozessoren geäußert, welche nicht von dem Problem betroffen sind und die entsprechenden Modellreihen einzeln aufgeführt. Die folgenden Serien sind demnach nicht von der Instabilität infolge frühzeitiger Alterung betroffen und erhalten demnach auch keine um zwei zusätzliche Jahre ausgedehnte Herstellergarantie seitens Intel.

  • Core-Prozessoren der 12. Generation
  • Core-Mobilprozessoren der 12. Generation
  • Core-i3-Prozessoren der 13. und 14. Generation
  • Core-i5-Prozessoren der 13. und 14. Generation ohne K-Suffix
  • Core-Mobilprozessoren der 13. und 14. Generation
  • Xeon-Prozessoren für Server und Workstation
  • Core und Core Ultra der 1. Generation

Quelle: Intel

Wie steht es um die Stabilität zukünftiger CPUs?

Im Rahmen der aktuellen Stellungnahme, welche Intel wie gewohnt in Person von Pressesprecher Thomas Hannaford über die hauseigene Community abgegeben hat, äußert sich das Unternehmen aus Santa Clara erstmals auch zu den kommenden Modellreihen Core Ultra 200 ("Arrow Lake") und Core Ultra 200V ("Lunar Lake"). Wie die Core und Core Ultra 100 ("Meteor Lake") auch, sind die CPUs der "Series 2" dementsprechend nicht von Stabilitätsproblemen und Defekten betroffen.

Intel bestätigt, dass seine nächste Prozessorgeneration mit den Codenamen Arrow Lake und Lunar Lake aufgrund der neuen Architekturen, welche die beiden Produktfamilien antreiben, nicht von dem Problem der "Vmin Shift Instability" betroffen sind. - Thomas Hannford, Intel -

Wenngleich Intel davon ausgeht, dass "die meisten Intel Core Desktop-Prozessoren der 13. und 14. Generation nicht von dem Problem der Vmin Shift Instabilität betroffen sind", empfiehlt der Hersteller allen Nutzern, die folgenden Hinweise zu befolgen:

  • Vergewissern Sie sich, dass das System mit dem neuesten BIOS läuft, das Sie über das Kompatibilitätstool von Intel und/oder die Website des Motherboard-Herstellers abrufen können.
  • Verwendung Sie die Intel-Standardeinstellungen für Ihren Intel Core 13. und/oder 14. Generation Desktop-Prozessor.
  • Weitere Informationen zur Aktualisierung des BIOS finden Sie auf der folgenden Website: BIOS aktualisieren.

Nachfolgend die Stellungnahme des Herstellers im originalen Wortlaut, direkt übersetzt mit Intels eigenem Sprachtool auf der Website.

Stellungnahme Quelle: Intel Die Community aus dem PCGH-X-Forum hat zu dem Thema eine deutliche Meinung, wie die nachfolgende Umfrage zeigt.

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Quelle: Intel

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    • Kommentare (62)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von snoopy55 Komplett-PC-Käufer(in)
        Ich kommentiere hier auch einmal, um zu zeigen, dass hier nicht nur reine Gamer mitlesen und sogar nicht-Gamer sich einen 13700K und überdimensionierte Mainboards (MSI Z790 Ace) anschaffen. Es gibt sogar gute Gründe dafür.

        Ich schätze meine prozentuale Nutzung folgendermaßen ein. Ich spiele kaum. Ich mache kein OC. Ich benutze alles nur in den Standardeinstellungen. Langweilig, oder?


        1% meiner PC Zeit im Jahr sind Spiele und dann eigentlich auch nur mit meinem Sohn.
        90% meiner PC Zeit sind Office Anwendungen und Internetrecherchen.
        7% meiner PC Zeit ist Bildauswahl und Bildbearbeitung von meist privaten Bildern
        2% meiner PC Zeit ist Videobearbeitung (dies wird sich vermutlich in Zukunft zu Lasten der Office Anwendung vergrößern)


        Wozu dann ein i7 13700K und diese Board?

        Weil leider nur dieses Board mir die Anschlüsse gibt, die ich brauche. PCI 5, 5x M.2 , 1x thunderbold 40GB hinten und 2x 20GB USB auf der Frontseite. Diese Kombination bietet mir kein anderes Board. Weder von MSI, noch von anderen Herstellern. Das lässt sich MSI natürlich teuer bezahlen. Genauso wie Intel jedes Jahr bei den i7 CPUs.

        Also kaufe ich bevorzugt am Ende eine Architekturphase, weil dann die Auslaufmodelle ausgereift und preiswert sind. Ich erneuere meine PC meist nur alle 8-10 Jahre. Es läuft immer alles stabil. Nie gibt es Probleme. Auch bei Freunden, bei denen ich es genauso mache. Dann lohnt sich das High-end sehr.

        Nachdem ich die letzten 4 Tage sehr viel im Internet über dieses Problem der 13. und 14 Generation gelesen haben (nicht nur hier), halte ich die Reaktion von vielen Usern für vollkommen übertrieben. Klar gibt es immer etwas zu meckern. Aber am Ende des Tages haben vielleicht 2%-5% der Intelkunden dieses Problem, weil die anderen eh alles auf Werkseinstellungen lassen. Das ist für mich ein Sturm im Wasserglas, der durch Internet und Social Media wie so oft viel zu sehr hochgekocht wird.

        Wenn hier hardcore Anwender alle 2-3 Jahre eh ihre CPU erneuern, dann weiß ich echt nicht mehr wo das Problem ist. Die Garantie ist glaube ich jetzt sogar auf 5 Jahre verlängert worden. Wo ist bitte dann noch das Problem? Zockt bis es raucht und dann lasst es Euch ersetzen. Keep it simple.

        Das Problem hätte nie auftreten dürfen und es ist ärgerlich. Stimme ich zu. Man hätte besser kommunizieren müssen? Vermutlich. Die Frage ist, ob es so einfach ist, das Problem einzugrenzen und schnell herauszufinden, ob es wirklich an der CPU liegt. Millionen andere Ursachen könnten möglich sein. Wer schon einmal in einer Beschwerdeabteilung einen Tag verbracht hat, weiß wie Beschwerden und Beschreibungen aussehen. Das ist nicht so einfach, wie darüber in Foren oder Videos zu meckern. Ein Lob an PCGH, wie sie damit umgegangen sind.

        Ich halte es aber vollkommen übertrieben, hier worst case Scenarien ständig aufzuführen und sich zu ärgern. Es betrifft wie gesagt eine absolute Minderheit.

        Bei den Jüngeren wird nur noch auf der PS5 oder auf dem Handy gezockt. Nicht auf einem Dinosaurier genannt "PC". Vielleicht wird dann irgednwann ein Laptop gekauft, aber meist wegen Geldmangel kein Modell mit i7 oder i9. Da macht auch keiner OC. Die interessieren sich nicht dafür. Ist ihnen alles zu anstrengend, um das einmal überspitzt zu formulieren. Die spielen "out of the box".

        Ich werde meinen PC die nächsten Tage zusammenbauen. Mit einem i7 13700K. Ich werde das Bios update einspielen und alle zukünftigen (sollen ja noch mehr kommen). Ich werde die Anschlussvielfalt und die Geschwindigkeit in den Standardeinstellungen geniessen. Vorgänger ist/war ein i7 6700K mit MSI Z170A Gaming, den ich 01/2017 zusammengestellt hatte.

        Ich habe etwas über 350€ für den i7 13700k bezahlt. Ich hätte sogar einen i7 14700K für 330€ haben können. Ähnlich auch für das MSi Z790 Ace. Das Nachfolgemodell "Max" wird für ca. 700€ gehandelt. Das ist der Vorteil in diesen Phasen zuzuschlagen und sich einfach auch einmal daran zu erfreuen.
      • Von snoopy55 Komplett-PC-Käufer(in)
        Ich kommentiere hier auch einmal, um zu zeigen, dass hier nicht nur reine Gamer mitlesen und sogar nicht-Gamer sich einen 13700K und überdimensionierte Mainboards (MSI Z790 Ace) anschaffen. Es gibt sogar gute Gründe dafür.

        Ich schätze meine prozentuale Nutzung folgendermaßen ein. Ich spiele kaum. Ich mache kein OC. Ich benutze alles nur in den Standardeinstellungen. Langweilig, oder?


        1% meiner PC Zeit im Jahr sind Spiele und dann eigentlich auch nur mit meinem Sohn.
        90% meiner PC Zeit sind Office Anwendungen und Internetrecherchen.
        7% meiner PC Zeit ist Bildauswahl und Bildbearbeitung von meist privaten Bildern
        2% meiner PC Zeit ist Videobearbeitung (dies wird sich vermutlich in Zukunft zu Lasten der Office Anwendung vergrößern)


        Wozu dann ein i7 13700K und diese Board?

        Weil leider nur dieses Board mir die Anschlüsse gibt, die ich brauche. PCI 5, 5x M.2 , 1x thunderbold 40GB hinten und 2x 20GB USB auf der Frontseite. Diese Kombination bietet mir kein anderes Board. Weder von MSI, noch von anderen Herstellern. Das lässt sich MSI natürlich teuer bezahlen. Genauso wie Intel jedes Jahr bei den i7 CPUs.

        Also kaufe ich bevorzugt am Ende eine Architekturphase, weil dann die Auslaufmodelle ausgereift und preiswert sind. Ich erneuere meine PC meist nur alle 8-10 Jahre. Es läuft immer alles stabil. Nie gibt es Probleme. Auch bei Freunden, bei denen ich es genauso mache. Dann lohnt sich das High-end sehr.

        Nachdem ich die letzten 4 Tage sehr viel im Internet über dieses Problem der 13. und 14 Generation gelesen haben (nicht nur hier), halte ich die Reaktion von vielen Usern für vollkommen übertrieben. Klar gibt es immer etwas zu meckern. Aber am Ende des Tages haben vielleicht 2%-5% der Intelkunden dieses Problem, weil die anderen eh alles auf Werkseinstellungen lassen. Das ist für mich ein Sturm im Wasserglas, der durch Internet und Social Media wie so oft viel zu sehr hochgekocht wird.

        Wenn hier hardcore Anwender alle 2-3 Jahre eh ihre CPU erneuern, dann weiß ich echt nicht mehr wo das Problem ist. Die Garantie ist glaube ich jetzt sogar auf 5 Jahre verlängert worden. Wo ist bitte dann noch das Problem? Zockt bis es raucht und dann lasst es Euch ersetzen. Keep it simple.

        Das Problem hätte nie auftreten dürfen und es ist ärgerlich. Stimme ich zu. Man hätte besser kommunizieren müssen? Vermutlich. Die Frage ist, ob es so einfach ist, das Problem einzugrenzen und schnell herauszufinden, ob es wirklich an der CPU liegt. Millionen andere Ursachen könnten möglich sein. Wer schon einmal in einer Beschwerdeabteilung einen Tag verbracht hat, weiß wie Beschwerden und Beschreibungen aussehen. Das ist nicht so einfach, wie darüber in Foren oder Videos zu meckern. Ein Lob an PCGH, wie sie damit umgegangen sind.

        Ich halte es aber vollkommen übertrieben, hier worst case Scenarien ständig aufzuführen und sich zu ärgern. Es betrifft wie gesagt eine absolute Minderheit.

        Bei den Jüngeren wird nur noch auf der PS5 oder auf dem Handy gezockt. Nicht auf einem Dinosaurier genannt "PC". Vielleicht wird dann irgednwann ein Laptop gekauft, aber meist wegen Geldmangel kein Modell mit i7 oder i9. Da macht auch keiner OC. Die interessieren sich nicht dafür. Ist ihnen alles zu anstrengend, um das einmal überspitzt zu formulieren. Die spielen "out of the box".

        Ich werde meinen PC die nächsten Tage zusammenbauen. Mit einem i7 13700K. Ich werde das Bios update einspielen und alle zukünftigen (sollen ja noch mehr kommen). Ich werde die Anschlussvielfalt und die Geschwindigkeit in den Standardeinstellungen geniessen. Vorgänger ist/war ein i7 6700K mit MSI Z170A Gaming, den ich 01/2017 zusammengestellt hatte.

        Ich habe etwas über 350€ für den i7 13700k bezahlt. Ich hätte sogar einen i7 14700K für 330€ haben können. Ähnlich auch für das MSi Z790 Ace. Das Nachfolgemodell "Max" wird für ca. 700€ gehandelt. Das ist der Vorteil in diesen Phasen zuzuschlagen und sich einfach auch einmal daran zu erfreuen.
      • Von Lokistorm Schraubenverwechsler(in)
        Zitat von ShyBell
        Ich denke an gar nichts, weil ich nicht betroffen bin.
        Aber etwas konstruktiver Input:
        Eine Garantie zu haben und eine Garantie tatsächlich beanspruchen zu können sind zwei verschiedene paar Schuhe.
        Oftmals erwerben Käufer Gebrauchtware unter der naiven Annahme, sie könnten einfach die erwähnte Garantie in Anspruch nehmen.
        Hier ein paar Anmerkungen: die gesetzliche 24 monatige Gewährleistung gilt nur bei Neukauf zwischen dem Händler und dem originalen Käufer. Sie wird in den wenigsten Fällen beim Weiterverkauf wirksam übertragen.
        Die Herstellergarantie und ihre Klauseln sind nicht gesetzlich vorgeschrieben und somit an die Anforderungen des Herstellers gebunden. Hier wird oftmals nur an den originalen Käufer eine Leistung gewährt.
        Desweiteren sind Tray CPUs auschließlich über den Verkäufer abzuwickeln, mit dem Verkäufer habe ich aber überhaupt keinen Vertrag geschlossen, wenn ich die CPU privat kaufe.
        Damit will ich sagen: was bringt mir eine Restgarantie von sagen wir mal 12 Monaten, wenn ich gar nicht weiß, ob diese gilt. Und vielmehr haben diese CPUs eine verringerte Lebensdauer, also stehe ich doof da, wenn das Ding nach 13 Monaten abraucht.
        Wozu diese Risiken eingehen? Natürlich nur dann, wenn der Verkäufer mir das Teil hinterherwirft und genau das wird passieren.
        Daher werden die Gebrauchtpreise durch die Bank niedrig ausfallen.
        Absolut richtig. Die erweiterte Hersteller Garantie die Intel gibt ist eine einseitige freiwillige Leistung von Intel und hat mit dem Gewährleistungsrecht bzw. BGB erst einmal gar nichts zu tun. Da es sich um eine einseitige freiwillige Leistung handelt bestimmt Intel auch wo die Garantie greift und wo nicht. Dies kann man auch in den Garantie Richtlinien von Intel nachlesen. Dort steht z.B das die die Garantie z.B. für Engineering Samples, Pressemuster, Vorabsamples usw. ausgeschlossen ist. Des weiteren steht dort auch dass Intel generell keine Garantie für gebrauchte Prozessoren gibt.

        Hier auch nochmal nachzulesen um das Thema auzulösen
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]

        Das entscheidende steht in dem grauen Kasten am Ende.
      • Von ShyBell Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Zitat von Raffnek30000
        wenn man das teil mit garantie verkauft ist der käufer auf der sicheren seite und kann nicht meckern, daran schon gedacht?
        Ich denke an gar nichts, weil ich nicht betroffen bin.
        Aber etwas konstruktiver Input:
        Eine Garantie zu haben und eine Garantie tatsächlich beanspruchen zu können sind zwei verschiedene paar Schuhe.
        Oftmals erwerben Käufer Gebrauchtware unter der naiven Annahme, sie könnten einfach die erwähnte Garantie in Anspruch nehmen.
        Hier ein paar Anmerkungen: die gesetzliche 24 monatige Gewährleistung gilt nur bei Neukauf zwischen dem Händler und dem originalen Käufer. Sie wird in den wenigsten Fällen beim Weiterverkauf wirksam übertragen.
        Die Herstellergarantie und ihre Klauseln sind nicht gesetzlich vorgeschrieben und somit an die Anforderungen des Herstellers gebunden. Hier wird oftmals nur an den originalen Käufer eine Leistung gewährt.
        Desweiteren sind Tray CPUs auschließlich über den Verkäufer abzuwickeln, mit dem Verkäufer habe ich aber überhaupt keinen Vertrag geschlossen, wenn ich die CPU privat kaufe.
        Damit will ich sagen: was bringt mir eine Restgarantie von sagen wir mal 12 Monaten, wenn ich gar nicht weiß, ob diese gilt. Und vielmehr haben diese CPUs eine verringerte Lebensdauer, also stehe ich doof da, wenn das Ding nach 13 Monaten abraucht.
        Wozu diese Risiken eingehen? Natürlich nur dann, wenn der Verkäufer mir das Teil hinterherwirft und genau das wird passieren.
        Daher werden die Gebrauchtpreise durch die Bank niedrig ausfallen.
      • Von xxSN0X Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Zitat von lucky1levin
        Intel gibt keine Garantie an zweitkäufer. Haben nun schon etliche versucht und Intel verweigert.
        Auch wollen die eine Rechnung und da steht halt nicht der Name des Zweitkäufers drauf.
        Da ist ja wild, denn eigentlich hat das Produkt Garantie und nicht die Person die kauft. Theoretisch müsste es einfach einen Kaufvertrag zwischen Erst- und Zweitkäufer geben, dann wäre das wohl ok.
      • Von lucky1levin BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von Raffnek30000
        wenn kein name auf der rechnung steht geht es auch so
        Richtig, ich gehe auch von Rechnungen aus mit Anschrift und da ist das so wie ich schrieb.
      Direkt zum Diskussionsende
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