Intel Arrow Lake: Modelle und Spezifikationen durchgesickert

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Intel Arrow Lake: Modelle und Spezifikationen durchgesickert
Quelle: Intel

Wie nun gleich mehrere Quellen übereinstimmend berichten, sind jetzt alle Modelle und sämtliche Spezifikationen zu Intels kommenden Desktop-CPUs der Serie Core Ultra 200 ("Arrow Lake") durchgesickert. Am 10. Oktober geht es demnach los.

Wie nun gleich mehrere Quellen, darunter die Website BenchLife sowie mehrere bekannte Leaker, übereinstimmend berichten, sind jetzt alle Modelle sowie sämtliche relevante technische Spezifikationen zu Intels kommenden Desktop-Prozessoren aus der Serie Core Ultra 200 ("Arrow Lake") durchgesickert. Auch das Release-Datum ist demnach mittlerweile terminiert und soll am 10. Oktober erfolgen. Die Serie werde demzufolge 14 CPUs mit 35 bis 125 Watt PBP ("Processor Base Power") sowie Taktfrequenzen von bis zu 5,7 GHz auf maximal 24 Prozessorkernen bieten.

Intel Core Ultra 9 285K thront an der Spitze

Wie schon zu vor mehrfach durchgesickert war, wird der Intel Core Ultra 9 285K mit 24 Prozessorkernen und einer Taktfrequenz von 3,7 bis 5,7 GHz die CPU-Speerspitze in Intels neuem Desktop-Portfolio darstellen. Insgesamt sind 8 P-Cores ("Lion Cove") und 16 E-Cores ("Skymont") im Einsatz und werden mit einer integrierten GPU/IGP kombiniert, welche 4 Xe-Cores respektive 64 Compute Units beziehungsweise insgesamt 512 Shadereinheiten bietet. Die ausführlichste Auflistung aller Spezifikationen liefern der namhafte Leaker @jaykihn0 über X.

Core Ultra 200 ('Arrow Lake') Quelle: @jaykihn0 Aber auch die Übersicht der Website BenchLife, welche auf Angaben zur integrierten Grafikeinheit ("IGP") verzichtet, dafür aber grafisch etwas besser aufbereitet ist, möchten wir euch an dieser Stelle nicht vorenthalten. Zudem liefert diese Modellübersicht mit dem Core Ultra 5 245/235 zwei SKUs mehr.

Core Ultra 200 ('Arrow Lake') Quelle: BenchLife In beiden Fällen wird davon gesprochen, dass das Release-Datum für die insgesamt bis zu 14 Core Ultra 200 ("Arrow Lake") auf den 10. Oktober terminiert wurde. Während die Intel Innovation 2024 abgesagt wurde, sollen die neuen Desktop-Prozessoren in einem sogenannten Fokus-Event in einem kleineren Rahmen präsentiert werden.

Weitere Details zur Leistungsaufnahme

Wie aus den Informationen, die von @jaykin0 über X geteilt wurden, hervorgeht, verfügen die insbesondere für Spieler relevanten Core Ultra 200K ("Arrow Lake-S") über eine TDP ("Thermal Design Power") respektive PBP ("Processor Base Power") von 125 Watt ("PL1") und eine MTP ("Maximum Turbo Power") von 177 Watt ("PL2"), wenn Intels Werkseinstellungen ("Intel Baseline") eingehalten werden. Die Peaks könnten in der Praxis aber durchaus noch deutlich höher ausfallen. Wie die prognostizierten Werte für "PL3" und "PL4" zumindest erahnen lassen.

Core Ultra 200 ("Arrow Lake-S")

Die Serie umfasst die Modelle Core Ultra 200, Core Ultra 200S und Core Ultra 200K.

  • PL1: 35 bis 125 W
  • PL2: 177 bis 295 W
  • PL3: 179 bis 297 W
  • PL4: 329 bis 490 W
  • ICC: 287 bis 400 A

Während die PL2, PL3 und P4 im Vergleich zu Raptor Lake-S bei gleichbleibender PL1 und TDP-Einstufung leicht sinken sollen, wird die ICC/ICC Max leicht angehoben.

Specs Quelle: @jaykin0 Wie den Informationen von @jaykin0 zu entnehmen ist, soll Intel vormals oberhalb der geplanten Modelle, die vom Core Ultra 9 285K mit 24C/24T angeführt werden, weitere Modelle mit 32C/32T und 40C/40T sowie einer nochmals signifikant höheren TDP geplant haben. Diese wurde demnach aber wieder verworfen und gestrichen.

Alle Informationen zur Plattform

Ein Präsentationsfolie, welche OEM-Partnern und Distributoren präsentiert wurde, legte schon vor einigen Wochen alle relevanten technischen Spezifikationen der neuen Plattform offen.

  Intel 800 Series Intel 700 Series Intel 600 Series Intel 500 Series
Release Q3/2024 Q4/2022 Q4/2021 Q1/2021
Chipsätze Z890
H870
B860
Z790
W790
H770
B760
Z690
W680
Q670
H670
B660
H610
Z590
Q570
H570
B560
H510
CPU-Sockel Sockel LGA 1851 Sockel LGA 1700 Sockel LGA 1700 Sockel LGA 1200
CPU-Codenamen Arrow Lake-S Raptor Lake-S
Raptor Lake Refresh
Arrow Lake-S
Raptor Lake-S
Raptor Lake Refresh
Arrow Lake-S
Comet Lake-S
Rocket Lake-S
PCIe 5.0 (CPU) 20 × 16 × 16 × -
PCIe 4.0 (CPU) 4 × 4 × 4 × 20 ×
PCIe 4.0 (PCH) 24 × 20 × 12 × -
PCIe 3.0 (PCH) - 8 × 16 × 24 ×
DMI 4.0 x8 4.0 x8 4.0 x8 3.0 x8
DDR5 -
DDR4 -
WLAN Wi-Fi 7 Wi-Fi 7 / Wi-Fi 6E Wi-Fi 6E Wi-Fi 6

Ihr neues Zuhause finden die zum Start voraussichtlich sechs Hybrid-Prozessoren im neuen Sockel 1851 - auch Sockel LGA 1851 -, welcher erstmals keine Unterstützung mehr für DDR4-Speicher bieten und voll auf DDR5 setzen wird.

PCGH hatte alle Gerüchte rund um die kommenden Core Ultra 200 ("Arrow Lake-S") bereits in Person unseres Fachredakteurs Torsten Vogel zusammengefasst und entsprechend fundiert eingeordnet.

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Quelle: BenchLife, @jaykihn0 via VideoCardz

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    • Kommentare (39)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Ja, wir haben solche Tests gemacht und gerade die zeigen dir doch, dass deine Mutmaßungen überhaupt nicht zutreffend sind. Ein 13900KS ist nicht ineffizient, weil er ein auf 300 W ausgelegtes Design statt dem von dir gewünschten 50-W-Schmalspur-Prozessor ist. Nein, eine 13900KS ist so ineffizient, weil er ein auf 45 W bis 125 W ausgelegtes Design ist, dass auf >250 W übertaktet wird. Mit erheblicher Steigerung des Energieverbrauchs und nur sehr beschränkter Verbesserung der Leistung. Du willst nur 100 W Verbrauch? Setze einfach PL1 und PL2 soweit runter oder starte schlichtweg keine Anwendungen, die mehr Rechenleistung benötigen.

        Das zusätzliches Taktpotenzial am oberen Ende freigegeben wird heißt doch nicht, dass die CPUs nicht auch mit niedrigem Takt laufen können. Nicht umsonst werden Intel-Systeme immer wieder für ihren relativ* guten Verbrauch im Leerlauf und bei geringer Last gelobt: Genau darauf sind die halt ausgelegt, da es immer auch für den Notebook-Markt angebotene Chips sind. Ähnliches gilt für AMD-APUs. Und wenn dir das immer noch zu viel ist, gibt es darunter Mini-PCs mit den ULV-optimierten Mobile-Chips oder mit den kleinen Pentiums und Celerons (Alder Lake N), die nur aus E-Kernen bestehen und diese auch zu weiten Teilen tatsächlich im effizienten* Bereich betreiben, für den sie ursprünglich gedacht waren.

        Es gibt derzeit niemanden, der CPU-Architekturen für 20, 30 oder gar 50 W Verbrauch konstruiert. Sowas wäre weder in Servern noch in Mobile verkaufbar und die letzte Desktop-first-Architektur dürfte Bulldozer gewesen sein. Dass High-End-Desktop-Prozessoren dennoch so viel mehr verbrauchen können, liegt schlichtweg daran, dass es Leute gibt, die diese Leistung ohne Rücksicht auf den Verbrauch nachfragen und es für Intel (und AMD) nur einen Dreh an der Einstellungsschraube erfordert, um diese Wünsche zu erfüllen. Aber das heißt ja nicht, dass du da zugreifen musst und es heißt auch nicht, dass du einen Hersteller dafür verteufeln solltest, dass er die Kundenwünsche erfüllt. Wenn dann eher die Kunden oder diejenigen, die denen so billigen Strom verkaufen, dass sowas weiterhin attraktiv bleibt.

        *: Die Betonung liegt auf "relativ effizient". Absolut sind Core i natürlich immer noch Prozessoren in einem 10-nm-Prozess. Also auf dem Niveau von AMD anno 2019. Damit konnte man beim Alder-Lake-Launch noch etwas Eindruck machen, aber heute kriegt man keinen Blumentopf mehr dafür. Genau das ändert sich allerdings mit Arrow Lake als ersten (ITRS-)5-nm-x86-Prozessor.
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Ja, wir haben solche Tests gemacht und gerade die zeigen dir doch, dass deine Mutmaßungen überhaupt nicht zutreffend sind. Ein 13900KS ist nicht ineffizient, weil er ein auf 300 W ausgelegtes Design statt dem von dir gewünschten 50-W-Schmalspur-Prozessor ist. Nein, eine 13900KS ist so ineffizient, weil er ein auf 45 W bis 125 W ausgelegtes Design ist, dass auf >250 W übertaktet wird. Mit erheblicher Steigerung des Energieverbrauchs und nur sehr beschränkter Verbesserung der Leistung. Du willst nur 100 W Verbrauch? Setze einfach PL1 und PL2 soweit runter oder starte schlichtweg keine Anwendungen, die mehr Rechenleistung benötigen.

        Das zusätzliches Taktpotenzial am oberen Ende freigegeben wird heißt doch nicht, dass die CPUs nicht auch mit niedrigem Takt laufen können. Nicht umsonst werden Intel-Systeme immer wieder für ihren relativ* guten Verbrauch im Leerlauf und bei geringer Last gelobt: Genau darauf sind die halt ausgelegt, da es immer auch für den Notebook-Markt angebotene Chips sind. Ähnliches gilt für AMD-APUs. Und wenn dir das immer noch zu viel ist, gibt es darunter Mini-PCs mit den ULV-optimierten Mobile-Chips oder mit den kleinen Pentiums und Celerons (Alder Lake N), die nur aus E-Kernen bestehen und diese auch zu weiten Teilen tatsächlich im effizienten* Bereich betreiben, für den sie ursprünglich gedacht waren.

        Es gibt derzeit niemanden, der CPU-Architekturen für 20, 30 oder gar 50 W Verbrauch konstruiert. Sowas wäre weder in Servern noch in Mobile verkaufbar und die letzte Desktop-first-Architektur dürfte Bulldozer gewesen sein. Dass High-End-Desktop-Prozessoren dennoch so viel mehr verbrauchen können, liegt schlichtweg daran, dass es Leute gibt, die diese Leistung ohne Rücksicht auf den Verbrauch nachfragen und es für Intel (und AMD) nur einen Dreh an der Einstellungsschraube erfordert, um diese Wünsche zu erfüllen. Aber das heißt ja nicht, dass du da zugreifen musst und es heißt auch nicht, dass du einen Hersteller dafür verteufeln solltest, dass er die Kundenwünsche erfüllt. Wenn dann eher die Kunden oder diejenigen, die denen so billigen Strom verkaufen, dass sowas weiterhin attraktiv bleibt.

        *: Die Betonung liegt auf "relativ effizient". Absolut sind Core i natürlich immer noch Prozessoren in einem 10-nm-Prozess. Also auf dem Niveau von AMD anno 2019. Damit konnte man beim Alder-Lake-Launch noch etwas Eindruck machen, aber heute kriegt man keinen Blumentopf mehr dafür. Genau das ändert sich allerdings mit Arrow Lake als ersten (ITRS-)5-nm-x86-Prozessor.
      • Von Neuer_User BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von PCGH_Torsten
        ... Ob eine große CPU die Berechnungen mit 125 W in 3 Minuten durchführt und dann 3 Minuten mit 5 W rumidled oder eine kleine CPU mit 65 W sie in 6 Minuten durchführt, ist dabei vollkommen egal. ....
        Und genau das bezweifle ich. Es geht mir ja nicht um groß und klein, sondern um die konstruktive Auslegung. Und CPUs, die darauf ausgelegt sind, über 6GHz zu takten, sind eben nicht so effizient, wie es solche wären, die man von vornherein nur auf 4GHz oder weniger auslegt. Auch, wenn man den Takt ersterer reduziert. Dieser Test, ich denke, ihr habt ähnliches gemacht, ich finde es aber auf die Schnelle nicht, drückt aus, was mich stört und warum ich die aktuelle Entwicklung seit Jahren massiv kritisiere:
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]

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        Ich weiß, ich weiß, andere CPU, wenige Effizienzkerne und und und. Es geht mir aber um die Tendenz. Es ist mitnicht so, dass halber Stromverbrauch mit halber Rechenleistung einhergeht. Und Du wirst es, wenn Du die neuen Mainboards testen wirst, sicherlich messen, was die Boardhersteller wieder an Leistung freigeben werden. Das wird ganz sicher nicht bei PL1 125W begrenzt sein. Ganz sicher nicht.

        Ich persönlich kann diese Entwicklung nur mit beschreiben. Andere werden das anders sehe. Alki schrieb ja schon, dass für mich vermutlich "U" und "T" CPUs die bessere Wahl sind. Damit hat er vermutlich Recht. Die Leitungsfähigkeit moderner Notebook und deren Stromverbrauch finde ich extrem interessant.

        Ich behaupte aber weiter, wenn Intel nicht versuchen würde, den Takt in absurde Höhen zu schrauben, die gesamte CPU erheblich effizienter werden könnte. Und geht es um uns Spielenden, ist der Weg mit großen Cache der effektivere. Ich hätte nicht gedacht, dass die Diskussion so ausarten muss, vielleicht waren die vier Smilies als Beitrag wirklich zu kurz, das Zitieren von PL4 war mein Fehler, aber selber PL2 ist mir definitiv zu hoch. Das kann man doch einfach mal akzeptieren. Das betrifft Grafikkarten genauso.

        Zitat von PCGH_Torsten
        Ich hoffe, dass ich nie bei einem Arbeitgeber lande, der 100 mit scheinbar wichtigen/fordernden Aufgaben betreute Personen in ein gemeinsames Büro sperrt. 10 Hardware-Redakteure kann schon ganz schön viel sein, wenn man konzentriert arbeiten muss.
        Es hat auch Vorteile. Durch die Größe wird es leiser, weil reflektierende Wände weit weg sind, dazu viele Pflanzen und Raumteiler und es wird erträglich, wenn alle bemüht sind, leise zu arbeiten. Der Vorteil ist, man kann sich viel besser und schneller Abstimmen. Gerade Kollegen, die 80% der Zeit im Haus rum flitzen und mit denen man 2min reden muss, erreicht man viel schneller und ohne umständliche Termine.
        Zitat von Alphatierch3n
        Die große Märchenstunde!
        Ich weiß ja nicht, wo Du arbeitest und was ihr für Produkte habt. Wenn ich 25 Jahre zurückdenke, lief es so, dass unsere Desktoprechner, auch das waren damals Workstations, mehr oder weniger nur dafür da waren, Geometrien einzugeben, dann gab man Oberflächen- oder FEM-Berechnungen an den Server, der irgendwo gut gekühlt stand, und man bekam Stunden oder Tage später die Ergebnisse.

        Und dann kommen die üblichen Berater ins Haus und meinten, da liegt ja extrem viel Rechenleistung brach. Also wurden bei uns die Bürorechner so an die Server gekoppelt, dass sie, ähnlich wie bei Foldinghome, Berechnungspaket mit geringer Priorisierung zurück an die Buromaschinen schickten. Und die rödeln dann ordentlich rum und erzeugen ordentlich Wärme. Das ist bei aktuellen Sommern wirklich ein Problem. Vor allem, weil die Rechner dann auch Nachts durchlaufen, sämtliche Fenster aber geschlossen sein müssen. Und dann kommt man morgens um 8:00 in Büro und wird erst einmal erschlagen. Das sind keine Märchenstunden, sondern real Probleme in Büros. Und ob Rechner 100W oder 1000W verbraten, macht dann durchaus einen Unterschied.
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von Neuer_User
        Das war vielleicht ungeschickt. Aber auch PL2 und PL3 sind mir definitiv zu hoch, da hängen ja auch viele Folgekosten dran, insbesondere für Klimaanlagen in Großraumbüros. Ich freue ich schon auf ein Spezial Seitens der PCGH, in dem die CPU auf Effizienz hin getrimmt wird und mit erheblich weniger Verbrauch nur unmerklich weniger Rechenleistung erzeugt.
        Wie viele irreführende Posts kann man eigentlich in Folge absetzen, bis man sich mal mit der Materie beschäftigt?
        Auch PL3 hat nichts mit Verbräuchen zu tun und PL2, dass bis eben gar nicht genannt wurde, ist für die Raumklimatisierung komplett egal. Frühestens PL1 würde da eine Rolle spielen, wird es aber nur in den wenigsten Fällen tun. Was in der Regel zählt ist die für einen bestimmten Zweck nötige Rechenleistung und die Effizienz, mit der diese erbracht wird. Ob eine große CPU die Berechnungen mit 125 W in 3 Minuten durchführt und dann 3 Minuten mit 5 W rumidled oder eine kleine CPU mit 65 W sie in 6 Minuten durchführt, ist dabei vollkommen egal. In beiden Fällen muss die Umgebung 6,5 Wh CPU-Abwärme abführen. Und im Falle eines Ingenieursarbeitsplatzes vermutlich auch noch einmal 20 Wh Abwärme von Monitoren und GPUs, die in den nächsten 18 Minuten weitere 60 Wh nachschieben, während die CPUs Däumchendrehen und der Ingenieur konstruktiv tätig ist, ohne dass sich schon etwas größeres ergeben hat, dass er neu durchrechnen lassen könnte.

        Zitat von Neuer_User
        Hast Du schonmal in einem Großraumbüro mit 100 Konstrukteuren gesessen?
        Ich hoffe, dass ich nie bei einem Arbeitgeber lande, der 100 mit scheinbar wichtigen/fordernden Aufgaben betreute Personen in ein gemeinsames Büro sperrt. 10 Hardware-Redakteure kann schon ganz schön viel sein, wenn man konzentriert arbeiten muss.
      • Von Alphatierch3n Schraubenverwechsler(in)
        Zitat von Neuer_User
        Hast Du schonmal in einem Großraumbüro mit 100 Konstrukteuren gesessen? Alle haben potente Rechner und die laufen oft im Limit. Da macht es einen großen Unterschied, was die Rechner an Strom verbraten. Darum schaue ich sehr sensibel auf die Entwicklung dieses Themas. Und dann wird seitens der Firmenleitungen an Klimaanlagen gespart. Ahnst Du, was das bei Sommern wie diesen bedeutet? Und ob ein Rechner 150W, 500W oder 1000W verbraucht, und dabei spielt natürlich vor allem auch die Grafikkarte eine entscheidende Rolle, ist dann sehr relevant.

        Man bekommt die neuen Intel CPU ganz sicher auf ein "vernünftiges" Niveau, wenn man selber Hand anlegt, oder Hersteller die Mainboards "sinnvoll" konfigurieren
        Die große Märchenstunde!

        Als jemand, der von der Materie Ahnung hat sage ich, du denkst dir hier irgend etwas aus. Gerade im Bereich der Konstruktion ist der (Durchschnitts-)Verbrauch von PCs/Workstations überschaubar.

        Die Rechner brauchen Peak-Leistung! Wie der Name schon sagt, konstruiert der Konstrukteur. Die Leistung wird dann nur kurzfristig gebraucht, um die Änderungen im Modell umzusetzen. Vielleicht wird einmal ein photorealistisches Rendering durchgeführt, aber das war's dann auch. Im Schnitt wird hier sicherlich deutlich weniger Wärme erzeugt als beim Gaming! Davon ab, wir bei großen Modellen oft Remote auf Servern gearbeitet, da ist der Verbrauch der Rechner in dem von dir (ausgedachten?) Großraumbüro überschaubar...

        BTW:

        Eingangs hast du geschrieben:
        Zitat von Neuer_User
        ...

        Ich surfe z.B. mit einem alten Intel Skylake 2-Kerner, der mit reduzierter Spannung und 3000Mhz keiner 8W zieht.
        Du solltest hier vielleicht einmal überlegen, welche Performance (z.B. in MIPS) dein Skylake 2-Kerner liefert und dann einmal nachdenken, wie viel Energie (und Zeit) dieser für die gleiche Rechenaufgabe im Verhältnis zu einer auf den ersten Blick ineffizienten aktuellen CPU benötigt (und darum geht es am Ende). Dein Skylake dürfte so um die 10 bis 50-Mal langsamer im Vgl. zu aktuellen CPUs sein.

        siehe z.B.
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      • Von QIX BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von Neuer_User
        Hast Du schonmal in einem Großraumbüro mit 100 Konstrukteuren gesessen? Und alle haben potente Rechner und die laufen oft im Limit. Und da macht es einen großen Unterschied, was die Rechner an Strom verbraten. Darum schaue ich sehr sensibel auf die Entwicklung dieses Themas. Und dann wird an Klimaanlagen gespart.
        Mit Konstrukteuren nicht, aber zahlreiche DEVs mit ähnlich potenter Hardware sehe ich in der Tat mind. einmal die Woche (aber keine 100, eher so 25 auf einmal). Ich weiß ja, worauf Du hinaus möchtest, nur sind diese Szenarien (selbst, wenn man Enduser in einer Gleichung potenziert, frei nach dem Motto, rettet den Planeten) mit den Zielen vieler Enduser und deren use cases mit Schwerpunkt hohe Leistung bei privaten Einzelsystemen nicht unbedingt übertragbar.
      Direkt zum Diskussionsende
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