Globalfoundries: In der Fab 1 Dresden sollen 800 Mitarbeiter gehen
Um betriebswirtschaftlicher zu arbeiten, sollen in der Fab 1 in Dresden 800 Mitarbeiter von Globalfoundries entlassen werden. Insgesamt möchte das aus Abu Dhabi kontrollierte Unternehmen 1.300 Personen entlassen, um die Personalkosten um 20 Prozent zu senken.
Nachdem heute bereits bekannt wurde, dass AMD 5 Prozent seiner Belegschaft entlassen möchte, um Geld zu sparen, knallt es nun auch bei der ehemaligen Fertigung, die heute unter Globalfoundries geführt wird. Dort plant man insgesamt 1.300 Entlassungen, wovon 800 auf das Werk im deutschen Dresden entfallen sollen. Globalfoundries habe die Mitarbeiter am gestrigen Donnerstag informiert. Mit dem Betriebsrat wolle man nun zügig Gespräche führen, um die Zeit der Unwägbarkeiten für die Mitarbeiter zu reduzieren.
Ziel der Maßnahme ist es, 20 Prozent der Personalkosten einzusparen. Das Unternehmen müsse betriebswirtschaftlich gut aufgestellt werden, so die Führungsebene. Daher sollen auch die noch rund 160 Leiharbeiter in Dresden nicht weiter beschäftigt werden. Geschäftsführer Rutger Wijburg hatte die Aktion quasi bereits in der Sächsischen Zeitung angekündigt, in dem er erklärte, dass man zwei schwere Jahre vor sich habe, weil die Aufträge ausbleiben bzw. die Lose gekürzt werden.
Das Unternehmen gehört heute dem Staatsfond von Abu Dhabi, Mubadala. In der Fab 1, die in Dresden steht, arbeiteten zuletzt rund 3.700 Menschen. Das einstige AMD-Werk ist laut Globalfoundries das modernste und mit 52.000 Quadratmetern Reinraumfläche das größte seiner Art in Europa. Daneben bestehen noch Fabriken in Singapur und den Vereinigten Staaten.
Vor Kurzem erst wurde gemeldet, dass die 14-nm-Produktion in Dresden angelaufen sei, die auf einer Lizenz von Samsung basiert. Zudem hatte man die Chipfertigung von IBM vor einiger Zeit übernommen. AMD will künftig neben Prozessoren auch Grafikkarten bei Globalfoundries fertigen lassen. Bei tendenziell sinkendem Marktanteil ist das aber für den Auftragsfertiger auch kein festes Standbein.
Quelle: Sächsische Zeitung


- Ausnahmen dabei
- einfrieren des Arbeitgeberanteils zur Krankenversicherung zu Lasten der Arbeitnehmer
- verhindern von strengeren Abgasgrenzwerten auf EU Ebene
- 40% ? (korrigiere mich) der Vollzeit-Arbeitnehmer die als Renter nur Grundsicherugn bekommen werden
- Private Zusatzversicherung die dann auch nicht ausgezahlt wird (die Versicherungsunternehmen freuen sich)
- Erleichterungen bei der Erbschaftssteuer
- zunehmende Privatisierung auf allen Ebenen
- Lehrermangel, Mangel bei Polizei, Kinderbetreuung, ...
- kein Sozialer Wohnungsbau mehr udn kein wirksamer Eingriff gegen die Bildung von teuren Szene-Virteln in den Stadtkernen der Großstädte
- keine Reichen-Steuer
- generell keine Umverteilung von oben anch unten
- immer noch gestaffelte und vor allem gedeckelte Einkommenssteuer
Extrem linke Politik die wir haben
Abgeshen davon das die Ansiedlung von AMD, Infinion und anderen in Dreseden stattlich gefördert wurde (CDU die war alleinregierend in Sachsen bis 2004).
Die Politik hat eben nciht so viel Einfluss auf die Wirtschaft wie sie glaubt.
Solar Wind und gaskraftwerk
Solar geht problemlos
Wind auch
bei Gas wird es sehr schwer
neben dem Werk allein muss man für Sicherheit sorgen, qualifiziertes personal haben und regelmäßige Wartung (täglich)
Und genau das lohnt nicht
gegen solar spricht nichts
Wenn man sein eigenes gaskraftwerk haben könnte würde das jeder machen
Gib nix billigeres als gas.
Mit einen gesetz könnte man die Öl Koppelung aufheben und dann wird es noch billiger
Ich weiß ja nicht wie der Ertrag bei Solarpanels in Deutschland ist. Ich produziere 99% meines Stromes mit Solar und auf den Dächern von AMD sehe ich da nix, also selber schuld.
Es ist ja nicht möglich, dass alle 90% die kaum was haben, plötzlich so viel haben wie wir.
Man muss sich halt in der Mitte treffen.
Zudem wäre ICH nicht bereit niedrigere Löhne in Kauf zu nehmen. Wenn sich Staaten wie China als Billigland missbrauchen lassen ist das deren Problem, ich möchte dafür nicht weniger Lohn kriegen.
Und dass es noch nie eine funktionierende Gleichverteilung gab ist völlig normal und wird sich auch nie beheben lassen.
Dass du auch damit leben könntest mit "weniger" auszukommen ist ja ganz nett - ich wäre dazu NICHT bereit. Weil wirklich lebensbedrohlich Arme Menschen müsste es nicht geben. Theoretisch ist jeder Staat in der Lage funktionierende Sozialsysteme aufzubauen. Ist alles nur eine Frage des Wollens...
Man sollte eher nach Möglichkeiten gucken die Abwanderungen von Unternehmen ins Ausland zu verhindern. Das kommt ja auch nur dank den lückenhaften Gesetzen zustande (bekanntestes Beispiel ist ja Nokia... Einfach in ein EU-Ausland gehen und dann nur noch 1/8 des Lohns zahlen müssen).
Die Kinder die die Möglichkeit zur langfristigen Schulbildung haben werden diese auch in Anspruch nehmen. Alleine, weil jeder nicht-egoistische Elternteil sich eine bessere Zukunft für seine Kinder wünschen dürfte...
Und da ist halt wieder die Sache... Niemand (aus der Wirtschaft oder dem Staat) zwingt die Kinder dazu.