Gaming gegen Datacenter: Klarer Gewinner bei AMD - Server stehen an erster Stelle
Laut AMD-CEO Lisa Su spielt das Datacenter-Geschäft für das eigene Unternehmen inzwischen die größte Rolle - dank Epyc und den MI-Beschleunigern.
Neben anderen Technikunternehmen war auch AMD bei kürzlich von der US-Großbank Goldman Sachs veranstalteten Communacopia & Technology Conference vertreten. In einer Fragerunde mit CEO Lisa Su lag dabei insbesondere das Datacenter-Geschäft des Unternehmens im Fokus. Passend dazu betonte Su, dass ebendiese Sparte inzwischen die wichtigste für AMD ist und dementsprechend auch im Fokus liegt. AMD sei demnach ein "data center first"-Unternehmen.
Datacenter im Fokus
Zumindest mit Blick auf die Geschäftszahlen lässt sich diese Aussage schnell verständlich machen, schließlich ist die Datacenter-Sparte inzwischen die mit Abstand größte des Unternehmens. Sie allein erzeugt fast so viel Umsatz wie alle anderen Abteilungen zusammen. Gleichzeitig sorgt der Verkauf von AMDs MI-Beschleunigern und Epyc-CPUs auch für einigen Gewinn.
Quelle: AMD
Im vergangenen Quartal machte AMD fast die Hälfte des Umsatzes und rund 60 Prozent des Gewinns mit dem Datacenter-Geschäft.
In den Fragen an Su ging es dabei getrennt um die Beschleuniger und die Prozessoren. Bei ersteren hob die CEO vor allem die Software hervor, die in den letzten Monaten angeblich ein deutliches Wachstum ermöglicht hat und es auch weiter soll. Das dürfte für AMD auch von besonderem Interesse sein. Denn angeblich soll der Datacenter-Markt bis 2027 400 Milliarden US-Dollar umfassen - und diese Summe soll zum größten Teil auf GPUs entfallen. Gleichzeitig sollen aber auch Prozessoren wichtig bleiben. Hier sieht sich AMD mit der eigenen Hardware sehr gut aufgestellt, und auch bei der Software gibt es offenbar weniger offenes Potenzial. Großkunden werden diesbezüglich aber angeblich trotzdem zunehmend durch AMDs Ingenieure unterstützt.
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AMDs andere Sparten, sprich die Radeon-Grafikkarten und die Ryzen-Prozessoren, spielten in dem Gespräch nur eine untergeordnete Rolle. Sorgen, dass das Desktop-Geschäft bei der Entwicklung vernachlässigt wird, muss man sich bei dem Unternehmen aber wohl nicht machen. Die Epyc-CPUs sind zu den Ryzen-Prozessoren schließlich schon jetzt stark artverwandt - sie basieren auf denselben Chips. Gleichzeitig strebt das Unternehmen außerdem auch im GPU-Segment eine einheitliche Architektur an, sodass die Entwicklung künftiger Radeon-Chips hoffentlich von den Investitionen in die Datacenter-Sparte profitieren kann.
Kann AMD im Datacenter noch lange wachsen - oder wird Intel die Konkurrenz bald zurückschlagen? Nutzen Sie die Kommentarfunktion und teilen Sie uns Ihre Meinung mit. Zum Kommentieren müssten Sie auf PCGH.de oder im Extreme-Forum eingeloggt sein. Sollten Sie noch keinen Account haben, könnten Sie über eine Registrierung nachdenken, die viele Vorteile mit sich bringt. Beachten Sie beim Kommentieren aber bitte die gültigen Forenregeln.
Quelle: Seeking Alpha via Tom's Hardware

Daher steckt ma eben auch nicht viel Geld in einen Kampf gegen Nvidia HighEnd-Karten, wenn man das Geld anderswo einfacher und gesicherter verdienen kann.
Schade, dass bedeutet in der Konsequenz auch, dass NV nun keinerlei Grenzen mehr in ihrem Größenwahn kennen wird und die Preise explodieren werden. Ich werde das Spiel aber trotzdem nicht mitmachen, solange für mich P/L nicht stimmen.
Falls sie uns vernachlässigen werden die Chinesen mit ihren Chips irgendwann an ihnen vorbeiziehen und dann wird es nur noch eine Frage der zeit sein, bis sie auch die Datacentersparte einholen und ebenso durch uns noch größer sein werden.
Wie es laufen kann selbst wenn man sich für mächtig hält, hat man ja gut bei Motorola, Sun und Digital gesehen.........