UDNA statt RDNA: AMD kündigt neue GPU-Architektur an
AMD will die bisher in RDNA und CDNA aufgeteilten GPU-Architekturen künftig vereinen: Mit UDNA sollen demnächst sowohl die Instinct- als auch die Radeon-Basis unter ein Banner gebracht und weiterentwickelt.
Vor rund fünf Jahren teilte der GPU-Hersteller AMD die zugrundeliegende Architektur in die Bereiche RDNA und CDNA auf, die für die Radeon-Grafikkarten und internen Grafikeinheiten der Ryzen-Chips respektive die Profilösungen der Instinct-Serie genutzt werden. Künftig werden die beiden Bereiche wieder zusammengeführt, wie Jack Huynh in seiner leitenden Funktion in AMDs Computing und Graphics Group gegenüber dem Portal Tom's Hardware auf der IFA 2024 bestätigte. Statt RDNA und CDNA soll die GPU-Architektur unter dem Namen UDNA geführt werden.
Das U steht hierbei für "Unified" - ähnlich wie es Nvidia bei der eigenen CUDA-Architektur verbrieft. Begründet wird der Schritt mit einer einfacheren Softwareoptimierung: Der Stack solle für alle GPUs entwickelt werden, um eine wesentlich bessere Verbreitung der AMD-Grafikkarten über alle Bereiche hinweg zu erreichen. Zeitgleich sollen auch Entwickler es einfacher haben, auf AMD-Lösungen zu optimieren, da keine Unterschiede zwischen den Architekturen mehr berücksichtigt werden müssen. Dies passe zum Ziel, dass AMD nach "Marktanteilen jagt", wie Hyunh kürzlich erklärte - und zeitgleich auch ein vorläufiges Ende für High-End-Grafikkarten aus dem Radeon-Haus andeutete:
Einen konkreten Zeitplan für die ersten Grafikkarten auf Basis von UDNA nannte Hyunh indes nicht - deutete aber zumindest zwischen den Zeilen an, dass noch mindestens zwei Generationen mit der gewohnten RDNA-Architektur geplant sind. So denke man auch über "UDNA 6 und UDNA 7" nach, die Nomenklatur wird also wohl nach dem Erscheinen von RDNA 4 (RX 8000) und RDNA 5 (RX 9000) nahtlos fortgesetzt.
Strategisch orientiert sich AMD wohl an der Vorgehensweise der Zen-Architektur für Epyc- und Ryzen-CPUs: Mit der "Cloud-to-Client-Strategie" dürften die auf Rechenzentren ausgelegten GPUs schlicht herunterskaliert sowie wo notwendig einzelne Änderungen - etwa beim Speichertyp - vorgenommen werden. Im gleichen Atemzug verspricht Hyunh auch, dass im Hinblick auf Optimierungen UDNA vollständig vor- und rückwärtskompatibel sein soll.

11% das ist ok aber auch kein Wunderwerk wenn beide mit gleichen Ram betrieben werden wird es vermutlich noch weniger.
Da Ryzen 9000 auch keinen besseren IMC hat (von dem was man von Ocern) hört kann man sagen das die meisten Gamer wohl beide mit 6000mhz fahren werden.
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Intel hat in den letzten Jahren vor dem ersten Ryzen, sich auf seiner Konkurrenzlosen Marktführerschaft ausgeruht und weniger durch Innovation als durch Stagnation und keinerlei Fortschritt geglänzt.
Intel muss grad delivern, verliert viel an der "Basis" und auch Kunden(vertrauen) und muss darüber hinaus sich selbst Gesundschrumpfen und währenddessen rechtfertigen warum die eigenen Grundsätze, jetzt aufeinmal nichtmehr heilig sein sollen ( eigene Fabs / nur interne Fertigung ) und man auch nie der Marktführer war als den man sich verkauft.
Intel hat in den letzten Jahren vor dem ersten Ryzen, sich auf seiner Konkurrenzlosen Marktführerschaft ausgeruht und weniger durch Innovation als durch Stagnation und keinerlei Fortschritt geglänzt.
Das Wettrennen gegen AMD haben sie unvorbereitet starten müssen und schnell lernen müssen das sie eben nicht nur eine Generation hinterher waren, sondern viele. Seitdem wird versucht mit dem Dampfhammer gegen bessere Fertigungen, mehr Kerne und höhere Gesamtleistung vorzugehen.
Intel wird noch 2-4 Generationen brauchen um aus ihrem Loch rauszukommen, genug Zeit also für AMD Geld in eine andere Front zu werfen um dort auch wieder Marktanteile zu gewinnen.