Delid Die Mate 2 vorgestellt: Jetzt zum erschwinglichen Preis

24
News Andreas Link Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Delid Die Mate 2 (5)
Quelle: der8auer

Gerade eben wurde der Delid Die Mate 2 vorgestellt und der bietet zwar kein - auch vollkommen unnötiges - Funktions-Upgrade, aber dafür eine bessere Handhabung und er ist vor allem deutlich günstiger, weil der Herstellungsprozess optimiert wurde. Statt der einst 90 Euro geht es nun für deren 30 Euro los.

Vergangenen Herbst stellte der8auer den Delid Die Mate vor. Mit dem ließen sich Intel-Prozessoren deutlich leichter köpfen als zuvor, denn das Hantieren mit Rasierklingen und/oder Spannstöcken entfällt. Nun ist die zweite Version des Köpfwerkzeuges vorgestellt worden und wird ab Mitte/Ende Februar auch lieferbar sein.

Das neue Modell soll einfacher zu handhaben sein und ist, als größter Vorteil für den Kunden, prozessoptimiert. In der Herstellung kann nun einiges gespart werden, was den Preis von einst doch recht stolzen 90 Euro auf nunmehr 30 Euro senkt. Damit ist der Delid Die Mate 2 eine deutlich sinnvollere Investition, wenn man keine ganze Reihe von Prozessoren köpfen will. Einmal-Anwender haben nun also deutlich weniger Kosten und müssen nicht zwingend das Gerät wieder verkaufen, um die Aktion finanziell halbwegs sinnvoll zu gestalten. Für Käufergruppen sinkt natürlich der Einzelpreis pro Person.

Im Video stellt der8auer das neue Modell vor, das bereits vorbestellt werden kann. Wie immer gilt bei: Durch das Köpfen entsteht ein Garantieverlust. Außerdem können nur Desktopmodelle geköpft werden, deren Heatspreader nicht verlötet ist. Verlötet sind unter anderem die Broadwell-E-Modelle (Core i7-6800K/6850K/6900K/6950X), die zwar als Desktop-Systeme verkauft werden, aber aus der Server-Serie stammen.

Die aktuelle Version ist damit tauglich für Ivy Bridge, Haswell, Devil's Canyon, Broadwell, Skylake und Kaby Lake mit S-Zusatz, der für die Desktop-Version (LGA 115X) steht. Sofern Intel nichts an seinen Chips ändert, kann er auch für die kommende Generation verwendet werden. Es ist derzeit reine Spekulation, aber Cannon Lake dürfte erfahrungsgemäß keine großen Änderungen beim Packaging gegenüber Kaby Lake haben.

Empfohlener redaktioneller Inhalt [EMBED_URL] An dieser Stelle finden Sie externe Inhalte von [PLATTFORM]. Zum Schutz Ihrer persönlichen Daten werden externe Einbindungen erst angezeigt, wenn Sie dies durch Klick auf "Alle externen Inhalte laden" bestätigen: Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit werden personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Externe Inhalte Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
24
    • Kommentare (24)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von wdkhifi PC-Selbstbauer(in)
        Wenn das Teil ja mal lieferbar wäre
      • Von wdkhifi PC-Selbstbauer(in)
        Wenn das Teil ja mal lieferbar wäre
      • Von Prof.Nuke Schraubenverwechsler(in)
        Hört sich gut an. Ich werde mir wahrscheinlich demnächst einen i7-7700K zulegen und will die Abdeckung den wegen den hohen Temperaturunterschieden auch entfernen. Falls man die Abdeckung ganz weglassen und den Kühler direkt auf den Kern legen will, gibt es dann wieder einen passenden OC-Frame wie den hier:
        der8auer Haswell OC-Frame

        Ich will das ganze mit einer Wasserkühlung betreiben und mir den Alphacool Eisblock XPX zulegen:
        Alphacool Eisblock XPX CPU - Intel/AMD - Deep Black | CPU - Wasserkuhler | CPU - Kuhler | Wasserkuhlung | Aquatuning Germany
      • Von DKK007 Trockeneisprofi (m/w)
        Da Cannonlake ja nur ein Shrink ist, sollte der den gleichen 1151 Sockel wie schon Skylake verwenden. Der nächste Sockel kommt wohl erst mit einer neuen Architektur, das müsste dann Icelake sein.
        Siehe: Intel-CPUs mit 10 nm: Ice-Lake-Nachfolger soll Tiger Lake heissen

        Wie das ganze aussieht, wird aber wohl auch deutlich von RyZen abhängen.
      • Von Abductee Kokü-Junkie (m/w)
        Der Heatspreader wird schon von der Sockelverriegelung fixiert.
        Ein zusätzliches Verkleben ist nur notwendig wenn man die CPU spazieren tragen will.
      • Von MDJ Software-Overclocker(in)
        Zitat von Abductee
        Ich hab nie verstanden warum man den Heatspreader wieder verkleben sollte, die Sockelverriegelung am Mainboard hält den doch eh fest.
        Wenn ich nach ein paar Jahren glaube die Wärmeleitpaste tauschen zu müssen, muss man die CPU nicht erneut köpfen.
        Ich muss sagen, dass ich noch nie mit Flüssigmetall-Paste gearbeitet habe. Aber verlaufen sollte sie, soweit ich zumindest weis, eigentlich nicht. Von daher vielleicht nur zu Absicherung?
        Eventuell reicht es vielleicht auch, wenn man nur an allen vier Ecken einen Tupfer von dem Silikonkleber macht, damit der Heatspreader einfach nur fixiert ist.
        Hat da mal jemand Erfahrung gemacht, ob dies auch reichen würde?
      Direkt zum Diskussionsende
  • Print / Abo
    Apps
    PCGH Magazin 07/2026 PC Games 06/2026 play5 07/2026 N-Zone 06/2026 Linux Magazin 07/2026 LinuxUser 06/2026 Raspberry Pi Geek 07/2026
    PC Games Hardware PC Games Linux Magazin Raspberry Pi Geek Computec Kiosk