Core-CPUs: Asus bremst instabile Prozessoren per BIOS-Update deutlich aus
Asus versucht das "Core-Desaster", welches sich in instabilen Core-Prozessoren der 13. und 14. Generation äußert, durch ein BIOS-Update zu entschärfen, welches mit dem Intel Baseline Profile für Abhilfe sorgen und die CPUs ausbremsen soll.
Asus versucht das "Core-Desaster", welches sich in instabilen Core-Prozessoren aus der 13. und 14. Generation äußert, durch ein BIOS-Update für seine Z790-Mainboards zu entschärfen, welches mit dem Intel Baseline Profile und deutlich konservativeren Power Limits und damit niedrigeren Taktfrequenzen für Abhilfe sorgen soll. Dass Leistungseinbußen damit einhergehen werden, ist damit wohl unabdingbar. In Anbetracht der Situation dürfte dies aber der einzige gangbare Weg sein.
Intel hat bestätigt, dass das Unternehmen nach wie vor Berichten von Spielern in den Subreddits r/buildapc und r/intel sowie in einem Sammelthread auf Steam nachgeht, die darauf hinweisen, dass Core-CPUs der 13. und 14. Generation in bestimmten Situationen und unter bestimmten Arbeitslasten vermehrt zu Stabilitätsproblemen neigen sollen. Betroffen sein sollen die beiden Prozessorgenerationen Raptor Lake und Raptor Lake Refresh.
Diesem Problem tritt Asus jetzt mit einem neuen BIOS und der Implementierung eines sogenannten "Intel Baseline Profiles" entgegen. Dieses soll die von Intel vorgegebenen Werkseinstellungen und Restriktionen ganz strikt zur Anwendung bringen, was insbesondere die Power Limits der Core-Prozessoren betrifft.
Das Update führt das Intel Baseline Profile ein, das es Anwendern ermöglicht, auf die Werkseinstellungen von Intel zurückzugreifen, um grundlegende Funktionen zu nutzen, die Leistungsgrenzen zu senken und die Stabilität in bestimmten Spielen zu verbessern.
- Asus -
Mit dieser Aussage, die den Release Notes des aktuellen BIOS-Updates zu entnehmen ist, gesteht Asus aber auch ein, dass die Core-Prozessoren auf den Mainboards des Herstellers "out of the Box" nicht mit den Werkseinstellungen von Intel laufen. Die Schuld ist demnach eben nicht nur bei Intel, sondern nicht zuletzt auch bei den Mainboardherstellern zu suchen. Core-CPUs laufen ab Werk mit OC sowie Spannungswerten, die von Intel so nicht vorgesehen sind. Jetzt soll Schadensbegrenzung betrieben werden, das ist offensichtlich.
BIOS-Update bremst Core-CPUs deutlich aus
Wie HXL (@9550pro) über den Kurznachrichtendienst X - vormals Twitter - berichtet hat, bremst Asus die instabilen Core-Prozessoren mit den nachfolgenden Maßnahmen deutlich aus, wenn das Intel Baseline Profile aktiviert wird.
Quelle: HXL (@9950pro)
Wie erste Benchmarks mit dem Cinebench R23 gezeigt haben, lassen sich die Leistungseinbußen durch das Intel Baseline Profile auf 10 bis 15 Prozent beziffern, wie erste Vergleichstests auf Overlock.net gezeigt haben. Intel und die Hersteller der Mainboards zahlen jetzt den Preis für ihr Werks-OC und am Ende sind die Anwender die Leittragenden und müssen Einbußen in Kauf nehmen.
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Quelle: Asus, HXL via X, Overclock.net

Dann war die 4090 doch ein gutes Stück vorne und das mit "nur" 450W, meist jedoch sogar drunter. Das Resultat sind sehr leise und ruhige Karten...
Gruß
Gruß
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