AMD Zen4: Neue AM5-Prozessoren kommen mit LGA1718-Sockel
Der Leaker ExecutableFix hat bestätigt: AMDs AM5-Prozessoren werden in Kombination mit dem LGA1718-Sockel auf den Markt kommen. Der Insider verriet außerdem weitere Informationen zu den neuen Zen-CPUs.
AMD wird die neuen AM5-Prozessoren voraussichtlich mit einem LGA- anstelle eines PGA-Sockels ausliefern. Die Next-Gen-CPUs sollen laut Aussage des Leakers ExecutableFix mit einem LGA1718-Sockel funktionieren, wonach die Pins nicht am Prozessor, sondern am Motherboard-Sockel befestigt sind.
Weitere Details zu AM5-CPUs geleakt
ExecutableFix verkündete via Twitter außerdem weitere Details zu den kommenden AM5-Prozessoren. Demzufolge wird die Nachfolge-Generation der AM4-CPUs neben dem LGA1718-Sockel über folgende Eigenschaften verfügen:
- Dual-Channel DDR5
- PCI-e 4.0
- 600er-Serie Chipset
AMD wird also laut dem Insider eine neue AM5-Motherboard 600er-Serie veröffentlichen, die die Nachfolge der AM4-Boards X570 und X570S antreten könnte. ExecutableFix bestätigte außerdem, dass die AM5-CPUs noch ohne PCI-e 5.0 auskommen müssen - letzteres sei ausschließlich den Zen4 Genoa (EPYC)-Prozessoren vorbehalten. Die Größe der CPU-Quadrate soll bei den 40mm von AM4 bleiben, während der Fertigungsprozess in 5nm erfolgt.
Wann AMD die ersten AM5-CPUs auf den Markt bringen wird, bleibt noch offen. Gerüchten zufolge sollen diese Prozessoren bei AMD unter dem Codenamen Raphael laufen und irgendwann im Jahr 2022 erscheinen. Ein Release in der zweiten Jahreshälfte 2022 würde allerdings einen deutlichen Vorsprung für die direkte Intel-Konkurrenz bedeuten, die Alder Lake-CPUs, die noch dazu sowohl DDR5 alss auch PCI-e 5.0 unterstützen. Wie immer bei Leaks und Gerüchten gilt aber: Die Inhalte sind mit Vorsicht zu genießen. AMD selbst hat die Existenz vvon Raphael bislang nicht bestätigt und auch noch keine Informationen zu den kommenden AM5-Prozessoren preisgegeben.
Quelle: Videocardz

Wieder mal abwarten...
Bleibt dein Beispiel mit der Video-Kopie, die auch immerhin schon mal 1:4 Encoding und 4:1 Recoding beinhaltet, auch wenn du das Format nicht änderst. Das könnte ganz knapp klappen, aber "6k Kameras, die weniger als eine RTX 3090 kosten" und "M.2 für mehrere TB Video" und das ganze auch noch so oft, dass man regelmäßig mehrere Stunden Material bearbeiten muss (und somit PB im Jahr archiviert?), dass fällt wirklich nicht mehr unter "normaler Endverbraucher". Wer Cutting auf proffesionellem Niveau betreibt, sollte vielleicht einfach eine zweite/größere primäre SSD in seine Workstation packen. Die ist weitaus billiger als die Kamera oder das NAS.
Das sind also 1,3 TB je Stunde Video. Das dürfte die SW nach dem wegschneiden der unbrauchbaren Szenen aus der 30-45 Min. dauernden Aufnahme gerne so schnell wie nur möglich zum neuen Rohmaterial zusammen basteln (kein Encoding, ich werfe meine DIAs/RAWs auch nicht weg, wenn die Bilder brauchbar erscheinen). Danach landet es im Hintergrund auf dem NAS und ich könnte von der Aufnahme SSD schon die nächste Stunde Rohmaterial auf den Rechner ziehen könnte.
Selbst bei halber Datenrate und 30% Abfall wäre das Zielvideo erhelblich größer wie 200 GB.
Das ist aber, im Gegensatz zu den anderen Sachen, bisher nur ein Gedankenexperiment.
Alles sind keine Szenariuen für den Haushaltsgamer (und vermutlich auch nicht für den Profi-Gamer). Das sind die hier so oft diskutierten 16 Kern CPUs auch auch nur extrem selten. Bevor sich die SSD-Hersteller an PCIe5 (für ein paar Byte lesend und schreibend > 7 GB/s) wagen (weil sie, wie Du geschrieben hast, an die Grenzen von PCIe4 stoßen), sollen sie m.M.n. erst mal PCIe4 ausnutzen.
Von einer anderen SSD kopieren ist wohl kein produktiver Einsatz. Das macht man einmal, wenn man das Laufwerk wechselt, aber danach arbeitet vom Laufwerk und aufs Laufwerk. Es gibt auch keine CPUs, die Video-Transcoding in relevanter Qualität (Inhalte vernichten geht mittels "entf" schneller) mit 8 GiB/s schaffen, erst recht nicht dauerhaft. Die schnellste externe Datenquelle ist bei Heimanwender meist eine Internetleitung mit weniger als SATA-1-Geschwindigkeit und in einigen wenigen Fällen vielleicht eine Capture-Karte. Aber selbst unkomprimiertes UHD 10 Bit 120 Fps bringt es nicht einmal auf 4 GiB/s.
Mit fällt kein Szenario ein, in dem man eine höhere Geschwindigkeit brauchen könnte, außer bei Transfers aus und vor allem in den RAM. Diese sind aber auf die Größe letzteren beschränkt, also maximal 32-GiB- oder 64-GiB-Bursts.
Wenn ich mir das hier ansehe (immerhin von 05/2021)
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dann gibt es wohl bis heute keine für den Consumer zugängliche 2TB SSD, die schon nur mehr wie 170-180 GB am Stück brauchbar schnell schreiben kann (also mind. so schnell, wie es eine gute PCIe3 SSD liefern kann, um nicht von Computergenerierten Daten oder gar einer Ramdisk als Quelle auszugehen.
Aber stimmt natürlich, Spiele lesen nur und schreiben nichts, da genügt auch die Schreibrate einer HDD.